Autor: Carsten Agthe

-Vermessungsingenieur -Weltenbummler -involviert in: Ornah-Mental, Nostalgia, Vanille & The Woodpeckers, Palin-Drone, Stella Maris, Das Zeichen (RIP), Schl@g, Karmacosmic...

10.0
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(72:46, CD, Digital, Atypeek Diffusion, 2018) Gitarrist Louis Godart, der die Band 2013 ins Leben rief, ist zwar der Macher hinter Monolithes, geprägt wird die Musik aber von den Vibraphon-Klängen von Romain Lay, welcher auf „Limites“ das Gründungsmitglied Nathan Vandenbulcke ersetzte. Sonst blieb eigentlich alles beim Alten bei der Band aus Nantes (inklusive Rémi Allains Kontrabass!), wenn denn bei dieser alles in geordneten Bahnen ablaufen würde. Monolithes sind die Theoretiker des Jazz-inspirierten Progressive-Rock, derweil hierbei eher Chaos als Ordnung regiert. In den instrumentalen Stillleben, bei welchen es auch schon einmal so richtig laut werden kann, dominieren wohl eher Jams denn…

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11.0
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(41:43, CD, Vinyl, Digital, Kick The Flame/Broken Silence, 2018) Einerseits werden heroisch Mauern eingerissen, andererseits mit voller Ernsthaftigkeit wieder errichtet. Bei Wooden Peak müssen es nun unbedingt gelbe sein – die blanken Tablets für angehende Graffiti-Künstler. Oder, bezogen auf das hier agierende Duo, die blanken, jungfräulichen Festplatten bestätigter Indie-Helden. Weil Wooden Peak ihre Sounds eher digital denn analog verwalten, auch wenn hier immerhin Gitarren, Schlagzeug und ähnliches, für den alternativen Gebrauch zu verwendendes Instrumentarium zu vernehmen ist. Mit einem ausgeprägten Sinn für ultracoole Lässigkeit spielen sich die Indie-Nerds durch die zehn neuen Tracks ihres vierten Albums, das dieses Mal einige…

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12.0
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(41:42, Digital, Art As Catharsis, 2018) Mit Minimum zum Maximalen. Das Lo-Fi der Aufnahmen täuscht darüber hinweg, dass es MNMM vor allem großzügig und ausladend mögen. Ausladend in Arrangement und dem weltmusikalischen Aspekt. Die iranische Sängerin Gelareh Pour spielt nebenbei beziehungsweise hauptsächlich die Kamanche oder auch Kamantsche, ein Violinen-ähnliches Saiteninstrument aus dem iranischen und pakistanischen Raum, das dem ganz speziellen Post-Rock, ja, MNMM spielen Post-Rock, einen wunderbaren Flow und eine dementsprechende Atmosphäre beschert. Es macht Sinn, dass das Trio, das neben der Kamancheh weiterhin mit rockkompatiblem Equipment wie Schlagzeug und Gitarre aufwartet, das elfminütige ‚Heart Of Stone‘ an den Anfang…

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11.0
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(47:34, CD, Digital, Noisy Records, 2018) Die Informationen sind rar gesät. Nur soweit: Am 13. Oktober 2006, es war ein Freitag, verabredeten sich David Cross und Andrew Brooker in den Down Sound Studios zu einer spontanen Recordingsession. Diesem Happening vorausgegangen war eine gemeinsame Tour der David Cross Band und Peter Banks Harmony In Diversity. Cross hatte sich in den Siebzigern ja vor allem als Mitglied bei King Crimson, an deren wegweisenden Alben "Lark’s Tongues In Aspic", "Starless And Bible Black" sowie "Red" er beteiligt war, einen Namen gemacht. Booker, damals noch mit der Band des ex-Yes-Gitarristen Pete Banks unterwegs, glänzte später…

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12.3
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(41:54, 21:16, CD, Vinyl, Digital, Stickman Records/Indigo, 2018) So unspektakulär der Bandname (mal ehrlich, King Buffalo klingt doch reichlich nach bierseligem Stonerrock), so beeindruckend die Musik, welche die Band aus Rochester/New York auf ihrem zweiten Album in fast schon ehrwürdiger Art und Weise zelebriert. Eigentlich ist "Longing To Be The Mountain" klar abgesteckt. Mit seinen knapp 42 Minuten ist das Werk geradezu prädestiniert für eine Vinyl-Edition, die natürlich dann auch auf der Agenda steht. Weil in den Siebzigern, und eben da ist der Sound von King Buffalo weich gebettet, Vinyl nun einmal das audiophile Format Nummer eins war. Authentizität muss…

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10.0
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(27:50, CD, Digital, Atypeek Music/Microcultures, 2018) Die Stimme von Miles Oliver weckt vehement Assoziationen in Richtung Tom Smith (Editors) und Matt Berninger (The National). Auch Miles Oliver ist ein Crooner mit nasalem Timbre, einer Eigenschaft, die sicher auch Wesensmerkmal und Bank des Pariser Sängers ist. Paris? — Kann so eigentlich nicht sein, da Miles Oliver, der nun mit seinem dritten Album "Color Me“"durchstartet, eigentlich amerikanischer als so manch amerikanischer Sänger klingt. Wie auch immer - sein neues Album enthält zehn neue mehr oder weniger stille Stillleben, die bestätigen, dass sich der Musiker eher von Leonard Cohen, Will Oldham, Lambchop oder…

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13.0
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(22:33, Digital, Elusive Sound, 2018) Bruit ≤ kommt aus dem Französischen und steht für Lärm. Das nach dem Namen angefügte "kleiner-gleich"-Zeichen sorgt sicher für gewisse Befürchtungen. Entweder will die Band aus Toulouse hier provozieren, die Grindcore-Fraktion hellhörig machen, oder gleich einmal die Spreu vom Weizen trennen. Die erste Lautäußerung ist aber so weit wie irgend möglich von den befürchteten Noise-Eskapaden und Lärm-Attacken entfernt; man wühlt sich eher durch großzügig angelegte Soundwolken, die ob ihres Pathos' und ihrer arrangementtechnischen Opulenz wegen irgendwo zwischen Godspeed You! Black Emperor, Pink Floyd und Mono rangieren, wobei die Modern-Klassik-Komponente der beiden instrumentalen Tracks der Debüt-EP…

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10.0
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(45:10, CD, Digital, Atypeek Music, 2018) Alles ist so schön hier. So warm, bunt und sonnendurchströmt. Sliding Words erschaffen Sounds voller pastell- und regenbogenfarbiger Eigenschaften und bewegen sich dabei grazil und elfenhaft im Spannungsfeld zwischen Pop, Trip Hop und World Music. Hier ein nur verhuscht erscheinender Sound, dort ein verhaltenes Wispern — das Duo aus dem französischen Lyon erschafft Fantasiewelten, die so rein gar nichts mit dem Motorenlärm der Realität gemeinsam haben. Das Rückzugsgebiet des gemischten Doppels Maÿwen und Kapiland manifestiert sich nun auf "{fonetic}" in Form von neun (beziehungsweise achteinhalb) Songs, die, jeder für sich, durch nuancierte Unterschiede das…

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10.5
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(68:17, CD, Vinyl, Digital, Dur et Doux/Inouie, 2018) Antoine Mermet musste dann wohl einsehen, dass sich seine musikalischen Vorstellungen als Einmann-Projekt dann doch nicht so recht umsetzen lassen. Zwar nahm er seine Debüt-EP „Building Lampshades“, auf welcher er erst einmal sämtliche Ideen aufarbeitete, die in seinen diversen anderen Projekten nicht zünden mochten, im Alleingang auf. Aber spätestens mit der Live-Umsetzung seiner Ideen taten sich die ersten Probleme auf, so dass sich der bisherige Eigenbrötler mit einigen Musikern umgab. Aus Saint Sadrill, dem Projekt, wurde dann Saint Sadrill, die Band. Und mit eben dieser wurde das erste reguläre Album eingespielt. In…

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12.0
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(64:33, Digital, Eigenvertrieb, 2018) Mit Tosca kam die Zärtlichkeit… OK, den Werbeslogan aus den Siebzigern für einen Frauenduft kann man dann doch nicht für den Dreier aus Brighton festmachen, weil “Fire By The Silos” mit der etwas brutaleren Art des Post’n Progressive Metals anbandelt. Wenn man gewisse härtere Ausbrüche denn gleich als brutal verstanden wissen möchte. „Fire By The Silos“ kommt als (bis auf einige Samples) instrumental gestaltetes Konzeptalbum über die entscheidende Frage, wohin die Menschheit steuert. Sicher können auch Toska keine Antworten liefern, betrachtet man jedoch die Musik an sich, ist jedoch eines gewiss – es ist die bevorstehende…

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8.0
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(39:02, CD, Digital, Subsound/Cargo, 2018) Nach „Maciste Nell’Inferno Dei Morti Viventi – Peplum Holocaust“ und „Squartami Tutta – Black Emanuelle Goes To Hell“ vervollständigt „La Albicocco Al Curaro – Decameron 666“ nun die unheilige Dreifaltigkeit mit Soundtracks für imaginäre Horrorfilme. Solche, die man eigentlich nicht unbedingt sehen möchte. Natürlich haben Kotiomkin, und das schon aus eigener Tradition, ein Faible für italienische Billiggruselschinken, weswegen das Duo seine instrumentalen Scores dann auch ebenso in Szene gesetzt hat. Mittels rumpeligem Bass, analogem Synthesizer und scheppernden Drums pressen Kotiomkin ihren eigenen Horror, oder jedenfalls was sie dafür halten, in trashige Töne aus Sludge- und…

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12.0
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(41:38, CD, Vinyl, Digital, Bird’s Robe Records, 2018) Und der diesjährige Preis für den einfallsreichsten Bandnamen geht…, tata…, an die Hazards Of Swimming Naked! Nun könnte man ob des Problems leicht einige Dissertationen verfassen, die sicherlich mit interessanten Thesen und wohl noch interessanteren Fakten aufwarten würden, was aber an dieser Stelle nur vom Wesentlichen, nämlich von der mit einem gewissen anzüglichen Humor belegten Band ablenken würde. Es ist uns eine Freude, uns auf das zweite Album des australischen Fünfers einzulassen. Weil auch die Jungs aus Brisbane mit einem Post-Rock aufwarten, der sich auf das Jubilieren und somit auf pathetische Momente…

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9.5
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(23:13, Digital, Eigenvertrieb, 2018) Instrumental is the new cool. Auf jeden Fall bei Bands und Kapellen wie Crevassian, die schon ab dem ersten Ton ihrer Debüt-EP dezent abklären, welch Geistes Kind sie sind. Mit Schmackes rifft sich das Quartett aus dem englischen Croydon durch vier Tracks, die eindeutig anzeigen, wo genau der Hammer hängt. Dabei schrammen Crevassian gerade so auf dem Grat entlang, der Rock vom Metal trennt, weshalb man schon einmal stilübergreifend kompatibel wäre. Kann ja schon einmal nicht schlecht sein. „Crevassian“, die EP, schert dabei mehr oder weniger grazil alles das über einen Kamm, was gemeinhin mit dem…

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Jack Of All Trades Mit der TaboTago-Veröffentlichung „Kymatica“, mit dem der Musiker der elektronischen Musik der Berliner Schule huldigte, sowie seinem aktuellen Release „Elsewhere“, welches er unter eigenem Namen herausbrachte und das vom Stimmungsbild gar nicht einmal so weit entfernt von TaboTago ist, hat Bernhard Wöstheinrich 2018 schon zwei Alben auf der eigenen Agenda. Aber auch so ist der Neu-Berliner umtriebig und emsig unterwegs, wobei dieser zusammen mit Touch-Guitarero Markus Reuter und centrozoon, ein Projekt, welches sogar ein Tim Bowness stimmlich unterstützte, auch dem Prog nicht unbedingt abgeneigt ist. Wobei sein aka, der Redundant Rocker, auch nicht allzu weit entfernt…

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10.0
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(39:17, CD, Digital, Neurot Recordings/Cargo, 2018) Die unheilige Allianz geht also in die zweite Runde. Scott Kelly (Neurosis) und Sanford Parker (Buried At Sea) wissen, was sie tun und bleiben deswegen wie die Schuster bei ihren Leisten. Somit macht man wieder das, was man am besten kann, nämlich das Kreieren böser Soundmonster, die kompromisslos auf die selbst geschaffenen Abgründe zu walzen. Auf "I See What I Became" lässt man sich auch keine Zeit; die Songs oder besser klanglich inszenierte Malströme bleiben übersichtlich, handhabbar und längst nicht so zäh und selbstzerstörerisch wie bei Corrections House, bei denen das Duo ebenfalls zusammen…

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12.5
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(54:39, CD, Vinyl, Digital, Pelagic Records/Cargo, 2018) Ungewöhnliches aus dem Reich der Mitte. Beziehungsweise aus dem mehr oder weniger trostlosen Norden Chinas. Von hier kommt nämlich mit Wang Wen eine Band, die sich wirklich dem Postrock verschrieben hat. Was ja keine stylistische Eigenart ist, mit der sich chinesische Musiker typischerweise auszeichnen. Bekannt wurde die Band in unseren Breiten durch ihr letztes Werk "Sweet Home, Go!", welches als Erstes offiziell in Deutschland veröffentlicht wurde. Wobei "Invisible City" nun schon das zehnte Album des Sextetts um Gitarrist Xie Yugang, das im nächsten Jahr sein zwanzigjähriges Jubiläum feiert, ist. Der klangliche Unterschied zum…

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9.0
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(101:39, CD, Digital, Ihaveadrum Records / VEA Music, 2018) Der gute Livedoppeldecker – Relikt aus vergangenen (besseren?) Tagen. Jede Band, die etwas auf sich hielt, veröffentlichte quasi als Kür ein Livedoppelalbum – viele davon, wie etwa "Made In Japan" von Deep Purple oder "Seconds Out" von Genesis sind längst Kult und gelten in der Vita der jeweiligen Band schon einmal als Highlight. Nach achtzehn Jahren Bandgeschichte und fünf Alben (das aktuelle Werk "Eleven The Hard Way" erschien ebenfalls vor ein paar Tagen) haben Planet Of Zeus schon einige Argumente in petto, eben auch ein Livestatement unters Volk zu bringen. Wenn…

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11.0
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(41:15, CD, Vinyl, Digital, Small Pond, 2018) Eine dezente Orientierungslosigkeit mündet an dieser Stelle in wachsender Begeisterung. Begeisterung ob einer Sache, die aus Jazz, ostasiatischer Folklore und reichlich experimenteller Psychedelic einen beeindruckenden Kauderwelsch macht, der einerseits reichlich endemisch, also einzigartig geriet, der Hörer hier aber immer wieder Leuchtfeuer des Erkennens in einem Meer aus Fremdartigkeiten ausmachen kann. Hinter Yama Warashi agiert vor allem die aus dem japanischen Ashiya stammende Multiinstrumentalistin Yoshino Shigihara, die in Bristol eine neue musikalische Bestimmung suchte und auch fand. Nämlich als Mitglied in der mit dem Prädikat genial zu beschreibenden Band Zun Zun Engui. Nach dem…

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9.5
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(41:12, CD, Vinyl, Prophecy Productions/Soulfood, 2017) Eye Of Nix müssen schon gehörig Eindruck hinterlassen haben, als die Band Ende letzten Jahres ihr Debütalbum als strikt limitiertes Vinyl veröffentlichten. Weil sich nun Prophecy der Band aus Seattle annahm, um „Black Somnia“ einer weiter gestreuten Audience zugänglich zu machen. Das 6-Track-Debüt ist ein Lehrstück in Sachen zu Musik gewordener Alptraum. Dabei scheint Sängerin und Gitarristin Joy Von Spain die treibende Kraft hinter diesem Spuk, zeigt sie doch zu jeder noch so komplizierten Anforderung eine gute Figur. Dort, wo die metallischen Avancen einen schwarzen Anstrich bekommen, macht Joy auf mordlustigen Berserker (‚Wound An…

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10.0
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(43:19, CD, Vinyl, Digital, Holy Roar Records, 2018) Das muss man erst einmal bringen - sein Album gleich mit einem Dreiundzwanzigminüter anfangen zu lassen. Aber OHHMS waren in ihrer, zugegeben, bisher doch recht kurzen Karriere noch nie Kinder von Traurigkeiten oder gar zeitlicher Beschränkungen. So hievten sich die beiden ersten Lautäußerungen des Schwergewichts aus dem britischen Kent, nämlich die EPs „Bloom“ sowie „Cold“ mit jeweils zwei ausufernden mäandernden Tracks über die dreißig Minuten, was für ein Kleinformat doch ein beachtliches Ausmaß ist. Mit der Gewissheit ausgestattet, dass die eigenen Vorlieben für die tiefsten Abgründe in Doom, Metal, Sludge und Stonerrock…

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