Autor: Carsten Agthe

-Vermessungsingenieur -Weltenbummler -involviert in: Ornah-Mental, Nostalgia, Vanille & The Woodpeckers, Palin-Drone, Stella Maris, Das Zeichen (RIP), Schl@g, Karmacosmic...

7.5
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(35:20, CD, Atypeek Music/ Wooaaargh, 2017) Milkilo machen auf Drum’n'Bass. Beziehungsweise, um nicht auf die falsche Fährte zu locken, auf Bass’n'Drum. Weil Milkilo, das sind Anto und Gab, die einzig aus der Kraft aus Bass und Schlagzeug ein wahrhaftes Gebirge aus Sounds erschaffen, womit der Titel zum Album gar nicht einmal so weit her gegriffen erscheint. Beeindruckend, welche Klangpalette das Duo aus Saint Etienne trotz des eigentlich beschränkten Instrumentariums zu erschaffen in der Lage ist. Neben den fragmentarisch gehaltenen Interludien 'Atleast', 'Athome', 'Atoms' sowie 'Atlast', die der eigentlich nicht als Konzept gedachten Angelegenheit doch eine Art Konzeptcharakter verleihen, stehen die…

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9.5
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(37:02, CD, Crispin Glover/Stickman/Soulfood, 2018) Supergroup? Jein. Aber immerhin wirkt Sunswitch-Tommler Tomas Järmyr, neben seinen Aktivitäten in Pet Zoo und The Void Expansion seit einiger Zeit bei den Überhelden von Motorpsycho mit (hier: „The Tower") wohingegen Bassist Trond Frønes bei solchen Unternehmungen wie Blood On Wheels, Goat The Head, Cadillac und Grand General zu finden ist und der dritte im Bunde, Kristoffer Lo an der Tuba (!) im Trondheim Jazz Orchestra verpflichtet ist. Als Sunswitch kommt das Trio nun, nach dem 2012 veröffentlichten selbstbetitelten Debüt, mit seinem zweiten Album, welches als Verbeugung vor der psychoaktiven Slow-Motion verstanden werden kann. https://youtu.be/xpOhZE68QJE…

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11.0
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(41:16, Download, Eigenveröffentlichung, 2017) Ob hier Träume wahr werden, bleibt abzuwarten. Auf jeden Fall kredenzen uns Woodsplitter auf den sieben Tracks ihres neuen Albums sieben Arten von dem, was gemeinhin unter Post Rock verstanden wird. Dabei ist das Projekt aus Nashville/Tennessee noch nicht einmal als Band zu sehen, besteht es doch allein aus Multiinstrumentalist Ben McLeod (All Them Witches. Eine reife Leistung, die uns der Macher hier abliefert. Mit 'World Series' gleitet der Woodsplitter erst einmal geschmeidig in sein Holz bzw. Album, das mit diesem Track eine kühle Swamp Rock-Komponente als Richtung vorgibt. Ein ähnliches Stimmungsspiel erfährt man mit 'Rano…

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Verstärkung durch Verstümmelung Schon der Trailer zum Album, der mit dem überwältigenden Track 'Overwhelming' aufwartete, hatte beeindruckt. Obwohl nur zwei Minuten lang, aber mit einer breitwandigen Soundkulisse und einer Choreographie versehen seitens der schwedischen Butoh-Tänzerin Frauke, die aus dem Teaser ein wahres Kunstwerk macht. Das daraufhin veröffentlichte Album „Between Darkness And Light“ hielt das großzügige Versprechen, welches der Trailer lieferte, und wuchtete sich aus dem Stand zu einem der gewaltigsten PostRock-Releases des Jahres 2017 auf. Carles PD, Eloi Casellas und Eloi Roca, wir müssen reden. Ihr kommt aus dem idyllischen Roda de Ter. Gibt es denn hier eine Art ‚Szene“…

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12.0
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(45:10, Download, Eigenverlag/Bandcamp, 2017) Post Rock ist Post Rock ist Post Rock. Oder so ähnlich. Nur eben lässt sich dieser bezüglich Intensität, Dynamik, Suspense, Arrangements und Instrumentalfaktor eben nicht auf einen gemeinsamen Nenner bringen, auch wenn als charakteristischer Link dann auch immer dieselbe Klientel herhalten muss. Also ist Post Rock nun eben nicht gleich Post Rock, so wie, um einmal ganz weit zu greifen, Jazz eben nicht gleich Jazz ist. Der Fünfer In Lights aus dem kalifornischen San Jose hat sich mit Sicherheit auch die Blaupausen des Post Rock einverleibt, kommt aber obendrein mit einer gewissen Endemik, die auch aus…

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9.5
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(45:38, Download, Eigenveröffentlichung, 2018) ‘It is the business of the future to be dangerous’. Da stand einmal wieder ein Zitat Pate, um das Universum einer Band zu erschaffen. Ein Zitat vom Schöpfer des ewigen Helden, Michael Moorcock nämlich, der auch hin und wieder bei Vertretern psychoaktiver Soundgebilde wie Hawkwind anzutreffen war. Auf „Race Against Time“, dem Debüt der The Dead Centuries, scheint sich das Trio aus Ottawa einen Wettlauf mit den eigenen Ansprüchen zu liefern. Schneller, weiter, höher ist auch hier die Devise. Dabei wirkt die anvisierte Dystopie gar nicht einmal so ausweglos wie man wohl gerne hätte. Sodass ein…

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10.0
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(66:23, CD, Green Brain Krautrock, 2017) Schwer dräut die Orgel, man wähnt sich Ende der Sechziger, ein sympatisches Charakteristikum, das man von Space Debris schon irgendwie gewohnt ist. Erneut wurde man in den Archiven fündig und da eben diese die eigenen sind, kann man in diesem Zusammenhang auch nicht von einer Plünderung sprechen. Vier Tracks aus dem Jahr 2004 förderte man so zutage. Als Trio, hier noch mit Keyboarder Tom Kunkel, schlurften Space Debris hier tief in einem Hammond-Orgel-infizierten Morast und matschte aus diesem improvisierte Kleckerburgen aus psychedelischen Hardrock zusammen, die sich bis in eine Höhe von zwanzig Minuten aufbäumen,…

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Eingebung und Zufallsprinzip Dystopien, Weltuntergang, die Apocalypse – Szenarien, auf die der Sound von Collapse Under The Empire (C.U.T.E.) geradezu zugeschnitten scheint. Das instrumentale Duo, das im letzten Jahr seine Livepremiere feierte, veröffentlichte jüngst sein Album „The Fallen Ones“, das sound- und konzepttechnisch fast schon nahtlos an die beiden Vorzeigealben „Shoulders & Giants“ sowie „Sacrifice & Isolation“ anknüpft, jenes beeindruckende Doppel, mit dem C.U.T.E. bereits tiefe Spuren im Postrockigen Schlamm für die Nachwelt hinterließen. „Shoulders & Giants“ und „Sacrifice & Isolation“ hatten ein zusammenhängendes Konzept. Kann man das auch von eurem aktuellen Album „The Fallen Ones“ behaupten? Chris: Einen direkten…

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11.0
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(46:20/48:47, CD/CD, Progressive Promotion/PPR-Webshop, 2017/2016) Nach dem ersten Eindruck könnte man Starsabout vorwerfen, ein wenig zu viel Weichspüler in den Hauptwaschgang geschüttet zu haben. Weil sich die Songs des polnischen Quartetts eigentlich ein wenig zu behaglich in den Gehörgängen einnisten. Sicher hat sich die Band selbst den Anspruch auferlegt, in progressiv rockenden Bereichen aufzuspielen. Obwohl der Aufbau der Songs eben auch einen gewisses Pop-Appeal aufweist. Was hier bedeutet, dass Starsabout auf maximalen Wohlklang ausgerichtet wurden. „Longing For Home“ setzt auf Entschleunigung und harmonische Auszeiten. Die Songs wirken, als hätte sich ein David Gilmour mit The Church ins Studio zurückgezogen –…

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8.0
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(42:47, Download, Tambou Rhinoceros/Indigo, 2017) Musik, wie aus einem Kunstfilm aus den Sechzigern. Verträumt, verhuscht und sonderbar melancholisch. August Rosenbaum war schon immer ein Strebertyp. Schon in der Schule interessierte er sich mehr für Sentimentales wie Erik Satie oder Thelonious Monk anstatt sich dem schnelllebigen Zeitgeist hinzugeben. Ein Anfang, der sich auch auf seine weitere musikalische Entwicklung ausschwirkte. Eine Entwicklung, die ihm mehrere Preise und Kollaborationen mit Acts wie Rhye, Nils Frahm, Quadron oder MØ einbrachte und welche nun beim vierten Album angekommen ist. https://www.youtube.com/watch?v=_NPAO6DSA00 Alles an „Vista“ wirkt merkwürdig gedämpft, man nimmt die Musik wie durch einen Schleier wahr.…

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11.5
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(39:22, Download, Pelagic/Cargo, 2017) Pg.lost. Tiny Fingers. Wang Wen. Tangled Thoughts Of Leaving… Und nun Spook The Horses: Pelagic Records hat es einfach drauf, besonders interessante Bands an Land zu ziehen. Es herrscht Goldgräberstimmung im Land des Postrock, Postmetal und Posthardcore. Und das Berliner Label hat es verstanden, sich hier die größten Nuggets herauszupicken. Obwohl Spook The Horses, das neuseeländische Sextett mit dem Hang zum Dunkelbunten, auf seinen bisherigen beiden Alben „Brighter“ und „Rainmaker“ wirklich von Rock bis Metal alle Facetten im Post-Universum abdeckte ,gibt es mit „People Used To Live Here“ eine geringfügige Richtungskorrektur. Aller guten Dinge sind drei…

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8.5
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(42:05, Download, This Charming Man/Cargo, 2017) Der Wolf ist das neue Black. Die Wölfe sind keine bedrohte Spezies im kontemporären Bandgefüge mehr und zeigen uns mit Rudeln wie Wolfmother, Wolf Parade, Wolf People, Wolf & Cub, Wolf Eye, Wolf Alice (oder Those Amongst Us Are Wolves, d. Schlussred.) usw. usf., dass sie gehörig mitmischen! Womit wir bei Wolf Mountains wären, die uns schon vor einiger Zeit mit ihren „Birthday Songs For Paul“ schräg und schroff beglückten, wobei man hier aber nicht so sicher war, ob die hier gezeigte Lässigkeit nun echt oder nur gespielt war. Nein, gespielt ist hier nichts.…

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7.5
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(14:31, Download, Eigenproduktion/Cargo, 2017) Für einen Extrem-Metaller (bis 2013: War From A Harlots Mouth, ab 2013: The Ocean) wirkt das neue Projekt von Paul Seidel reichlich entspannt und - Achtung! Wortspiel! – FERN ab seiner bisherigen Betätigungsfelder. Obwohl der Schlagzeuger schon bei WassBass und – ganz aktuell - bei Caspers „Lang lebe der Tod“ mitmischte, also nicht immer unbedingt Metal-affin unterwegs war. Nun also FERN, eine Band, die sich aus ihm sowie Jan Kerscher (Like Lovers), Peter Voigtmann (Heads, Hepting) zusammensetzt und mit welcher Paul Seidel wieder eine neue Facette seiner musikalischen Ausrichtung offenbart. Gerade einmal 15 Minuten lang aber…

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12.0
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(42:55, CD, Sportklub Rotter Damm, 2017) 'Monument', 'Haven', 'Maelstrom', 'Home', 'Waldeinsamkeit'. Die Titel – kurz, prägnant, auf den Punkt gebracht. Was man von der Musik, welche die Kölner Band hier zum Besten gibt, nicht behaupten kann. Denn eben diese ist pathetisch, episch und ausufernd. Und vor allem instrumental. Was nach einer Blaupause des Postrock klingt, ist dennoch viel mehr. Die fünf sieben- bis elfminütigen Stillleben kokettieren mit eruptiven Ausbrüchen, bis an die Grenzen ausgereizten ruhigen und lauten Momenten und perfekt ausgearbeiteten Spannungskurven, welche die Spannung in den einzelnen Tracks bis zum Reißen spannt. Beeindruckend auch der Melodiegehalt, der die doppelt…

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8.5
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(49:00, Download, City Slang/Universal, 2017) 1982? War da nicht was? Richtig - „Blade Runner“, „E.T.“, „Thriller“, „Pornography“, „Avalon“. Zugegeben, da war nicht allzu viel los Die Achtziger eben. Aber Liima haben auch nicht vor, mit ihrem zweiten Werk den Sound dieses Jahres einzufangen oder auch eine Laudatio darauf abzuliefern. Stattdessen liefern sie "ein Album, das von den Einflüssen und Umständen getragen wird, die bis zu diesem Zeitpunkt zurückreichen". Nun scheint Liima dann doch viel mehr, als die Interimsspielwiese der Musiker Casper Clausen, Rasmus Stolberg und Mads Brauer abseits ihrer eigentlichen Band Efterklang , was die Realisierung eines zweiten Albums bestätigt.…

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11.0
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(47:19, Download, Golden Robot/Soulfood, 2017) Diese Kollaboration nimmt schon wirklich ernstzunehmende Züge an, weil „Glow And Fade“ nun schon das fünfte Release dieser beeindruckenden Zusammenarbeit ist. Denkt man, dass Steve Kilbey mit seiner Hauptband The Church, die immerhin schon mehr als zwanzig offizielle Releases auf dem Kerbholz hat, seine zahlreichen Soloalben nicht mit eingerechnet, genügend ausgelastet wäre, hat der Musiker doch wirklich noch die Zeit für diverse Projekte, von welchen Kilbey/Kennedy sicher das Intensivste ist. Hier trifft der relaxte Psych-Pop der Hauptintention Kilbeys (die mit 'Under The Milky Way' gar einmal einen mittelschweren Hit landen konnten) auf die lässig atmosphärischen…

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13.0
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(57:44, Download, Elusive Sound, 2017) Da verspricht ja bereits der Name etwas ganz Großes. Und hält das auch auf ganzer Linie. Schon das 2009 erschienene Debüt der Franzosen, „Canopy“, geriet nach und nach zum Klassiker des Postrock und wurde insofern auch noch geadelt, indem es von Künstlern wie Loscil, Benoit Pioulard, Melodium sowie Witxes würdig remixed wurde. Nun, einige Zeit später, erscheint mit „Requiem“ der sicher ultimative Nachfolger, mit dem sich Silent Whale Becomes A° Dream (nur echt mit dem Grad-Zeichen!) ein weiteres Denkmal gesetzt haben. „Requiem“ entwickelt sich wahrlich zu einem solchen, ein kraftvolles Opus voller Melancholie, Pathos und…

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12.5
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(42:05, CD, Stickman/Soulfood, 2018) Wenn der Woodpecker auf Holz klopft, fragt man sich doch wirklich, welchem Tageswerk der Weedpecker wohl nachgehen mag - auf jeden Fall einem hoch sympathischen! Wie sonst ließe sich erklären, was die Band aus Warschau hier auf ihrem dritten Album zündelt und zusammenklopft. Unspektakulär mit „III“ betitelt hebt man sich das wirklich Spektakuläre für später auf. Nämlich für den Sound, der aus einer angenehmen Quintessenz aus Psychedelic, Art- und Stoner Rock besteht. Schon in der Eingangssequenz 'Molecule' entsteht ein in allen Regenbogenfarben schillernder Nebel flächiger Mellotron-Sounds und prickelnder Gitarren, der sich im nachfolgenden 'Embrace' bis…

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(52:29, CD, Rare Noise/Cargo, 2017) Im Allgemeinen kann man bezüglich „HyperSomniac“ von einem Gesamtkunstwerk sprechen, welches Lorenzo Esposito Fornasari (u.a. O.R.k, Obake) alias LEF in monatelanger Arbeit auf den Weg brachte. Das Konzept in Form einer von Nana Oktopus Dalla Porta gezeichneten dystoptischen Graphic Novel wird ab Ende Januar 2018 auf hypersomniacproject.com freigeschaltet und jede Woche um ein Kapitel erweitert. https://soundcloud.com/lefmusic/hypersomniac-parallel-powers Doch ein Gesamtkunstwerk wäre nun einmal nicht vollständig, wenn da der Soundtrack nicht wäre, der auf „HyperSomniac“ mehr als nur die halbe Miete ist. Hierfür umgab sich der Musiker, den man schon von Institutionen wie O.R.k, Obake, Beserk oder…

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11.5
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(58:49, Download, Bandcamp, 2017) Es könnte alles so einfach sein. CUTE steht für Collapse Under The Empire, GY!BE für Godspeed You! Black Emperor, TWDY für This Will Destroy You, EITS für Explosions In The Sky… Und MMTH? Nein, nicht etwa für Morning Muffins Takes Hot oder Manfred Mann’s Totally Hitappeal sondern simpel und einfach für Mammoth. Aber so simpel und einfach macht es uns die Band aus Aurich dann doch nicht. Gut, anfangs plätschert es behaglich hin, im an den Anfang gestellten Titeltrack, aber eben das ist nur die Ruhe vor dem Sturm, der - wie man eigentlich schon ahnt…

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