My Soliloquy – Engines Of Gravity

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(56:14, CD, Rare Artist Music/JustForKicks, 2017)
Was nach einer gut eingespielten Band klingt, ist tatsächlich ein fast im Alleingang entstandenes Album. Verantwortlich hierfür ist der Brite Pete Morten, der vor noch nicht allzu langer Zeit als zweiter Gitarrist bei Threshold aktiv war. Auf seinem My Soliloquy-Projekt (wörtlich: Monolog) spielt er sämtliche Gitarren, Bass und Tasteninstrumente, agiert ebenfalls als Sänger und ist auch für die feine Covergestaltung zuständig. Wie auch auf dem vor zehn Jahren erschienenen Mini-Album „Esoterica“ wird er lediglich von Schlagzeuger Damon Roots begleitet.

Neun Songs enthält das Album, das Fans von moderatem ProgMetal ansprechen sollte. Bands wie Pain Of Salvation oder natürlich auch Threshold kommen angesichts des Gehörten in den Sinn, gelegentlich vielleicht auch eine Prise Magellan. Die Gitarrenarbeit steht zwar im Vordergrund, aber dabei vergisst Morten nicht, ein paar Akzente mit den Tasteninstrumenten zu setzen.

Auffällig ist der hohe Gesangsanteil, der möglicherweise etwas Spaltpotenzial besitzt, denn der Gesangsstil von Morten mag nicht unbedingt jedermanns Sache sein. In den gut gelungenen balladesken Abschnitten erinnert er ein wenig an Dream Theater. Das Album wächst mit der Zeit, es sind viele interessante Details und schöne Melodien zu entdecken.

Auf jeden Fall gebührt dem Briten großer Respekt für das, was er hier fast im Alleingang zu Stande gebracht hat.
Bewertung: 10/15 Punkten (JM 10, KR 9)

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My Soliloquy – Engines Of Gravity

von Juergen Meurer Artikel-Lesezeit: ca. 1 min
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