Autor: Rajko Baers

75er Jahrgang...Musik-Junkie seit ich denken kann-die Nischen zwischen Post/Prog/Athmo/Metal/Shoegaze sind´s irgendwie!

10.0
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Dream Pop • Neo Psychedelia (40:55; Vinyl, Digital; "Papercup Records; 04.09.2026) Auf diesem dritten Album der Kölner Indie-Popper geht es geschmeidig, luftig, organisch mit vielen Synth-Effekten zur Sache. Schwebend-groovige alternative Sounds, prägnante Rhythmen und gut pointierte Melodien sorgen für Kurzweil – die steten elektronischen Sprenkel halten den fluffigen Sound leichtfüßig und beweglich, teils weibliche Vocals geben dem gesamten Setting die nötigen Kontrastpunkte. 'Fearing And Facing The World' ist so ein gutes Beispiel für die emotional-groovig-lockere Gangart, bei der sich mehrstimmige Vocals zu einer packenden Melodie vereinen, die im Ohr hängen bleibt. Immer wieder lassen kleine verquere Rhythmen, zurückhaltend-atmosphärische Experimente wie…

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11.0
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Experimental Post Folk • Instrumental (38:28; Vinyl, CD, Digital; Western Vinyl; 02.10.2026) Allison de Groot, kanadische, mehrfach ausgezeichnete Banjo-Spielerin, kehrt in Nashville bei Michael Ruth ein, um ein neues Album aufzunehmen. Der Multi-Instrumentalist und experimentierfreudige Ruth hat sich innerhalb des einjährigen Aufnahmeprozesses schnell mit de Groot dank einer Vielzahl von Loops, Delays und Synthesizern an Ideen gewagt, traditionelle und experimentelle Klänge in eine Art harmonischen Schwebezustand zu transformieren. Tja, so entsteht schnell mal statt eines Solo-Albums ein sehr schönes atmosphärisches Album in Kollaboration, bei dem sich innerhalb der instrumentalen Welt einiges an kreativen Ideen zusammenbringen ließ. Unter Mithilfe von Patrick…

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13.0
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Atmospheric Dark Folk (37:01; MC, Digital; Eigenveröffentlichung; 23.09.2026) Wenn Black Metaller hier und da konsequent zur Akustischen greifen, kommen, wie im Falle Grift oder Ofdrykkja, so einige fantastische Kleinode um die Ecke. Mit den Bulgaren von Hajduk verhält es sich ähnlich, und wer generell Bands wie Of The Wand and The Moon, Tenhi oder slawischem Neo Folk wie Scivias oder Cawatana seine Ohren schenkt bzw. lieh, der bekommt gerade eine vorsichtige Vorstellung davon, was ihn bei den stimmungsvollen Bulgaren so erwartet. Der stolze slawische Gesang, ein Album-Titel, der das Wort Frieden nutzt (so glaube ich jedenfalls), ein sehr pastoraler, herbstlicher…

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12.0
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Space Rock • Psychedelic Rock (44:40; Vinyl, Digital; Rocket Recordings; 25.09.2026) Mit maximal offenem Visier, verrückten kosmischen Abfahrten und auch mal schrillen Bläsern offerieren die Schweden mit ihrer neuen Rille Mut zur Lücke. Ein verrückter Parcours aus wildem Space Rock, unruhigen Jams, psychedelischen Tänzen und krautiger Hypnotik weiß auch hier, ähnlich The Cosmic Dead, Nepal Death oder Kungens Män, bei mir direkt in die offenen Arme zu fallen. Der Gesamtsound ist very organisch, kratzbürstig, voller schriller Flöten, fast ritueller Harmonien und klingt schwer nach Zusatzstoffen. Zu ruhig wird es nie, irgendetwas ist immer am Köcheln. Ich liebe diesen wilden psychedelischen…

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9.0
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Psychedelic Pop • Synth Pop • Singer/Songwriter (40:02; Vinyl, CD, Digital; Papercup Records; 25.09.2026) Dieser junge Künstler aus Köln präsentiert auf "Hi Hopes" eine Melange aus elektronischem Pop, sanfter moderner Psychedelia und Singer-/Songwriter-Elementen. Wenn Du Dir als Hörer einen Stilmix zwischen Air, den Pet Shop Boys, Chill Out und den glorreichen Mercury Rev ausmalen möchtest, dann bist Du eventuell nicht zu weit weg vom mal seichten, dann auch wieder emotionalen Habitus von Andrew Collberg. Der Einstieg mit der Single 'Love Ain't Free' ist mir persönlich zu cheesy, dafür holt mich im Folgenden der Titelsong und das leider viel zu kurze…

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13.0
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Dark Atmospheric Post Rock (44:50; Vinyl, CD, Digital; Argonauta Records; 02.10.2026) Als die Post-Rocker-Ösis sich zu ihrer 2017er Rille den Dominik Dörfler am Gesang hinzuzogen, konnte man schon von einem musikalischen Break-up sprechen. Diese Platte hat mich seinerzeit durch viele seltsame emotionale Kurven begleitet, zugegebenermaßen. Die dunklen, oft rauen/emotionalen Vocals, die mich mehr als einmal positiv an End Of Green und auch die vergessenen schwedischen Goth-Rock-Helden von Bay Laurel erinnern, berührten seinerzeit beim ersten Take, und ich freue mich, nach fast zehn Jahren wieder endlich etwas Neues auf die Ohren zu bekommen. Kompakt, mit einem Fuß im Radio-Format/Mainstream, schreibt die…

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13.0
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Spiritual Folk (47:39; Vinyl, MC, CD, Digital; Eigenveröffentlichung; 25.09.2026) Ich verehre die folkloristischen Empyrium, vergöttere die "Forest Sessions" des Schweden Jonathan Hultén, habe mich intensiv mit der letzten Iskandr beschäftigt und freue mich umso mehr, die dazu passende neue Andy Aquarius zu besprechen. Der Deutsch-Kroate spielte im letzten Jahr, ebenso wie Iskandr, auf dem wundervollen Ancient Echoes Festival in der Kirchenruine Wachau, und ja, beide passten perfekt an diesen mystischen Ort mit ihren spirituellen Klängen. Mit dem "Tal der Tränen" geleitet Dich der mittlerweile in Berlin ansässige Musiker weit hinaus an stille, entlegene Plätze, fernab von Zivilisation, sinnentleerter Kommunikation und…

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12.0
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Nordic Folk • Progressive Rock • Atmospheric Metal (36:53; Vinyl, CD, Digital; Season Of Mist; 25.09.2026) Die Norweger von Gåte hatten 2024 Norwegen beim Eurovision Song Contest vertreten, dies wild und farbenfroh. Das brachte natürlich einiges an Aufmerksamkeit, führte zu mehr Popularität, der Wechsel zu Season Of Mist als größerem Label ist somit mehr als naheliegend. Ihr poppiger Mix aus wilder Optik, traditionellen Einflüssen, Folk, Metal und orchestralen Rock-Klängen geht aber auch immer gut ins Ohr. Ob fette Metal-Riffs, Dramatik, theatralischer Symphonic Rock – dynamische Strukturen zuhauf garantieren absolute Kurzweil beim Hören von "Sigil". Sängerin Gunnhild Sundli hat die perfekte…

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13.0
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Nordic Chamber Pop • Modern Classical • Electronica (52:21; Vinyl, CD, Digital; Deutsche Grammophon/Universal; 18.09.2026) Die Schwangerschaft der in Berlin lebenden Dänin Agnes Obel brachte diese lange Album-Pause von sechs Jahren mit sich, die selbst für die Künstlerin viele persönliche Dinge, Wahrnehmungen und ihre Einstellung zum Leben komplett auf den Kopf zu stellen wusste. Sie beschreibt ihr Mutterwerden als bewusstseinserweiternde Grenzerfahrung, schaut auf's Leben nun mit neuen Augen, integriert Philosophie (Hannah Arendt), Natur und Literatur mit völlig neu aufgestellten Blickwinkeln. Die Metamorphose, die Verbindung, die eine Mutterschaft herzustellen weiß, bringt komplett neue emotionale Verästelungen und Perspektiven ins Leben, und diese…

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13.0
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Progressive Rock • Nordic Artrock (45:28; Vinyl, CD, Digital; Sycophantastic Records/Just For Kicks; 24.07.2026) So, nun kommen die beiden spannenden EPs der Norweger Sykofant als Gesamtwerk mit LP-Länge. Das ist schön, weil es einfach hervorragend zueinander passt und man so noch mehr am Stück schwelgen darf. Die "Red Sun" (EP) habe ich genau wie den ersten selbstbetitelten Longplayer bereits sehr zu schätzen gewusst, und mit dem jetzigen Zuwachs der "Leaves" (EP) und ihren eher atmosphärisch-ausladenden Strukturen wird's ja nur noch wohliger beim Hören. Wie bereits besprochen, sind hier die ersten drei Tracks der "Red Sun" zu hören, und hier ist…

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12.0
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Doom Folk • Progressive Rock • Artrock (33:20; CD, MC, Digital; House Of Incantation; 28.08.2026) Ach, wie gemütlich dieser waldig-kauzige Sound von Thomas Helm und Markus Stock (Empyrium). Immer stets herbstlich und mit diesem Hauch surrealer Atmosphäre geistert Helm mit seiner einzigartigen Stimme durch den nächtlichen Wald, sieht den Eulen und Raben bei ihrem selbstvergessenen Spiel zu. Akustische Elemente zuhauf, sehr dicht und nah produziert, eine Art Doom Folk mit progressiver Artrock-Schlagseite. Das ist wohlig, wenn Flöten, etwas elektrische Gitarren und dieser vorsichtige Ansatz von dunklem Rock Texte von Heinrich Heine in Töne verarbeiten, das innere Auge ständig Laub, Äste…

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11.0
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Progressive Doom Metal • Atmospheric Rock (47:07; Vinyl, CD, Digital; Reigning Phoenix Music; 18.09.2026) Die "Celestial"-EP war ein feiner Wink Richtung Zukunft, und mit "Obscured Horizons" setzen The Eternal genau an dieser Schnittstelle zu weiteren Hochmomenten an. Düstere Themen sind natürlich weiterhin das Fundament der Band. In einer Welt voller Schatten, Masken und ständiger emotionaler Erosion versucht die Band trotzig, ins Licht zu gehen, und diese offenen Nuancen finden sich in einem deutlich erweiterten Dynamik-Spektrum wieder. Einiges mehr an rockigen Parts und melodisch-hymnischen Einflüssen wird man auf dieser neuen Rille gewahr, und nach einigen Durchgängen entpuppt sich die Platte als…

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12.0
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Heavy Shoegaze • Post Rock • Psychedelic Doom Rock (38:05; Vinyl, CD, Digital; Magnetic Eye Records; 18.09.2026) Mit "Aion" hatte man vor knapp drei Jahren einen epischen, 80-minütigen Brocken serviert, der dank seiner vielen Stilistika und Stimmungen ein üppiges Mahl für Nischen-Freunde versprach. "In Between Strides" kommt diesmal mit der Hälfte an Songs und Laufzeit an den Start, birgt aber, so viel vorweg, ähnlich stimmungsvolle Qualitäten. Die Schwaben treiben gerne zwischen den Stilen, und wenn man so nach und nach tiefer und tiefer in das Album steigt, wirkt die Schlagseite Richtung Shoegaze/Psych fürs Erste präsenter und hätte aus meiner Sicht…

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14.0
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Post Doom • Progressive Epic Metal (41:20; Vinyl, CD, Digital; Prophecy Productions; 18.09.2026) Was für ein Granit von einem Album! Mit Sänger Søren Sol Koldsen-Zederkof (auch bekannt durch die Nordic Folk Band Krauka) und weiteren erfahrenen Members aus Bands wie Ironguard und Encyrcle hat sich unter der Flagge von Maunah ein schweres Manifest nordischer Leidenschaft formiert. Maunah steht für den Klang der Verzweiflung und des weiten Himmels, die Kraft der Jahreszeiten, die Echos aus alten Zeiten, performt durch eine Stimme, die keine traditionelle Sprache verwendet, sondern durch lautmalerische Klang-Phrasierungen ganz spezielle emotionale Kammern in eine verloren geglaubte Vergangenheit öffnet. Ich…

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11.0
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Post Metal • New Artrock • Doom (36:37; Vinyl, CD, Digital; Pelagic Records; 18.09.2026) Wer die aktuellen Katatonia, Riverside, Vola und Anathema zu seinen Favoriten zählt, könnte mit "A Flower To Water" eine gute Zeit haben. Moderner, angenehm düsterer, progressiver Sound zwischen gemäßigt modernem Metal und New Artrock findet sich hier in gut auf den Punkt gespielten Songs wieder. Die griechische Band, mittlerweile in Rotterdam angesiedelt, erhielt für diese neue Veröffentlichung klangliche Unterstützung in Sachen Mix durch C. Cederberg (Leprous, Anathema) sowie George Tanderø (Madrugada, Satyricon), der das Mastering hierfür übernahm. Intensive Touren mit den Label-Mates von The Ocean und…

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12.0
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Slowcore • Shoegaze • Dream Pop (39:03; Vinyl, CD, Digital; Squarma Records; 18.09.2026) Drei junge Berliner Musiker, die jeder für sich eigentlich komplett unterschiedliche musikalische Präferenzen haben, sei es Folk, Avantgarde oder Electronica, kommen in dieser Konstellation zum zweiten Male zusammen und ja, lassen eine Art unkonkreten Schwebezustand zurück. Natürlich ist all das im Shoegaze Pop der Neunziger verhaftet, atmet 'nen vorsichtigen Hauch Grunge Pop. Slowcore, Dream Pop, Drone- und Ambient-Nuancen bilden den Kern der Musik von Roomer. Hauchdünne Vocals erinnern schnell an das zarte Gewächs Mazzy Star, die ebenfalls mehr verhuscht als klar akzentuiert ihre kleinen melancholischen Luftballons in…

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12.0
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Art Pop • New Artrock (45:40; CD, Digital; Eigenveröffentlichung; 18.09.2026) Auf dem dritten Werk der norwegisch-britischen Artrock-Allianz ViaMedia greift man lose auf historische Ereignisse um das Kriegsschiff The Wager zurück, welches auf einer fatalen, unglückseligen Mission gegen die spanische Armada vor Chile im 18. Jahrhundert strandete. Die Musiker um Karl Ingvar Dale und Tore Dimmestol (beide bereits in den späten 80s/frühen 90s aktiv und mit New-Wave-nahen Einflüssen sogar erfolgreich) musizieren gekonnt auch auf "Lullabies.." zwischen traditionellem lyrischem Prog der Siebziger, elektronischen Einflüssen und vielen erzählerisch-lyrischen Art-Pop/Chamber-Sounds. Die klare Produktion darf als ein großes Plus erlebt werden, perlen die kristallinen Sounds…

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13.0
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Cinematic Post Rock • Atmospheric Pop (53:07; Vinyl, Dunk!Records; 14.05.2026) Stell dir vor, Du bist irgendwo komplett lost im nördlichsten Kaff von Schweden oder auf Island, hast die Liebe deines Lebens verloren, treibst und driftest ziellos durch die Zeit. Immanu El spielen für diese Art Lebensgefühl den passenden Soundtrack – irgendwo zwischen schimmernden, verwaschenen Blautönen, Hammock'scher Post-Rock-Romantik, dem nicht greifbaren Habitus von Sigur Rós und einem Hauch von sanftmütig-ambientem Shoegaze. Verwobenes Licht … die Schweden sind zart besaitet, hauchen die Vocals, wollen mehr berühren als lauthals begeistern, und Krach oder Lautstärke findet nur in vorsichtigen Wallungen Richtung Post Rock statt.…

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Progressive Metal • New Artrock • Symphonic Rock • Pop (44:41; Vinyl, CD, Digital; ViciSolum Records; 11.09.2026) Ein Album, ein Statement in Zeiten des Krieges, eine Ode an die Schwachen, die Opfer dieser Gewalten. Die Vorgänger dieser griechischen Band waren ausnahmslos starke Releases, sodass "T" ein mit Spannung erwartetes Album war. Beseelt, leidenschaftlich und emotional – all das trifft auf "T" zu, die Dringlichkeit, gehört zu werden, ist aus jeder Pore dieser Rille zu spüren. Kreativ, mit allerhand melodisch-traditionellen Gimmicks aus dem Heimatland, speist man seinen progressiv/modernen Metal. Tighte Rhythmik, viel Dynamik zwischen vorpreschendem Midtempo und verschachtelt-progressiven Grooves, alles zusammengehalten…

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12.0
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Progressive Folk • Atmospheric Psych Pop (30:49; Vinyl, Digital; Tiger Records; 04.09.2026) Die Norweger um Filip Zenon Ramberg und Sängerin Michelle Uller sind nach dem entspannten "Arve" aus 2024 mit "Syn" zurück und auch hier weiß man mit ganz viel meditativem Flow eine behutsame und entspannte Stimmung zu erzeugen. Michelle hat eine sanfte, fast ätherische Stimme, die mich sogar an manch lieblich-romantische Dream-Pop-/Wave-Veröffentlichung aus den guten alten 80/90s erinnert. Die Spielzeit ist leider auch diesmal eher übersichtlich, hat mehr EP-Länge, was ich ehrlich gesagt bei dieser feinen Melange aus folkigem Prog, Indie, Jazz und sanftem Psych ein wenig schade finde.…

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