Kilbey/Kennedy – Glow And Fade

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(47:19, Download, Golden Robot/Soulfood, 2017)
Diese Kollaboration nimmt schon wirklich ernstzunehmende Züge an, weil „Glow And Fade“ nun schon das fünfte Release dieser beeindruckenden Zusammenarbeit ist. Denkt man, dass Steve Kilbey mit seiner Hauptband The Church, die immerhin schon mehr als zwanzig offizielle Releases auf dem Kerbholz hat, seine zahlreichen Soloalben nicht mit eingerechnet, genügend ausgelastet wäre, hat der Musiker doch wirklich noch die Zeit für diverse Projekte, von welchen Kilbey/Kennedy sicher das Intensivste ist.

Hier trifft der relaxte Psych-Pop der Hauptintention Kilbeys (die mit ‚Under The Milky Way‘ gar einmal einen mittelschweren Hit landen konnten) auf die lässig atmosphärischen Ambient-Landschaften, mit welchen Martin Kennedy sonst in seinem Projekt All India Radio unterwegs ist. Wieder einmal ist alles auf entspannten Wohlklang gebürstet, wobei dieser hin und wieder in Semi-Hittiges abdriftet (‚We Are Still Waiting‘).

Glanzstück ist aber das sechzehnminütige ‚The Game Never Changes‘, dem eine gewisse Floydness nicht abgeht, was sicher mit daran liegt, dass Kilbey hier in gitarrentechnischen Exzessen schwelgt. Mit „Glow And Fade“ fühlt man sich wirklich wie in Watte eingepackt und somit wie auf Wolke Sieben. Wenn nur nicht dieses an Kitsch kaum zu übertreffende (rosa) Cover wäre, das so auch von einer schlechten Metalband stammen könnte.
Bewertung: 11/15 Punkten (CA 11, DH 14, KR 10)

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Kilbey/Kennedy (Foto: Künstler)

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Über den Autor

Carsten Agthe

-Vermessungsingenieur
-Weltenbummler
-involviert in: Ornah-Mental, Nostalgia, Vanille & The Woodpeckers, Palin-Drone, Stella Maris, Das Zeichen (RIP), Schl@g, Karmacosmic…

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Kilbey/Kennedy – Glow And Fade

von Carsten Agthe Artikel-Lesezeit: ca. 1 min
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