Ground Patrol – Drift

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Ground Patrol - Drift (Art As Catharsis, 2017)(37:19, Download, Art As Catharsis, 2017)
Merkwürdiges Zeuchs, was Ground Patrol in musikalischer Hinsicht auf ihrem Debütalbum vom Stapel lassen. Reduziert auf Gitarre und Schlagzeug, deren Klänge und Sounds aber durch diverse Effektgeräte und Filter gejagt und so zu neuem Leben erweckt werden, ist „Drift“ derweil so viel mehr als von der Leine gelassene musikalische Exzesse. Die vier Instrumentals beginnen alle scheinbar gelassen und übersichtlich, hier ein lässiger Groove, der fast schon krautrockende Tendenzen erahnen lässt („Roll“), dort ein wenig Crimsoneskes Gefrickel (‚Drift‘), was aber nicht so bleibt, verschachteln sich doch die Sounds, Groove und, später, die Loops zu einem Geflecht, das scheinbar die Chaostheorie bestätigen will.

Es ist schon eine Kunst, wie Kyle Sanna und Alon Ilsar es schaffen, die Spannung nie bis zum erlösenden Kollaps auszureizen. Dass da also immer noch etwas bleibt, was noch hinzugefügt werden müsste. Fast schon möchte man behaupten, dass Ground Patrol der missing link zwischen Sonic Youth und Battles sind. Obwohl. Immerhin kommt das Duo auch aus New York City. Also sind die Parallelen noch nicht einmal so weit her geholt.

Bewertung: 10/15 Punkten (CA 10, KR 9)

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Über den Autor

Carsten Agthe

-Vermessungsingenieur
-Weltenbummler
-involviert in: Ornah-Mental, Nostalgia, Vanille & The Woodpeckers, Palin-Drone, Stella Maris, Das Zeichen (RIP), Schl@g, Karmacosmic…

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Ground Patrol – Drift

von Carsten Agthe Artikel-Lesezeit: ca. 1 min
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