Autor: Carsten Agthe

-Vermessungsingenieur -Weltenbummler -involviert in: Ornah-Mental, Nostalgia, Vanille & The Woodpeckers, Palin-Drone, Stella Maris, Das Zeichen (RIP), Schl@g, Karmacosmic...

8.0
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(31:07, CD, Vinyl, Digital, Atypeek Music/Ideal Crash, 2021) Hier geht es einmal wieder reichlich extrem zur Sache. Wie um das Versäumte ganz schnell nachholen zu wollen (das Valse Noot-Debüt „So Straight Architecture“ stammt auch schon wieder von 2014), setzt man alles auf eine Karte und fährt einmal mehr bezüglich Hardcore’n Roll in jeglicher Instanz am Limit. Und das bezüglich Speed, der Lautstärke oder auch vom Klirrfaktor her. Dabei ist ein Zweiminutenjob nicht so das Ding der Band aus dem französischen Brest, bearbeitet man doch vor allem Fünf- beziehungsweise Sechsminüter, was die Tortur ins fast schon Unendliche dehnt. Gut, die wahnsinnigen…

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9.0
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(38:19, CD, Vinyl, Digital, Atypeek Music/Araki Records, 2021) Irgendwie hängt in der Pariser Hardcore-Szene alles zusammen. Eine Großstadt ist in diesem Zusammenhang dann doch nur ein Dorf. So hängen die hier Anwesenden Emmanuel Boeuf, Clement Matheron und Stephane Vion, die sich übrigens auch schon eine Ewigkeit kennen, in Bands wie Sons Of Frida, Velocross, A Shape, Emboe, Diagonale du Fou und Dernière Transmission ab. Da man dann doch noch freie Spitzen zu haben scheint, gründete man 2018 kurzerhand Echoplain, mit welchen man dann auch gleich eine selbstbetitelte EP veröffentlichte. Nun also das Debütalbum, das mit „Polaroid Malibu“ gleich einmal anzeigt,…

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9.0
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(41:08, Vinyl, Digital, Atypeek Music/Bruillance Records, 2021) Das knallt wieder rein wie eine Tube Pattex auf ex inhaliert. Nach den „Rareties Of Two Centuries Vol.1“ kommt folgerichtig der zweite Teil. Man möchte die Nachwirkungen des Chaos', welches man verursachte, noch kräftig ausnutzen. Der Titel ist dabei ein Fakt, gründeten Arnaud Fournier und Hervé Thomas ihr sympathisches Projekt doch schon 1993. Seither teilte man sich die Bühne mit entsprechend klirrenden Zeitgenossen wie Unsane, Mono, The Young Gods oder den Pitchshifters, weshalb man von Hint, auch schon hinsichtlich ihres enormen Outputs, von einer gestandenen Institution des Noise’n Industrial-Rock sprechen kann. Auf dem…

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11.0
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(33:03, CD, Digital, Fluttery Records, 2020) „Morula“ steht zwar für das Anfangsstadium der embryonalen Entwicklung. Und obwohl man deshalb davon ausgehen könnte, dass eben dieses Stadium auch für Pictures From Nadira zutrifft, ist es dies mitnichten. Denn „Morula“ ist, nach „Nadira“ eben schon das zweite Album des Münchner Postrock-Vierers, der hier eine gewisse Neuausrichtung zeigt. Der 4-Track-Fulltimer (gut, knapp 33 Minuten sind schon ein wenig knapp bemessen, um den Begriff ‚voll‘ ins Spiel zu bringen, aber immerhin heißt es – in der Kürze…), der wieder mit Höhen und Tiefen in Suspense, Tempo und Härtegraden aufwartet tendiert dabei noch stärker in…

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8.0
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(42:35, CD, Download, Eigenproduktion, 2021) Warum klingen solche Bands alle gleich? Ob nun Audioslave, Creed usw. usf. - bezeichnend ist der Hang zu in metallischen Pathos verpackter Einfallslosigkeit. Sicher ist das für den Augenblick ganz reizend, headbangend, wenn das denn möglich ist, alles um sich herum zu vergessen. Nur eben ist kurz danach auch der Song, um den es vorher ging, mit eingeschlossen – kennst du einen, kennst du alle. Immerhin hat die Band aus Washington DC ein überaus gutes Renommee, teilte schon mit allen bekannten Acts dieses Genres die Bühne und gewann 2019 bei den Washington Area Music Awards…

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11.5
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(41:52, CD, Digital, Season Of Mist/Soulfood, 2020) Es glich schon einer kleinen Sensation, als die schwedischen Folkrocker nach 15 Jahren Abstinenz 2016 wieder auf der Matte standen und mit „6“ eben mal Album Nummer sechs an den Start brachten. Die Band um ihre liebreizende Sängerin Emma Härdelin, die seit ihrer Gründung 1990 in der Originalbesetzung spielt, war vor allem in den Neunzigern berühmt/berüchtigt für ihre fast schon ketzerische Herangehensweise an die Aufarbeitung alter schwedischer Volks- (oder Folks-)weisen. Aber gerade die Verwendung von elektronischem Equipment, welche die Musik nahe an den Trip-Hop brachte, bescherte Garmarna ähnlich ihren Landsmännern von Hedningarna weltweite…

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11.0
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(48:05, CD, Vinyl, Digital, Tonzonen Records/Soulfood, 2021) Man ist schon ein wenig gezeichnet, wenn man in Mühlheim an der Ruhr beheimatet ist. Wie, um etwas gegen die industrielle Trostlosigkeit entgegenzusetzen, versuchen Volvopenta diesen tristen Dissonanzen ein wenig Hoffnung einzuimpfen. Gut, auf ihrem ersten Album „Yoshiwara“ trugen die Songs noch Titel wie ‚Rust‘, ‚23 Seconds In Hell‘, ‚Beton‘ oder ‚Dirty Lights And Rain‘. Es sind aber immer wieder diese lichten Schimmer in der Musik von Volvopenta, die da, irgendwo zwischen Slint und Karate angesiedelt, dem Überbau ein eher farben-frohes Antlitz verpassen. Auch wenn dieses ‚nur‘ aus pastellenen Farbtönen besteht. Rot scheint…

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9.5
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(56:47, CD, Vinyl, Digital, By Norse Music/Membran, 2020) Dann dürfen dann wohl die Wikinger wieder das Ruder übernehmen. Kjell Braaten, der schon Bands wie Ehwaz und Wardruna Trommel-mäßig unterstützte, nennt sein neues Album auch ganz pragmatisch „Ferd“ – Reise, alldieweil es hier wie einst bei den Wikingern von den eisigen Gestaden Skandinaviens hinaus in die (einst wirklich) weite Welt geht. Zum Großteil mit nativen Instrumenten realisiert, bei denen Percussioninstrumente den Hauptteil bilden, fängt er die Stimmungen ein, die damals sicherlich in den Hütten der Nordmänner allgegenwärtig waren. Das mit dem "sicherlich" deswegen, weil nicht viel überliefert ist von der Musik…

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10.0
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(38:24, CD, Vinyl, Download, Unique Records/The Orchard, 2021) Love Machine machen tatsächlich keinen Hehl daraus, aus Düsseldorf zu kommen. Warum auch, zählt diese Metropole doch mit zu den attraktivsten der Welt. Neben Tokyo natürlich. Womit wir zum Thema und zum Wesen des neuen Love-Machine-Outputs kommen, das einem Trip um die halbe Welt gleicht. „Die Motoren laufen langsam heiß, Ozean, Landebahn und Reis…“. Und schon sind wir mittendrin im Geschehen und merken – man singt Deutsch. In einer Mischung aus Crooner und Zuhälter lässt Sänger Marcel Rösche die joviale Lässigkeit heraushängen und kommt dazu mit Weisheiten wie – „An der Bar…

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11.5
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(44:16, CD, Vinyl, Digital, Denovali Records/Cargo, 2020) Hier ist es also, das vor einem halben Jahr und im Zuge der Debüt-EP „Temple“ angekündigte Debütalbum von ex-The Kilimanjaro Darkjazz Ensemble/ex-The Mount Fuji Doomjazz Corporation-Member Jason Köhnen sowie ex-Phurpa Dimitry El-Demerdashi. Nach so viel ‚ex‘ und verflossener Liebe ist es schön, sich auf etwas vollkommen Neues konzentrieren zu können. Gemeinsam mit Sängerin Martina Horváth ergeht man sich mit Mansur in Stillleben wahrhaft stiller Momente. Die Musik des Trios gleicht einem musikalischen Pendant des visuellen Farbenrauschs eines Tarsem Singh („The Cell“, „The Fall“, „Immortals“), wenn auch in pastellfarbenem Dunkel. Mittels traditioneller Instrumente und…

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10.0
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(23:29, Digital, Eigenproduktion, 2021) Manchmal fragt man sich wahrhaftig, warum dieser Name – Pictures On Silence – nicht schon vorher gewählt bzw. vergeben wurde. Weil hier so viele Intentionen schon in drei Worten erklärt werden. Da muss dann erst eine kleine (große) Band, genauer ein Duo, aus dem französischen Aix-en-Provence kommen, um hier mit der selbsterwählten Stille ganz große Stillleben zu kreieren. Wobei es im Speziellen die Stille zwischen den einzelnen Tönen ist, die auch den Grundtenor der Musik von Pictures On Silence ausmacht. Ein Grundtenor, der hin und wieder mit ausuferndem Pathos für Furore sorgt. Vier Tracks enthält das…

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9.5
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(32:51, Vinyl, Digital, Rock Freaks Records/recordjet, 2020) Mit doppelter Gitarrenspitze und stimmgewaltiger Frontfrau kommen die Galactic Superlords auch in zweiter Instanz, das heißt mit ihrem zweiten Album, fulminant Seventies-like. Dass die Band aus Köln kommt, hätte man, ohne die Rheinmetropole jetzt abwerten zu wollen, dann doch nicht gedacht, wirken die Mannen um ihre Sängerin Katharina Heldt doch eher very british denn Kölle-Alaaf-like. Dabei stehen die Vorbilder schon beim ersten Durchgang fest – Thin Lizzy, die Dio-Ära von Sabbath, UFO …, was im Allgemeinen ja sooo schlecht nicht ist. Mit viel Power und Vollgas lassen uns die Galactic Superlords diese Parallelen…

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11.0
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(69:28, CD, Vinyl, Digital, Phonokultur, 2020) Zwei der ganz Großen deutscher Rockmusik geben sich die Ehre. War es lange Zeit still um ihr Projekt Sunya Beat, das Grosskopf und Heilhecker einst zusammen mit Steve Baltes führten, so gibt es an dieser Stelle quasi ein Sunya Beat-light, wobei das ‚light‘ an sich schon, auf keinen Fall aber auf die hier zu erfahrende Musik zutrifft. Harald Grosskopf, als Schlagzeuger eher elektronisch ausgerichtet (Ashra, Klaus Schulze, Synthesist) und Guitarero Axel Manrico Heilhecker (Wolf Mahn, Harald Schmidt), der in der letzten Zeit eher solistisch sowie mit seiner Jimi Hendrix-Tribute Band Wind Cries Mary beschäftigt…

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11.0
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(51:42, CD, Vinyl, Digital, Denovali Records/Cargo, 2021) Wenn ex-Sigillum S Eraldo Bernocchi (welcher sich in den letzten Jahren durch seine Kollaborationen mit u.a. Harold Budd, Nils Petter Molvaer, Porcupine Trees Colin Edwin via Metallic Taste Of Blood oder Thomas Fehlmann einen Namen gemacht hat) sowie Hoshiko Yamane, die seit 2011 Mitglied bei Tangerine Dream ist, gemeinsame Sache machen, dann muss wahrlich etwas überaus Extravagantes dabei herauskommen. Auf „Mujo“, ihrem ersten gemeinsamen Album nun, finden sich Soundscapes fernab ausgetretener Pfade. Hier schöpfen die beiden Protagonist*innen aus dem Vollen, nämlich den Erfahrungen ihrer bisherigen Karrieren, welche jene dann doch schon in Bereiche…

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10.0
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(40:27, Digital, Eigenveröffentlichung, 2021) ‚Xenophilie‘ – allem Fremden gegenüber positiv aufgeschlossen sein. Das ist doch schon einmal ein Lichtblick, den uns die Hamburger in diesen dystopischen Zeiten anbieten. Auch wenn diese Zeiten sich thematisch natürlich auch auf dieses Debüt ausgewirkt haben. Mit postrockenden Gitarrenwänden (im Opener ‚Roboter‘ klingt scheinbar das Riff des Tool’schen ‚Schism‘ hindurch) setzt man erst einmal komplett auf Action und Pathos. Immerhin hat das Trio, allem voran Sänger und Gitarrist Nick Braren, drei Jahre an „Xenophilia“ gefeilt. Etwas, das man dem Album dann auch in jeder Instanz anhört. Neben postrockenden Extravaganzen gibt es reichlich Verweise auf Alternative’n…

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8.0
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(29:34, CD, Vinyl, Download, Karisma Records/Dark Essence Records/Plastic Head, 2021) Wie heißt die westlichste Enklave von Indien? Klar doch – Westindien. Oder, auf gut alt Norwegisch – Vestindien. Dabei handelt es sich an dieser Stelle jedoch um das letzte bekannte Freudenhaus im norwegischen Bergen. Klar doch, dass dieser Umstand geradezu danach schreit, als Bandname in die Geschichte einzugehen. Vestindien – die Band nun wohlgemerkt, gibt es seit mittlerweile zwölf Jahren. Nun endlich bemüht man sich um ein (immer noch reichlich kurzes) Debüt-Album - eine EP mit dem bezeichnenden Titel „We Are The Lords Of Hellfire“ erschien 2011 -, welches dann…

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11.0
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(77:11, CD, Vinyl, Download, Moonjune/Cargo, 2020) Sicher ein denkwürdiges Konzert an einem denkwürdigen Abend, welches hier mit „Owari“ veröffentlicht wird. Denn der Abend im japanischen Nagoya sollte der erste Gig einer Asien-Tour für die Stick Men alias Tony Levin, Pat Mastelotto und Markus Reuter werden. Er blieb, man ahnt es, am Ende ihr Einziger, da im Zuge der Covid-19-Pandemie sämtliche weitere Veranstaltungen abgesagt wurden. Und es scheint so, als ob das Trio, das an diesem Abend kongeniale Unterstützung von Keyboarder Gary Husband erhielt, unter diesen Vorzeichen und mit der Gewissheit, dass dieses Konzert das letzte für einen langen Zeitraum werden…

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12.0
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(54:42, 2LP, Download, Rock Freaks Records/Stickman, 2020) Wenn King-Buffalo-Schlagzeuger Scott Donaldson äußert: „Meine Lieblingsplatten waren schon immer Live-Alben. Die Live-Stimmung besitzt etwas, was es Musikern ermöglicht, die Energie der Menge anzuzapfen und dadurch die Dinge auf eine andere Ebene zu bringen. Einen meiner Lieblingsauftritte als Band zu haben, der gemixt und gemastert auf Vinyl gepresst wird, ist etwas, was ich unbedingt noch auf die Reihe bekommen muss. Ich kann es kaum erwarten, dass die Leute es hören und wieder Live-Musik fühlen“, dann muss eine Liveplatte schon etwas Besonderes für die Band sein. Und nun ist es also so weit. Donaldson…

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11.5
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(55:26, Vinyl, Digital, Eigenproduktion / Blood Blast Distribution, 2020) Respekt – eine EP mit 55 Minuten Spielzeit, das gibt es in Zeiten kulturellen Mangels nicht aller Tage. zeug haben das Zeug zum Vorzeigedingens in Sachen Breitwand-Epic-Doom-Rock-Stoner. Was uns bei "Grounded" mit insgesamt drei sympathisch gestreckten Songlautleben wieder einmal ganz widerspruchslos bewiesen wird. Hierfür fand Oberzeugwart Vladislav Overchuck (Bass) neue Gefährten in Benjamin Nash (Guitar) und Lorenzo Barbieri (Drums), was den Sound gleich mal ein ganz klein wenig in Richtung psychoaktive Umtriebe phasenverschob. 'Awe' ist eingangs eine sich langsam aber unaufhörlich steigernde wuchtig-monotone Offenbarung an die Götter des Doom-Riffs. Ein Strudel,…

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12.0
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(84:41, 2LP, Catweazle Records, 2020) Knapp 20 Jahre hat es gedauert, bis dieser sagenhafte Gig dieser ebenso sagenhaften Konstellation nun schlussendlich doch noch via Vinyl für die Nachwelt erhalten bleibt. Natürlich strikt limitiert - es soll sich für Sammler und Jäger der verlorenen Schätze ja auch lohnen. In einer Auflage von 500 Einheiten gibt es jetzt das Komplettkonzert vom 12. Januar 2002, das der ex-Can-Frontmann Damo Suzuki (der sonst mit seinem Damo Suzuki Network weltweit immer noch für Furore sorgt) mit den Erforschern psychedelischer Klangstrukturen Jelly Planet bestritt. In langen Jams, auf welche der Künstler, seine sangestechnischen Improvisationen hämmert, interagieren…

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