
Alternative Rock • Post Rock • Krautrock
(32:37; Vinyl, CD, Digital; Mothland/The Orchard; 24.04.2026)
Das vierte Album nennen Atsuko Chiba nach sich selbst. Zäsur? Selbstreflexion? Auf jeden Fall zeigen die Kanadier auf den sechs hier enthaltenen Tracks sechs unterschiedliche Facetten ihrer stilistischen Ausrichtung und beeindrucken damit durch ein wahrlich waghalsiges Stylehopping.
Da ist zunächst der reichlich bodenständige Swamprocker 'Retention', in welchem uns das Kollektiv aus Montreal zu einem Ausflug in die von Mark Lanegan und Nick Cave /em> beackerten Gefilde mitnimmt.
Aber schon mit ‚Pretense‘ überwindet man die Schwerkraft und kommt mit der Gelassenheit des Dreampop, gewinnt mit den krautrockenden ‚Future Ways‘ (wenn das nicht ein Wink mit dem Zaunpfahl ist…) an Fahrt, surft mit ‚Tar Sands‘ auf den Wellen des Wave, zeigt mit ‚Torn‘ an, dass man Crimsonesque ‚Discipline‘ intus hat, nur im sich letztendlich mit dem Neunminüter ‚Locked And Array‘ den Opulenzen psychedelisch inspiriertem Postrock zu ergeben.
Doch schon mit 'Pretense' überwindet man die Schwerkraft und kommt mit der Gelassenheit des Dreampop, gewinnt mit dem krautrockenden 'Future Ways' (wenn das nicht ein Wink mit dem Zaunpfahl ist …) an Fahrt, surft mit 'Tar Sands' auf den Wellen des Wave, zeigt mit 'Torn' an, dass man Crimsonesque "Discipline" intus hat, um sich letztlich im Neunminüter 'Locked And Array' den Opulenzen psychedelisch inspiriertem Post Rock zu ergeben.
Was wie ein unkontrolliertes Tohuwabohu erscheint, ist letztlich eine Bestandsaufnahme von dem, was bei Atsuko Chiba alles möglich ist. Hier schaut man nicht nur über den Tellerrand – man schwappt voller Motivation darüber hinweg.
Bewertung: 11/15 Punkten
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