Decasia – An Endless Feast for Hyenas

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Decasia - An Endless Feast for Hyenas (HPS, )

Abbildung: Decasia

(45:51, Vinyl/CD/Digital, Heavy Psych Sounds Records, 2022)
Seit der Veröffentlichung der selbstbetitelten Debüt-EP (2015) und der darauffolgenden Drei-Song-EP “The Lord is Gone” (2017) hat sich bei der französischen Band Decasia einiges getan. Während die erste EP noch im heimischen Wohnzimmer aufgenommen wurde, ging es für “The Lord is Gone” schon in das Kerwax Studio. Außerdem wurden Decasia beim Release der zweiten EP von More Fuzz Records unterstützt.
Fast fünf Jahre später erscheint nun bei Heavy Psych Sounds Records der erste Langspieler mit dem Titel “An Endless Feast For Hyenas”. Decasia haben in der Zwischenzeit ihren Sitz von der westfranzösischen Großstadt Nantes in die Hauptstadt Paris verlegt. Außerdem sieht nach dem letztem Wechsel in der Besetzung das Line-up wie folgt aus:
Geoffrey Riberry – Schlagzeug,
Fabien Proust – Bass & Synth,
Maxime Richard – Gitarre und Gesang.

Abbildung: Decasia

Eine Dreiviertelstunde lang versorgen Decasia die Gehörgänge mit sowohl schweren sowie hypnotisierenden Klängen. Dass “An Endless Feast For Hyenas” bei Heavy Psych Sounds Records erscheint, passt also wie die Faust aufs Auge. Vorrangig wird hier mächtiger Psychedelic Rock präsentiert, dessen Ausflüge gerne in Bezugsgenres wie Kraut, Space, oder Stoner Rock gleiten.
Mit dem einführenden Lied ‘Ilion’ legen Decasia nicht nur einen musikalischen Raketenstart in Sachen Space Kraut hin, sondern beginnen “An Endless Feast For Hyenas” auch direkt mit dem stärksten Titel. Nach dem zweiten Titel ‘Hroshvelli‘s Ode’, dessen Anfang sehr nach Grunge klingt, verliert sich die Spannung gelegentlich in zu weiten Spiralen, deren Höhepunkte nicht herausragend genug hervorstechen. Space-Rock-Atmosphäre oder dynamische Krautrock-Einlagen sorgen für Abwechslung im kratzigen Klang, schaffen aber nicht den Sprung, der “An Endless Feast For Hyenas” zum außergewöhnlichen Album gemacht hätte.
Fazit: Decasias’s erster Langspieler sorgt für nette Unterhaltung und eine kurzweilige musikalische Reise, weist aber noch viel Luft nach oben auf.
Bewertung: 8/15 Punkten

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Über den Autor

Kontemporär in Würzburg ansässig. Irgendwo zwischen Punk, Psychedelic, Kraut, Wahnsinn und Jazz zuhause.

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Decasia – An Endless Feast for Hyenas

von Raphael Lukas Genovese Artikel-Lesezeit: ca. 1 min
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