Eye Of Nix – Black Somnia

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(41:12, CD, Vinyl, Prophecy Productions/Soulfood, 2017)
Eye Of Nix müssen schon gehörig Eindruck hinterlassen haben, als die Band Ende letzten Jahres ihr Debütalbum als strikt limitiertes Vinyl veröffentlichten. Weil sich nun Prophecy der Band aus Seattle annahm, um „Black Somnia“ einer weiter gestreuten Audience zugänglich zu machen.

Das 6-Track-Debüt ist ein Lehrstück in Sachen zu Musik gewordener Alptraum. Dabei scheint Sängerin und Gitarristin Joy Von Spain die treibende Kraft hinter diesem Spuk, zeigt sie doch zu jeder noch so komplizierten Anforderung eine gute Figur. Dort, wo die metallischen Avancen einen schwarzen Anstrich bekommen, macht Joy auf mordlustigen Berserker (‚Wound An Scar‘, ‚A Curse‘), dort, wo sich die Lage ein wenig beruhigt hat, auf opernhafte Diva (‚Fear’s Ascent‘).

Eye Of Nix setzen mit „Black Somnia“ alles auf eine Karte, verblüffen des Weiteren mit Reminiszenzen in Richtung Okkult-, Heavy- und Psychedelic-Rock, was vor allem mit dem abwechslungsreichen ‚Toll On‘ abgedeckelt wird, und sind vielleicht gerade aufgrund relativ breitwandiger Arrangements kompatibel für eine anspruchsvolle Klientel.
Bewertung: 9/15 Punkten (CA 9, KR 10)

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Über den Autor

Carsten Agthe

-Vermessungsingenieur -Weltenbummler -involviert in: Ornah-Mental, Nostalgia, Vanille & The Woodpeckers, Palin-Drone, Stella Maris, Das Zeichen (RIP), Schl@g, Karmacosmic...

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Eye Of Nix – Black Somnia

von Carsten Agthe Artikel-Lesezeit: ca. 1 min
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