Stefan C. Schenkel – Phantasmagoria

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(66:45, CD, Eigenproduktion/recordJet, 2019)
Der Viernheimer Musiker Stefan C. Schenkel ist schon seit geraumer Zeit aktiv, doch erst mit seinem achten Album wird er an dieser Stelle vorgestellt. Aber immerhin besser spät als nie. Auf dem aktuellen Werk – aber auch schon bei den Vorgängern – verknüpft er zwei Wege, die er als Musiker gegangen ist. Er startete mit Eigenkompositionen, die von dem EM-Subgenre Synthwave beeinflusst war, wo es um Soundtracks und Videospiele geht. Später stieg er dann um auf das ProgMetal-Genre und spielte in einer Band namens TimeMage. 2013 startete er dann mit dem Album „Reflections“ seine Solokarriere, es folgten Veröffentlichungen in kurzen Abständen, sodass er nun bereits bei Album Nummer Acht steht.

Was Schenkel auf dem aktuellen Album „Phantasmagoria“ im Alleingang fabriziert hat, ist durchaus bemerkenswert. Auf insgesamt 14 Titeln bietet er eine unterhaltsame Mischung aus elektronischer Musik, Soundtrack-Artigem und Prog Metal. Der Sound ist ausgesprochen wuchtig und pompös, was man gleich zum Auftakt in ‚A Night At The Haunted Carnival‘ bestätigt bekommt. Im nachfolgenden ‚Fear The Clown‘ zeigt er die Einflüsse aus seiner Prog Metal Zeit, einige Gitarrenriffs erinnern an Rammstein, was beispielsweise auch für ‚Euthanasia Coaster‘ gilt.

Bei ‚It’s Lurking In The Shadows‘ kommt Goblin in den Sinn, oder besser noch die härtere Variante Daemonia bzw. die aktuelle Simonetti-Goblin Variante. Und auch im weiteren Verlauf hält Schenkel das Tempo hoch, so dass die Kompositionen kurzweilig bleiben, nicht zuletzt auch durch gewisse Abwechslungen wie zum Beispiel die Chorgesänge auf dem Titelsong. Flottes, unterhaltsames Instrumentalalbum.
Bewertung: 10/15 Punkten (JM 10, KR 11)

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Stefan C. Schenkel – Phantasmagoria

von Juergen Meurer Artikel-Lesezeit: ca. 1 min
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