FERN – EP

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Fern (Paul Seidel) - EP (2017)(14:31, Download, Eigenproduktion/Cargo, 2017)
Für einen Extrem-Metaller (bis 2013: War From A Harlots Mouth, ab 2013: The Ocean) wirkt das neue Projekt von Paul Seidel reichlich entspannt und – Achtung! Wortspiel! – FERN ab seiner bisherigen Betätigungsfelder. Obwohl der Schlagzeuger schon bei WassBass und – ganz aktuell – bei Caspers „Lang lebe der Tod“ mitmischte, also nicht immer unbedingt Metal-affin unterwegs war.

Nun also FERN, eine Band, die sich aus ihm sowie Jan Kerscher (Like Lovers), Peter Voigtmann (Heads, Hepting) zusammensetzt und mit welcher Paul Seidel wieder eine neue Facette seiner musikalischen Ausrichtung offenbart.

Gerade einmal 15 Minuten lang aber immerhin mit fünf Songs aufwartend offeriert uns der Schlagzeuger hier seine Vorstellung von Pop, die seltsam diffus, nicht immer handhabbar aber vom ästhetischen Standpunkt beeindruckend souverän auf höchstmöglich wirkungsvolle Moods aus ist. Massive Attack meets David Sylvian und George Michael. Kling abenteuerlich? Ist es auch. Nur eben, dass hier nach knapp einer Viertelstunde Schluss ist.
Bewertung: 9/15 Punkten (CA 9, KR 6)

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Über den Autor

Carsten Agthe

-Vermessungsingenieur -Weltenbummler -involviert in: Ornah-Mental, Nostalgia, Vanille & The Woodpeckers, Palin-Drone, Stella Maris, Das Zeichen (RIP), Schl@g, Karmacosmic...

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FERN – EP

von Carsten Agthe Artikel-Lesezeit: ca. 1 min
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