
Post Pop • Ambient
(36:27; CDr, Digital; Sound In Silence; 16.02.2026)
Jason Sweeney aka Sweeney (nicht zu verwechseln mit dem berühmt-berüchtigten Sweeney Todd) hat in seinen Archiven gekramt und so Manches zu Tage befördert, was in der Zeit von 2014 bis 2024 liegengeblieben war und somit in Vergessenheit geriet. Immerhin veröffentlichte der Südaustralier in diesem Zeitraum fünf Alben, was bezüglich der Veröffentlichungspolitik an sich schon eine Hausnummer ist. Hierbei ist der Name Programm – ‚quiet‘ - wobei man selbst befürchten muss, dass eben diese zehn Jahre für den Künstler reichlich schmerzvoll und tränenreich gewesen sein müssten. Sweeney croont sich förmlich und leidvoll durch zehn Stillleben, sodass man wirklich um den Protagonisten selbst fürchten muss. Stimmlich zwischen Stuart Staples (Tinderstick) und Brendan Perry (Dead Can Dance) variierend werden hier Luftschlösser auf Tränen und Trauer gebaut, die mal opulent ('Forty Five'), mal überaus minimalistisch gerieten ('Please Accept My Love', 'Listen'). Ein 'Sentients' wirkt dezent tribalistisch, 'Loyal Friend' könnte dagegen bezüglich seiner Hymnik als Sweeneys ‚Hallelujah‘ durchgehen. Das sind doch schon einmal Optionen…
Bewertung: 11/15 Punkten
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Abbildungen: Sweeney/Bandcamp

