Autor: Carsten Agthe

-Vermessungsingenieur -Weltenbummler -involviert in: Ornah-Mental, Nostalgia, Vanille & The Woodpeckers, Palin-Drone, Stella Maris, Das Zeichen (RIP), Schl@g, Karmacosmic...

11.0
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(20:55, Cassette, Digital, Eigenvertrieb, 2017) Da reicht es, nach dem 2016 veröffentlichten, nach der Band selbst benannten letzten Shorttimer, wieder "nur" für eine EP. Dabei hat die Band aus Minneapolis mit „The Narcoma“ durchaus schon ein ganzes Album auf der Habenseite. Weit wichtiger als die Laufzeit aber ist: „The Good Night“ zeigt die Band auf ihrem bisherigen Zenit. Die vier auf der EP enthaltenen Tracks offerieren uns ein überaus druckvolles Erlebnis, wenn man ein gehöriges Die-Ohren-Durchblasen nebst ein wenig Gehörgangbluten als Erlebnis bezeichnen möchte. https://www.youtube.com/watch?v=dnmoc4yKRyI Trita wünschen uns als unheilige Dreifaltigkeit auf ihre sympathische Art und Weise eine gute Nacht,…

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11.5
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(47:57, LP, Digital, Eigenvertrieb, 2018) Der Terminus 'ritual heavy music' trifft den Nagel auf den hochheiligen Kopf. Hier wird mit einer Ehrfurcht und Dringlichkeit der (un)heilige Geist beschworen, dass es eine Freude ist. Sunnata erschaffen mit "Outlands" ein Schwergewicht, bei dem die Bezeichnung ‚heavy‘ noch ein wenig untertrieben ist. Mit sakral dräuenden Beschwörungsformeln errichtet die Institution aus Warschau Kathedralen, die dann allen, die auserwählt wurden, zugänglich sind. Mit einer doppelten Gitarrenspitze und erhabenen Satzgesängen zelebrieren Sunnata Messen in Heavy Rock, wobei es hier eine weitere Alternative zu Himmel und Hölle gibt. Die Rhythmen erreichen Tool-lastige Voodoo-Grooves, das tiefer gestimmte Accessoire…

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12.5
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(62:07, CD, LP, Digital, Sixteentimes Music, 2017) Ein wenig führen Glaston schon aufs Glatteis, indem sie sich selbst unter dem Etikett Postrock einordnen. Gut, es gibt schon Gitarren im Line-up des Zürcher Quartetts. Genau gesagt eine, gespielt von Jake Gutzwiller, der hiermit reichlich Atmosphären erzeugt. Das geht aber nie weit genug, um „Inhale/Exhale“, das Albumdebüt seiner Band, in eine Art Rock-Kontext zu rücken. Viel eher inszenieren Glaston einen cineastischen, epischen, ja vielleicht etwas jazzigen Sound (in der Vorstellung der New Conception Of Jazz). Inhale / Exhale by glaston In der Besetzung Klavier, Gitarre, Bass und Schlagzeug eröffnet sich das Quartett…

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10.5
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(18:45, Digital, Art As Catharsis, 2018) „Sollbruchstelle - Stelle in einem Bauteil o. Ä., die so ausgelegt ist, dass in einem Schadensfall nur hier ein Bruch erfolgt“. Soviel weiß der Duden zum Thema. Die „Sollbruchstelle“ ist in diesem Fall aber eine charmante Fußnote in der modernen Musik, hier speziell in der Neoklassik. Womit Hinterlandt ein weiteres Kapitel in seiner Karriere aufschlägt. Nach elektronischen („New Belief System“), Pop-orientierten („Automatic Teller Machine“), rockigen („All Things Considered“), experimentellen („Migration Motion Movement“), postrockenden („Cartography“) und neoklassischen („Ode To Doubt“) Exkursionen verschlägt es das australische Projekt um den deutschen Auswanderer Jochen Gutsch nun in kammermusikalische Bereiche.…

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10.0
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(65:56, LP, Digital, Elusive Sound, 2018) Das letzte Album der Petersburger Postmetaller hieß bezeichnenderweise „Lose Yourself To Find Peace“, wobei jeder für sich herausfinden konnte, wie man seinen inneren Frieden findet. TRNA waren nur der Katalysator für einen Selbstfindungsprozess. Oder auch nicht. Auf zwei Zwanzigminütern veranstaltete das Trio instrumentale Breitseiten, die nur bedingt etwas mit Frieden zu tun haben, wobei sich auch die Harmonie hier in Grenzen hielt. Sicher waren schon Momente innehaltender Exzesse zu vernehmen. Diese dienten für ein Werk wie dieses aber lediglich zur Effektsteigerung. Earthcult by Trna „Earthcult“, das mittlerweile dritte TRNA-Album, geht noch einen großen Schritt…

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13.0
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(44:09, CD, 7K!/Indigo, 2018) Das Kollektiv um die beiden MusikerInnen Margaret Hermant und Neil Leiter kennt man aus einigen musikalischen Kollaborationen. So spielte man unter anderem für den leider kürzlich verstorbenen isländischen Komponisten Jóhann Jóhannsson, das amerikanische Ambient-Duo Stars Of The Lid oder den Erasure-Sänger Andy Bell, mit welchem zusammen sie das Erasure-Album „World Be Gone“ neu einspielten. Zeit also, um etwas Eigenes auf die Beine zu stellen. Mit Echo Collective war schnell ein passender Name, in dem sich auf Neoklassik spezialisierenden Label 7K! eine geeignete Plattenfirma gefunden. Diese stellte das Kollektiv nun vor die Wahl, in welche Richtung der…

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10.0
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(53:41, CD-R, Digital, Sound In Silence, 2018) Eigentlich hat es immer einen Grund, ein Nebenprojekt an den Start zu bringen. So wirkten und veröffentlichten die Zwillingsbrüder Andrew und Michael Tasselmyer bisher unter Hotel Neon sowie The Sound Of Rescue und müssten hiermit speziell Ambient-Enthusiasten positiv aufgefallen sein. Dass die beiden mit Gray Acres auch ein neues Projekt an den Start bringen, ist vermutlich dem Umstand geschuldet, dass sie wohl nie so harmonisch und entspannt agierten, wie eben hier. Gray Acres by Gray Acres Die sieben hier zu hörenden Stillleben mögen zwar im zeitlichen Rahmen vor sich hin dräuen - wobei…

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13.0
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(11:43, CD-R, Digital, Sound In Silence, 2018) Das Phänomen Yndi Halda. Mit nur einem Album, mit ihrem Debüt „Enjoy Eternal Bliss“ von 2007 nämlich, begründete die Band aus Canterbury ihren Kultstatus, der vor allem damit zusammenhing, dass geschlagene zehn Jahre nichts mehr von ihnen zu hören war. Dann, 2016, erschien das zweite Album „Under Summer“. Und das Warten hatte sich gelohnt, spielen Yndi Halda doch auch hier diesen vollentspannten, harmonischen Postrock. „A Sun-Coloured Shaker“ nun setzt genau dort an, wo uns „Under Summer“ relativ allein gelassen zurückgelassen hatte. Weil das Sextett nun einmal eine Melancholie mit sich führt, die ihresgleichen…

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12.0
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(61:36, Download, Eigenproduktion, 2018) Hier stand mit Sicherheit ein Sergio Leone Pate. DDENT ergehen sich ähnlich dessen Score zu „Once Upon A Time In The West“ in dramatischer Suspense, die sich gleich in der ersten Sequenz des ersten Tracks 'Dans La Roseraie“' zu mächtigen Atmosphären aufwuchtet. Schon mit ihrem im letzten Jahr erschienenen Debüt „آكتئاب" sorgten Multi-Instrumentalist Louis Lambert und Schlagzeuger Marc Le Saux mit ihrem kraftvollen instrumentalen Postrock für offene Münder und lässiger, von dezentem Fußwippen bis zum selbstvergessenen Headbanging reichender Ekstase. Und nun „Toro“, mit welchem sich das nun zum Quartett gereifte Pariser Projekt Nägel mit Köpfen macht…

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11.5
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(46:09, CD, Undressed Records, 2018) Gewaltig starten Cedric in ihr Debütalbum. Dermaßen gewaltig, als wollte das Dreiergespann aus Dresden schon mit dem ersten Riff alles klar machen und alle anfänglich Skeptischen eines Besseren belehren. Nach diesem einen Riff im Umfeld von Postpunk und Noiserock (was man alles so in eine einzige Sequenz hineininterpretieren kann!) setzt schon die Stimme von Sänger Roman Köhler ein, welcher der Heftigkeit noch Verzweiflung und ein wenig Zorn hinzufügt. Dabei sind Cedric weder verzweifelt, noch zornig. Wenn später eine verträumte Trompete einsetzt, bekommt 'Communion Hoax' etwas melancholisch Verträumtes. Und eben das ist es, was „Levity“ ausmacht.…

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11.0
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(24:14, 57:06, Download, Art As Catharsis/Download, 2003/2004/2018) Da hat es sich Art As Catharsis wirklich zum Ziel gesetzt, den gesamten Backkatalog von Gauche zu veröffentlichen. Die Band aus Sydney existierte gerade einmal von 2001 bis 2007 und bestach bzw. verzückte zu jener Zeit, leider nur regional, mit einem süffisanten und hochwertigen Mix aus Trip Hop, Drum’n Bass, Artpop, Electronica und Jazz. Außerdem besaß die Band in der klassisch ausgebildeten Sängerin Jane Sheldon eine beeindruckende Frontfrau, die Gauche mit ihrer Stimme dann auch einen unverkennbaren Stempel aufdrückte. Dabei taktiert die Band schon einmal „…with influences from Björk, Portishead, Aphex Twin and…

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10.5
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(41:11, LP, CD, Digital, Heavy Psych Sounds/Cargo, 2018) All killer no filler. Wedge präsentieren auf ihrem zweiten Album einen Rundumschlag aus swingin‘ Riffs und leicht psychedelischen Offerten, die uns ohne Kompromisse und ohne jedes "Warum?" zeitzurückversetzen. Und zwar zurück dahin, wo vor allem eines wichtig war –Spaß! Wedge, das sind erst einmal Sänger und Gitarrist Kiryk Drewinski, den man noch von Liquid Visions und The Magnificent Brotherhood her kennen müsste, sowie Schlagzeuger Holger Grosser ("The Holg") und Bassist und Orgler David Götz. Einmal mehr wird einem bewusst, dass der Sound der Sixties nie ganz weg war. Sondern er hat nur…

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9.5
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(45:49, CD-R, Atypeek Music, 2017) Das Interessanteste ist das Unbekannte. So ist über den französischen Musiker Kai Reznik nicht allzu viel bekannt. Bis auf den Umstand, dass dieser mit „Scary Sleep Paralysis“ und „Unreleased“ schon zwei EP’s veröffentlichte. Und nun „Awkward Motions“, das wohl als erstes vollwertiges Album zu werten ist. Der Musiker nimmt uns hier mit in Klangwelten, die man ob ihres Schulterschlusses aus Vintage Sounds und der Moderne wohl so noch nicht gehört wurden. Die dumpfe Rhythmik erinnert an Relikte aus der Hoch-Zeit der Electronic Body Music, synthetisches Kling Klang a la John Carpenter (die Tracks würden sich…

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9.5
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(29:31, CD-R, Zach/Red Wig, 2017) Hier sind sie also wieder, die Knights of Ni. Und das mit dem dritten Album. Vertrackt ist hierbei wieder (fast) alles. Bis auf eben die Titel, die sich ob ihrer silbigen Sparsamkeit auch gut merken lassen. 'Öl', 'Jona', 'Depate', 'Welo', 'Weost', 'Docht' und eben 'Dedoda' heißen dieses Mal die mathematisch gar nicht einmal so ausbalancierten Kunstwerke, womit die Einfachheit auch genug bedient wurde. Diese Tunes schlagen Ecken und Kanten und sind somit überhaupt nicht einfach zu handhaben. Hin und wieder, wenn der Vierer aus dem österreichischen Linz ein paar Gänge herunter schaltet, glaubt man, eine…

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9.5
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(35:21, CD, Tambou Rhinoceros/Indigo, 2018) The New Spring ist eher dafür gemacht, die diesigen Herbstabende zu versüßen. Aber da es bis dahin noch ein wenig Zeit ist, kann man die Zimmer verdunkeln, auf dass die länger werdenden Tage diese dunkel skizzierten Soundbilder beziehungsweise songorientierten Stillleben nicht stören. Bastian Kallesøe mag es dunkelbunt und kuschlig. Seine angenehme Samtstimme verhilft seinem Album zu einem Wohlfühlbonus, der nebenbei noch irgendwie glücklich macht. Wenn es nur dabei dunkel oder dämmrig bleibt. War The New Spring bis dato das persönliche Steckenpferd des dänischen Crooners, mauserte sich das Projekt durch Hinzunahme befreundeter Musiker nun zur ‚richtigen‘…

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4.5
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(44:37, CD-R, Atypeek Music, 2017) Schräg, schräger, Heliogabale. Die Pariser Band, deren Karriere schon einmal die von Machern wie Steve Albini, Iain Burgess und Karl Blake kreuzte, äußert sich hier, auf ihrem siebenten Album, zum ersten Mal in ihrer Muttersprache. Äußern deswegen, weil das, was ‚Sängerin‘ Sasha Andrès hier von sich gibt, eher mit echauffierten Lautmalereien denn mit Gesang zu charakterisieren ist. Mit dem Opener 'Tobbaggan' führen Heliogabale, die sich immerhin schon im fünfundzwanzigsten Jahr ihres Bestehens befinden, erst einmal komplett aufs Glatteis. Denn die Band macht hier doch fast mehr auf besänftigenden Shoegaze denn auf Noiserock, welcher sich aber…

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8.5
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(73:04, 2LP, Download, Artificial Head/Atypeek Music, 2015/2017) Muddis Käsekuchen ist der beste. Auf die Konsistenz kommt es an. Leicht, fluffig und cremig. Terminal Cheesecake sind allerdings weit davon entfernt, leicht, fluffig oder auch cremig zu sein. Der Londoner Fünfer, der seine Hoch-Zeit in den Jahren von 1988 bis 1994 hatte, überlegte es sich seither anders und gab knapp zwanzig Jahre nach der Auflösung seine Reunion bekannt. Diese gipfelte in einen für sicherlich alle Beteiligten denkwürdigen Auftritt 2014 in Marseille, der 2015 von der Band selbst und nun via Artificial Head/Atypeek noch einmal offiziell veröffentlicht wurde. Terminal Cheesecake - Cheese Brain…

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4.0
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(42:07, CD-R, L'Affect/Atypeek Music, 2017) Einmal mehr Hören mit Schmerzen. Der MathRock eines Projekts wie Ça, deren Hauptbestandteil hierbei die Quintessenz bildet, kollaboriert mit dem Dub Techno von Submarine FM – eine Allianz, die schon ein wenig als eine unheilige angesehen werden kann. Der Finten und Haken schlagende MathRock besticht dabei keineswegs durch Mars Volta’sche Großmäuligkeit, sondern durch harschen Noise, der durch brachiale Breitseiten in seine Grundbestandteile zerfetzt wird. Wobei sich die so entstandenen Einzelteile via Eskapaden zum DubRock in Merkwürdigkeiten zusammenfügen, welche gelegentlich sogar die DNA von King Crimson („Franssais“) oder Primus („Philosophie“) intus haben. https://www.youtube.com/watch?v=g92qZ7Ud2SA Dabei scheint eine…

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5.0
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(73:58, CD, Eigenproduktion, CD Baby, 2018) Nach fünf regulären Alben sowie einer Reihe EPs erscheint mit „So Far, So Good“ nun eine Art Werkschau des ambitionierten Finnen. Dass Charming Timur nun einmal ein Soloprojekt des Multiinstrumentalisten Lauri Santeri Lohi ist, dürfte schon durchgesickert sein. Falls doch nicht, so müsste das nun mit dieser Compilation eintreten, welche auf 74 Minuten ganze 18 Tracks versammelt. Vom 2014er Debütalbum „A Brief Moment Of Existence“ bis hin zum letzten Brachialwerk „Focused Rage“ gibt es hier auf die Zwölf beziehungsweise um die Ohren. Die wenigen Momente andächtigen Innehaltens ('A Human Cell', This Miracle') gehen in…

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8.5
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(16:44, CD-EP, Eigenverlag, 2017) Jeder bekommt eine zweite Chance. Auch wenn man diese nicht wahrhaben möchte, wie es Rodeo Drive auf ihrer zweiten Veröffentlichung anzumerken haben. Knapp vier Jahre nach dem Debüt „Morbid Beauty“ meldet sich das Trio mit einer 3-Track-EP zurück. Was an dieser Stelle allemal reicht, ist diese Sache doch eigentlich nur als kurzes Lebenszeichen zu werten. "Ja, wir leben noch...". Und wie. Agil und dynamisch rocken sich Rodeo Drive durch ihre drei Tracks, wobei der sonst bei dem Samsara Blues Experiment aufspielende Sänger und Bassist Hans Eiselt hin und wieder Rasierklingen spuckt, wie einst uns' Lemmy. https://www.youtube.com/watch?v=1r8dR_UbMwM&list=PLJ0MXBd77p3q65jAsFjBpBxJtL2GkYIUE…

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