Signals Of Bedlam – Escaping Velocity

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(42:01, Download, Eigenveröffentlichung, 2016)
Es gibt einige Bands, die nehmen es dankbar hin, dass die jahrelange Abstinenz der Institution von Tool schon irgendwie eine Lücke hinterlässt. Vor kurzem waren da Delvoid, die zwar ein wenig balladesker gerieten als ihre unüberhörbaren Vorbilder, trotzdem aber Spuren hinterließen. Und nun kommen die New Yorker Signals Of Bedlam mit ihrem zweiten Album, das einmal mehr die Heavier Side of the Moon reflektiert.

Natürlich ist es auch im Fall dieser Frickelrocker ein Leichtes, hier und da gewisse Parallelen erkennen zu wollen. Letztendlich sucht der geneigte Hörer den Weg des geringsten Widerstands und somit einen Lichtblick des Erkennens. Sicher lässt Sänger Cero Cartera hin und wieder den Maynard heraushängen und während Bassistin(!) Chika Obiora und Schlagzeuger Rich Abidor gehörig Druck machen, dreht Lead Guitarero Tom Hoy kunstvolle Pirouetten und Klangcluster, die dem Album einmal mehr das Prädikat „Progressive“ aufdrücken.

Dabei kommt „Escaping Velocity“ ohne Longtracks aus, das Album lebt von dem Abwechslungsreichtum der hochwertigen Darbietung, die fast in jedem der zwölf hier enthaltenen Tracks eine neue Facette offeriert.

Die Wendungen in „Rule 41“ und „Signal“ sind wirklich spektakulär und, jetzt darf man es aber schon einmal anführen, überaus Tool-affin. Kleinode wie ‚Intercept‘, ‚Anomie Duet‘ und das A-cappella-Stück ‚Piece Of Us‘ spiegeln andererseits die Klasse der einzelnen Musiker wider. Somit ist „Escaping Velocity“ vor allem anspruchsvoll, pathetisch und überaus kurzweilig.
Bewertung: 13/15 Punkten (CA 13, KR 12)

Signals of Bedlam (Foto: Band)

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Über den Autor

Carsten Agthe

-Vermessungsingenieur -Weltenbummler -involviert in: Ornah-Mental, Nostalgia, Vanille & The Woodpeckers, Palin-Drone, Stella Maris, Das Zeichen (RIP), Schl@g, Karmacosmic...

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Signals Of Bedlam – Escaping Velocity

von Carsten Agthe Artikel-Lesezeit: ca. 1 min
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