Autor: Carsten Agthe

-Vermessungsingenieur -Weltenbummler -involviert in: Ornah-Mental, Nostalgia, Vanille & The Woodpeckers, Palin-Drone, Stella Maris, Das Zeichen (RIP), Schl@g, Karmacosmic...

10.0
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(43:55, CD, Vinyl, Digital, Sulatron Records/ Broken Silence, 2020) Na, da werden wieder vehement die psychedelisch animierten Stilblüten bestäubt. Die finnische Band Permanent Clear Light macht es sich hoch im Norden auch mit ihrem zweiten Album gemütlich und offeriert uns einen bunten Strauß lieblicher Melodien, deren Duft einerseits betörend bunt, aber auch gefährlich ist. Denn wie bei allem anderen auch macht es hier die Dosis, die bezüglich der „Cosmic Comics“ in ihrer suchtbildenden Wirkung schon in kleinsten Mengen angenehm zündelt. Sänger Matti Laitinen dehnt die Vokale hierbei gefährlich Liam Gallagher-like und irgendwie wirken die Tunes auch an sich in ihrer…

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8.0
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(17:26, CD, Digital, Unique Records/Groove Attack, 2020) Vier Tracks, aber eine Menge dahinter. Zwar holt man ein- oder zweimal Luft, und das Debüt der NRW-Alternativen gehört mit seinen auf vier Songs verteilten siebzehneinhalb Minuten auch schon wieder der Vergangenheit an, aber es muss ja nicht immer alles bis zum eigenen Knock Out ausgereizt werden. Deswegen machen vier Tracks für eine (relativ) neue Band durchaus Sinn. Vor allem, wenn damit erreicht wird, das eigene Terrain abzustecken und schon mal vorzufühlen, was alles möglich sein könnte. In ihrer Zuwendung an den Psychedelic Pop/Rock, Shoegaze, Post Punk und gemäßigtem Alternative Rock machen Neumatic…

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4.0
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(44:40, CD, Vinyl, Digital, Apollon Records/Plastic Head, 2020) Hier ist sie. Die endgültige Stadl-isation des Prog. Das Opium Cartel dealt an dieser Stelle und in diesem Hood einzig und allein mit Lakritzstangen und Lollipops. Auch auf seinem dritten Soloalbum wartet der Keyboarder der eigentlich ganz okayen norwegischen Progmetaller White Willow Jacob Holm-Lupo mit einem auch näher bezeichneten Arsenal an Tasteninstrumenten auf, die nicht nur verhindern können, dass „Valor“ in einem breiigen Sound aus Prog Pop und Prog Schlager versinkt, sondern diesen auch gnadenlos erschaffen. Mit Sängerin Silje Huleboer als Muse inszenierte Holm-Lupo beeindruckend spannungsarme Songs, die mit Rock so viel…

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8.0
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(44:00, Vinyl, Digital, Tonzonen Records/Bertus,, 2020) Die „Lichtpyramide“ gibt sich als kaum wahrnehmbares, fluoreszierendes Konstrukt aus Krautrock und dezenten Electronica. Die Vibrationen der klanglichen Stillleben, die Soundästhet Jack Ellister auf seinem neuen Album bastelte, lassen sich kaum messen, dermaßen entspannt und relaxt gibt sich das Werk, das auch nur auf Vinyl (u. digital) erhältlich ist. Die A-Seite besteht aus Material eines Gigs, den Ellister im letzten Jahr bei der Fruits De Mer- & Megadodo-Labelnight zelebrierte, Seite B enthält einmal mehr eine Sammlung noch dezenter ausgeführter Stillleben. So könnte man die „Lichtpyramide“ mit seinen in den Kontext passenden Titeln wie ‚Der…

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11.0
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(52:31, CD, Vinyl, MC, Digital, Chien Noir, 2020) Ja, muss man denn alles allein machen? Sprachs, und schon war Multiinstrumentalist Louis Lambert alleiniger Herrscher über DDENT. Was indes mit Schlagzeuger Marc Le Saux passiert ist, der die Geschicke der Band über die Alben „آكتئاب“ und „Toro“ begleitete, müsste recherchiert werden, sollte an dieser Stelle aber kein Gegenstand von Untersuchungen sein. Weil mit „Couvre-sang“ hinsichtlich schwarztriefendem Blackgaze’n Post Metal wieder einmal alles gesagt wird, was es zu sagen gibt. Alles an dem dritten Fulltimer des Projekts ist rätselhaft. So tragen Pro- und Epilog sowie die Interimssoundschnipsel die Titel ‚I I‘, ‚yyyyyyyyy‘,…

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11.0
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(48:50, CD, Vinyl, Digital, Karisma Records/Soulfood, 2020) Kuschelprog? Wellness-Artrock? Warum nicht! Gitarrist Bjørn Riis veröffentlichte in der letzten Zeit zwar ein Soloalbum nach dem anderen, mit „A Day On the Beach“ schafft es seine Band Airbag dann aber wieder erst nach vier Jahren, eine neue Platte herauszubringen. Was vielleicht mit daran liegen könnte, dass hier das einstige Quintett zum Trio ‚gesundgeschrumpft‘ wurde, was dem Sound an sich dann aber nicht unbedingt einen nennenswerten Abbruch tut. Auch auf „A Day On The Beach“, das sich vom Stimmungsbild und den Motiven her irgendwie an Anathemas „A Fine Day To Exit“ nähert, regiert…

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9.0
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(29:25, CD, Vinyl, Digital, Atypeek Music/Bruillance, 2020) The hippies are dead! Long live the hippies. Vom martialischen, dem Bandnamen aber durchaus angemessenen Cover einmal abgesehen, sind die „Ghost Tracks“ eine ziemlich spaßige Angelegenheit. Das Projekt von Tausendsassa Arnaud Fournier (La Phaze, Hint, Atanolist) verwurstet hier nämlich Outtakes seiner beiden Platten „Kill Me Sweety“ (2013) und „Resister“ (2019). Das sind zwar summa summarum nur sieben, was aber ausreichend ist, wenigstens eine EP dem letzten Album hinterher zu schieben. Der hippelige Elektro Rock mit Versatzstücken aus Glam und Noise Rock wirkt dann auch hier wieder, als würden Kraftwerk zusammen mit Devo eine…

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10.0
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(40:46, CD, Vinyl, Digital, Sulatron Records / Brokensilence, 2020) Was macht man, wenn einem als selbsternanntes Elektronik-Duo die Power abhanden geht? Man rekrutiert einfach Bass und Schlagzeug und lässt den Dingen freien Lauf. Ein Lauf, der auf diesem Debüt hin und wieder zu Schlingerkurs oder zum Kriechgang wird, da sich Centre El Muusa auf ihrem ersten Album allen Spielarten des psychedelischen Krautrocks verschrieben haben. Wenigstens ein Ding, auf welches man als geborener Teutone stolz sein kann. Immerhin wird gerade der Krautrock von allen HerrschaftInnen, die musikalisch tiefgreifend, -schürfend und –denkend on the road sind, als positives Argument eigener Soundfindung ins…

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12.0
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(42:10, CD, Digital, RareNoiseRecords, 2020) Wenn sich eine Größe wie David Torn die Ehre gibt, dann muss das Resultat dann auch bestmöglichst ausgenutzt werden. Und zwar war der Gitarrist, der schon auf Releases von Tori Amos, David Bowie, Madonna, Jan Garbarek oder David Sylvian auftauchte, Gast im Studio von Sonar im heimeligen Schweizer Ort Bellmund, wo in einer fünf Tage währenden Session Material entstand, welches vom Umfang her nicht so recht auf nur ein Album passen wollte. So folgt dem im November letzten Jahres veröffentlichten "Tranceportation (Volume 1)" gerade einmal ein halbes Jahr später der zweite Teil, welcher auch wieder…

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10.5
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(34:08, CD, Vinyl, Digital, Eigenvertrieb, 2020) Zwei Mann, keine Spielchen, keine Kompromisse. "Embolism" kann, nach der 2-Track-EP "The Road", als das zweite offizielle Release des Michigan-Duos angesehen werden. Und obwohl es sicherlich keinen Rekord bezüglich überbordenden Materials aufstellt, ist das Album ein Monolith vor dem Herrn, auch wenn dieser aus der Unterwelt kommen sollte. Langsam aber unaufhaltsam steigern sich die ambienten Soundscapes von 'The Other' zu postrockigen Dystopien in 'The Other 1', so dass gleich einmal der Weg für 'The Other 2' geebnet wurde, in welchem es sich Tiny Tree bezüglich metallischen Somnambulismus so richtig gut gehen lassen. Dabei schaffen…

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12.0
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(41:40, CD, Vinyl, Digital, Art As Catharsis, 2020) Die Band selbst beschreibt die Musik zu ihrem neuen, immerhin schon vierten Album, als ‚only a moment in time‘, aufgenommen am 04. Juni 2018, als sich Whale Fall wieder einmal in Gänze in Los Angeles getroffen haben. Fast vergessen wurde die Session dieses Abends knapp ein Jahr später wiederentdeckt. Fasziniert und überrascht davon, was an diesem Abend aufgenommen wurde und möglich war, entschloss man sich, diese nebst einiger winziger aber notwendiger Overdubs doch noch als Album zu veröffentlichen, dessen Intention schon im Titel zu erahnen ist – "It Will Become Itself". Diese…

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11.0
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(40:17, CD, Vinyl, Digital, Karisma Records / Plastic Head Distribution, 2020) Weiter geht es im Text zum Shaman Elephant. Im Gegensatz zum fulminanten Debütalbum "Crystals", das uns das Quartett aus dem norwegischen Bergen fast aus dem Nichts kommend um die Ohren knallte, werden mit "Wide Awake But Still Asleepy" (der Spruch könnte doch tatsächlich von mir stammen!) noch einige Schippen Enthusiasmus und Verspieltheit in die glodernde Lut rituell inszenierten Progressive Rocks hineingeschmissen. Schon der dezent ausufernde Titeltrack jammt sich durch Orgel-lastigen Highenergy-Stuff, wobei sich hier eine der Vorlieben der Band, nämlich Motorpsycho, tendenziell heraushören lassen. In dieser Intensität geht es…

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10.4
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(46:53, CD, Vinyl, Digital, Karisma Records/Soulfood, 2020) Bezüglich ihrer sechs Alben in fünfzehn Jahren Bandgeschichte kann man schon mal von einem guten Schnitt ausgehen, der hier nachgelesen werden kann. Mit „Madness And Magic“ kommt nun Album Nummer Sieben, mit dem die Trondheimer ihren Retro-Prog-Status gehörig und intensiv ausbauen. Dieses Mal wurde die Rhythmussektion mit zwei Drummern schon gehörig aufgestockt, derweil das Werk aus der Blaupause eines Retro-Prog-Albums gestanzt wurde. Die Hammond röhrt (fast) ohne Unterlass, was vor allem bei einem Track wie dem in hardrockige Gefilde vorstoßenden ‚Lullaby For Modern Kids, Part 1‘ auch mal ein wenig zuviel des Guten…

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11.0
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(44:56, CD, Vinyl, Digital, Sulatron Records/ Broken Silence, 2020) Man konnte es wohl nicht auf sich beruhen lassen, dass es sich bei „You Can See The Sound Of …“ von 2012 nur um ein Kleinformat handelte, weil eben so viel noch im Argen beziehungsweise Unveröffentlichten lag. Mit seinen gerade mal drei Tracks reichte die EP gerade so, um locker flockig abzuheben, eine sichere Landung blieb jedem ob der unzureichend geklärten Lage selbst überlassen. Dieses Manko soll nun ein Ende finden, wurde das Werk doch noch einmal um genau die gleiche Dosis in Tracking und Lauflänge aufgewertet, aufgepimpt und somit erweitert.…

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10.0
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(47:34, CD, Digital, Tchookar/Inouie, 2019) Da ist aber einer vehement auf den Spuren von Steven Wilson bzw. Porcupine Tree. Michel Teyssier, der die Fields of Næcluda 2018 als Soloprojekt gegründet hat, macht aus seinen Vorlieben hörbar keinen Hehl. So könnte sein Debütalbum, welches er zusammen mit Schlagzeuger Mathieu Schricke einspielte, auch eine entspanntere und nicht ganz so anstrengende Variante eines Outputs von o.a. Superhero des Prog sein. Wobei Fields of Næcluda schon dezent bis vehement in Richtung Pop und Schönklang tendieren, derweil die Gitarren nur hin und wieder, wie etwas im hittigen 'Strange Days', dem rockigen 'Cannot', dem schwelgerischen 'Thinking…

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11.0
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(42:00, CD, Vinyl, Digital, My Proud Mountain, 2020) Was für ein Album! Wie ein Malstrom zähflüssiger Lava ergießt sich das neue (Mach-)Werk von Tesa über den ahnungslosen Hörer. "Control"? Weit gefehlt. Die hat man an dieser Stelle, wiewohl schon beim ersten Ton des neuen Albums der Band aus Riga verloren. Zwar wurde "Control" in sechs Teile aufgegliedert, wirkt aber letztendlich wie ein uferloser, 42-minütiger Track. Derweil das sechste Album des Trios auch das erste rein instrumentale ist, gräbt man in Sachen postmetallischer Soundfindung noch einige Schichten tiefer. Alles scheint hierbei tiefer gestimmt und noch monotoner zu sein, wobei es gerade…

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11.0
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(71:10, CD, Digital, Cassette, Slowsnow Records, 2020) Irgendwie scheint Andrey Novozilhov in Black-Gaze-spezifischer Hinsicht mit seiner Band Trna noch nicht so richtig ausgelastet zu sein. Wie sonst lässt es sich erklären, dass er 2016 mit Olhava ein weiteres Projekt an den Start brachte, das vom schwarzmetallischen Standpunkt gar noch intensiver und kompromissloser geriet als seine Hauptband, die vor gut zwei Jahren mit dem gewaltigen „Earthcult“ glänzte. Nun ist „Ladoga“ auch schon das dritte Album von Novozilhovs Nebenbeschäftigung, die also gar nicht so recht als Sideproject durchgehen will. Erschien beispielsweise im letzten September das Machwerk „Olhava“, das gerade mal zwei Tracks…

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11.0
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(40:34, CD, Vinyl, Digital, Atypeek Music / Brigante Records, 2020) Ein Album, auf das wir gewartet haben - ohne falschen Pathos knallen uns Untitled With Drums ihr Debüt vor die Füße und kommen dabei mit einer Frische und die Ohren reinigenden Brise daher, die wir so seit den heroischen Cave In oder Jesus & Mary Chain nicht mehr erfahren haben, weil „Hollow“ Songfutter enthält, das als lässig, noisig und klirrend beschrieben werden kann. https://youtu.be/eHZzqOXN78s Der Fünfer aus dem französischen Clermont-Ferrand fackelt dabei nicht lang, hakt dreißig Jahre Alternative und Grunge-Rock im Schnelldurchgang ab und kann sich auf die Agenda schreiben,…

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11.0
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(44:24, CD, Vinyl, Digital, Crunchy Frog Recordings, 2020) Eigentlich sind Wüsten immer gleich. Öde, einsam und leer. Denkt man. Wenn man eben nicht den Sinn für die Kleinigkeiten, die Details hat. Für die Tautropfen, die sich in den Morgenstunden auf den umherliegenden Steinen bilden, die zahlreichen Spuren im Sand diverser Lebewesen oder hin und wieder eine nur aus dem Augenwinkel wahrnehmbare Bewegung. Dann ist es eigentlich egal, ob man sich in Wüsteneien in Afrika, Nordamerika oder der inneren Mongolei befindet. Yune ist eine neue Band aus dem mit gar nicht einmal so viel Trockengebieten aufwartenden Dänemark. Und doch haben sie…

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10.0
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(61:29, Cassette, Digital Coffin Up Blood Records, 2020) Hier hat der 'Dopesmoker' von Sleep so richtig eingeschlagen. Im langanhaltenden Nachtschatten dieses Sludge’n Dopegewächses, das mit seiner über einstündigen Spielzeit zum Nonplusultra rauchgeschwängerter Extremfreuden gehört, erwuchs der Earthbong zum mächtig zähen Brocken. Schon das Debüt mit dem vielsagenden Namen "One Earth One Bong" wartete mit vier großzügig ausstaffierten Schwergewichten im Viertelstundentakt auf, welche die SloMo in neue Dimensionen hievten. Ein persönlicher Rekord, der von der Church Of Earthbong selbst nun nochmals übertroffen wird. Hier wird die Bong zur heiligen Reliquie, wenn man denn 'heilig' für Riten wie diese geltend machen könnte.…

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