Sequentia Legenda – Extended

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(71:28 71:59, Doppel-CD, Eigenproduktion, 2016)
Zwei CDs, sechs Titel, allesamt über 20 Minuten lang – da passt der Begriff „extended“ als Albumname perfekt. Auch die Untertitelung zeigt eindeutig, wo es lang geht: „An extended vision of Berlin School Music“ heißt es da – und das beschreibt die vorliegende Musik perfekt.

Komponiert, gespielt, abgemischt und produziert wurde das Werk von dem französischen Elektronikmusiker Laurent Schieber, dessen zwei bisherigen Werke „Blue Dream“ und „Amira“ hier bereits gewürdigt wurden.

“Extended” ist kein komplett neues Album, denn etwa ein Drittel des Materials kennt man schon von den beiden genannten Platten. ‚The Approach‘ gibt es bereits auf dem Debüt, ist hier aber um rund sieben Minuten Spielzeit erweitert. ‚Somewhere‘ vom „Amira“-Album ist die andere Überarbeitung, allerdings nur zweieinhalb Minuten länger als die Originalversion. Bei beiden Titeln bekommt Schieber tatkräftige Unterstützung von Schlagzeuger Tommy Betzler, der für zusätzlichen Drive sorgt.

Die übrigen Titel fügen sich nahtlos in die Musik des Franzosen ein, die voll und ganz in der Berliner Schule verwurzelt ist. Schieber nimmt sich Zeit für die Kompositionen, er arbeitet viel mit Sequencern und mischt Melodik, Rhythmik und Atmosphäre auf für ihn typische Weise. Fans dieser Ausrichtung elektronischer Musik werden bestens bedient.
Bewertung: 11/15 Punkten

Laurent Schieber (Foto: Künstler)

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Sequentia Legenda – Extended

von Juergen Meurer Artikel-Lesezeit: ca. 1 min
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