Autor: Carsten Agthe

-Vermessungsingenieur -Weltenbummler -involviert in: Ornah-Mental, Nostalgia, Vanille & The Woodpeckers, Palin-Drone, Stella Maris, Das Zeichen (RIP), Schl@g, Karmacosmic...

12.0
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(37:15, CD, Digital, Bird’s Robe Records, 2017/2021) Ein Album wie „idio-syncrasies“ ist die konsequente Fortführung von „Obzkure Anekdotez For Maniakal Massez“, dem Troldhaugen-Machwerk von 2014, das den Wahnsinn schon auf eine neue Dimension zu hieven schien. Drei Jahre später warteten unsere sympathischen Aussies mit dem Nachfolger auf, der im Zuge der ‚10th anniversary series‘ des umtriebigen Labels Bird’s Robe Records nun einem größeren Teil musikbegeisterter Anhängerschaften zugänglich gemacht wird. Und das ‚circus-metal-prog-folk-rock-outfit from Wollongong‘ setzt im Vergleich zum Vorgänger sogar noch gehörig einen drauf. Was eigentlich unmöglich schien… Hier wird alles, was nach musikalischer Zwangsaufnahme klingt und wirkt, wild und…

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11.0
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(42:48, CD, Vinyl, Digital, April Records, 2021) Wenn es Edel-Jazz gibt, dann wird dieser mit Sicherheit von Lis Wessberg gespielt. Genau die hat sich jetzt, nach einer dreißigjährigen Karriere, in deren Verlauf sie bereits an über 40 Produktionen aus dem Jazzbereich beteiligt war, den Luxus gegönnt, mit „Yellow Map“ ihr Debütalbum zu veröffentlichen. Die dänische Musikerin, die das von ihr gewählte Instrument – die Posaune – zum Soloinstrument macht (was auf „Yellow Map“ dann zur Gänze passiert), traf man immerhin schon auf Produktionen wie der DR Big Band, Lennart Ginman, Joyce Moreno, Paulinho Braga oder Jan Kaspersen sowie als Begleitmusikerin…

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10.0
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(53:38, CD, Digital, Antigony Records, 2021) „This is how we see this album, like an internal explosion that has nowhere else to boil over, like a black hole, like everything we do not understand but that has its meaning and consequence somewhere else, in another plane…“. Somit steht „Irrupção“ für Eruption. Was in jeglicher Hinsicht sowie voll und ganz auf das zweite Album der postmetallischen Fraktion von Verbian zutrifft. Die Songs stehen für das Yin und Yang im Verbian Kosmos, ein Yin und Yang aus postrockend-sanften Frühlingsregen, der sich ein ums andere Mal in Wirbelstürme mächtiger Exzesse ergeht. Zwei Songs,…

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11.0
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(28:09, Vinyl, Digital, Moment Of Collapse Records, 2021) Was macht man, wenn sich Ideen über die Jahre ansammelten, die man mit seiner Band dann nicht so richtig umsetzen kann? Richtig! Man macht ein Soloprojekt daraus. So passiert mit Michael Socrates, seines Zeichens Mitglied bei den überaus kultigen If These Trees Could Talk, die auf jeden Fall über jeglichen Zweifel erhaben sind. „When Will You Return“ transportierte bereits vergangenes Jahr sechs dieser Ideen, wobei man sich fragt, was nun der Grund war, dass diese für seine Hauptband verworfen wurden. Socrates ergeht sich hierbei fulminant und dynamischen und effektiv Ergüssen aus Post…

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10.0
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(50:42, CD, Vinyl, Digital, Bird’s Robe Records, 2021) Svntax Error haben es keineswegs eilig. So hat man die Zeit, einmal angefangene Ideen zu verdichten und ins schier Endlose treiben zu lassen. Das Debüt des Kollektivs aus Sydney wurde im Mai 2019 veröffentlicht, nun aber via der "Bird's Robe Records 10th anniversary series" einer breiteren Hörerschaft vorgestellt und zugänglich gemacht. Eher bedächtig und mit psychedelischer Note schält sich ein ‚Esoteric Transmissions‘ als Opener aus dem Nichts, derweil Sound und vor allem Track-Titel Programm sind. Svntax Error symbolisieren die psychedelischste Abart im australischen Postrock-Kosmos. Von überall her wabert und hallt es, der…

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10.5
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(22:46, CD, Digital, Bird’s Robe Records, 2013/2021) Und weiter geht’s mit der ‚Bird's Robe Records 10th anniversary series‘. Teal veröffentlichten 2013 eine EP, die leider die einzige Veröffentlichung der Band aus Melbourne bleiben sollte. Diese hatte es aber in sich – sowohl künstlerisch als auch vom Energiegehalt -, der hier in gebündelter Form zutage tritt. „Don’t Wake Up“ verkünden Teal in einem ihrer Songs dieser 5-Track-EP. Dabei kann man eigentlich nicht anders. Was hier, auf „Hearth“, geboten wird, ist ein beeindruckendes Konglomerat aus Glam, Prog und Metal. Hearth EP by Teal Womit einem, hört man die Stimme von Sänger Andy…

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11.0
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(53:22, CD, Vinyl, Digital, Bird’s Robe Records/Art As Catharsis, 2015/2021) Beeindruckend, was anlässlich des zehnjährigen Jubiläums von Bird’s Robe Records jetzt noch einmal einer genaueren Betrachtung unterzogen wird. Das Trio Dumbsaint aus dem australischen Sydney ist mit Sicherheit ein Kandidat, um das Mächtig/Gewaltige der Musikszene von Down Under zu reflektieren. Mächtig gewaltig war hier schon das Debüt "Something That You Feel Will Find Its Own Form" (2012), das vor ein paar Wochen wiederveröffentlicht wurde. Und mächtig gewaltig ist auch der Nachfolger „Panorama, In Ten Pieces“ von 2015, wenn auch eine Spur brachialer, unnahbarer und auch düsterer. Panorama, in ten pieces.…

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12.0
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(43:05, CD, Vinyl, Digital, Golden Antenna/Brokensilence, 2021) „Impossible Space“ gleicht einer Zeitreise, einer Zeitreise dreißig bis vierzig Jahre zurück, als es noch zum lässigen Schick gehörte, ein wenig beziehungsweise ein wenig mehr den Gothic heraushängen zu lassen. Gerade Anfang der Neunziger war die Zeit, als The Mission zur Hochform aufliefen und Acts wie Love Like Blood, Arts And Decay, Secret Discovery, The Chameleons oder And Also The Trees für in Sound verpackte Gänsehautmomente sorgten. Eben diese ganz spezielle Atmosphäre wird von Ropes Of Night auf ihrem Longplay-Debüt aufgegriffen und ohne Peinlichkeiten ins Hier und Jetzt transferiert. Dabei ist es beeindruckend,…

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11.0
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(33:25, CD, Digital, Eigenvertrieb, 2021) Der Anfang ist schon mal überaus beindruckend spielfreudig. Hier wird der Begriff ‚progressiv‘ nicht einfach nur übernommen sondern schon fast mit ekstatischer Spielfreude auf die Spitze getrieben. Einem fast schon Tool-igem Bassgroove folgt eine metal-affine Gitarre, wobei das Intro in ein Amalgam mündet, dass wohl alle Spielarten des Progressive Rock bedient. Dabei proklamiert der Vierer aus Dresden dieses Debüt als EP, obwohl die vier enthaltenen Tracks mehr als 33 Minuten auf die Waagschale des gepflegten Geschmacks werfen. Und obwohl es sich hier um ein Debüt handelt, sind die vier Beteiligten mitnichten Neulinge im Musikbiz, hatte…

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12.0
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(44:24, CD, Vinyl, Digital, Warp Records/Rough Trade, 2021) Zwar ist „Space 1.8“ das Debütalbum der belgisch-karibischen und von London aus agierenden Musikerin, Komponistin und Produzentin Nala Sinephro. Dennoch ist sie was das künstlerische Schaffen anbelangt längst keine Unbekannte mehr. So spielte sie im Musikerkollektiv Steam Down, ist auf der Liste der "50 New Artists For 2020" des Guardian zu finden und wurde nebenbei als eine der neuen NTS-Residents 2020 geführt. Auf ihrem also mehr als fälligen Erstling „Space 1.8“ bedient die sich vor allem auf Pedalharfe festlegende Multiinstrumentalistin ein musikalisches Spektrum, das in Electronica beginnt und im Jazz noch lange…

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10.0
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(70:01, CD, Vinyl, Digital, Tonzonen Records/Soulfood, 2021) The Sun Or The Moon? Lichtgestalt oder Wesen der Dunkelheit? Eben dies wird bei der Band aus dem Rhein-Main Gebiet nicht so richtig aufgeklärt, da man einerseits daran geht, in kosmischen Dimensionen herumzuschwurbeln, aber auch im gleißenden Sonnenlicht nach dem Glück sucht (‚Eldorada‘). In fast schon uferlosen Kompositionen verquickt das Kollektiv um Multiinstrumentalist "Frank Incense" (nettes Wortspiel) auf seinem ersten Album Krautrock, transzendente Langstreckenflüge und Psychedelic zu einer kosmischen Grenzerfahrung, die sich selbst in den Orbit schießt. Nein, bei „Cosmic“, dem Titeltrack, wird mitnichten der Warp angeworfen, man hat Zeit, viel Zeit und…

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13.0
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(61:46, CD, Vinyl, Digital, Jazzland Recordings/edel, 2021) Back to the roots? Wenn man denn wüsste, was genau die Wurzeln von Eivind Aarset sind. Der sich mit jedem Album selbst neu zu erfinden scheint und sich selbst trotzdem immer treu bleibt. Eins ist aber sicher. Dass auf „Phantasmagoria Or A Different Kind Of Journey“ nach den vorherigen ausufernden Studien spannender Verfremdung die Gitarren jetzt wieder nach Gitarren klingen. Auch kann der Begriff ‚Jazz‘ hier wirklich nur als Oberkategorie für den Crossover herhalten, den der norwegische Gitarrist auf seinem neuen Album für uns bereithält. Mithilfe seiner Band, die mit zwei Drummern aufwartet,…

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(44:59, CD, Vinyl, Digital, Tonzonen Records/Soulfood, 2021) Die Kowalskis haben es wieder getan! Nach fünf Jahren kommt nun endlich ein neues Album von Glasgow Coma Scale, das erst einmal, bedingt durch Corona und dem damit verbundenen Studioausfall unter keinem guten Stern stand, andererseits man mit dem neuen Drummer Lala Adamowicz gewappnet für frische Taten war. In Kurt Ebelhäusers Tonstudio 45 in Koblenz wurde letztendlich dann doch die passende Aufnahmemöglichkeit für „Sirens“ gefunden. Heraus kam ein Killer von einem Album. Die durch allerlei elektronische Spielereien aufgepimpten Gitarrenwände scheinen noch dichter, Bass und Drums noch druckvoller. Und dann die Melodien, die vor…

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12.0
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(67:09, CD, Vinyl, Digital, Magnetic Eye Records, 2021) Mit dem gewaltigen „Fuyu“ (Winter) komplettieren die Low Flying Hawks ihre Trilogie über den tragischen König von Korinth – Sisyphus, die 2016 mit „Kōfuku“ ihren Anfang nahm und ein Jahr später in „Gengaku“ ihre Fortsetzung fand. Mit ihrem Stil, der '…diverse arrays of influences which include the likes of Richard D James, Estonian composer Arvo Pärt and bands such as Black Sabbath and My Bloody Valentine…“ umfasst, sprich, zwischen knochenbrechend metallisch und semi-klassisch alles intus hat, ist das Duo aus Texas in der rockmusikalischen Welt dann auch sicher relativ endemisch. Selbst bezeichnen…

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10.0
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(39:56, Vinyl, Digital, Subsound Records, 2021) Bei Dark Ambient muss man in erster Instanz sicherlich an einen Musiker wie SaffronKeira denken, der uns schon einige Jahre lang, sei es solistisch oder in diversen Kollaborationen, mit edel zerklüfteten Soundscapes beglückte. Sein Kollege und Landsmann, der Multiinstrumentalist Valerio Marra, ergeht sich in ähnlich gelagerten Klangstrukturen, wobei ein über reine Electronic hinausgehendes Equipment diese Strukturen vom reinen Ambient hinaus in Richtung Postrock driften lässt. Denn Marra verwendet hin und wieder mäandernde Gitarren, welche die sich aufbauenden Klangkathedralen rigoros zerfetzen und einem Überbau aus metallisch geprägten Konstruktionen gegenüberstellen. Tunes wie ‚The Sound Of A…

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9.5
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(32:58, CD, Vinyl, Digital, Magnetic Eye Records, 2021) That’s the real Philly-Sound! Die heilige Dreifaltigkeit aus High Priestess (!!!) Nighthawk, Lord Paisley und Baron Lycan geben sich die Ehre und knallen uns ein Schwergewicht um die Ohren, als ob es kein Morgen gäbe. Gut, das Album währt dann auch nur geringfügig länger als die bisher veröffentlichten Kleinformate „Heavy Temple“ und „Chassis“, geht aber mit seiner etwas mehr als halbstündigen Spielzeit schon einmal als Album durch. Lupi Amoris by Heavy Temple Die Hohepriesterin des Stoner’n Heavy Rock (Gesang, Bass!), hat ihre Mannen im Griff, was aus „Lupi Amoris“ - was soviel…

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11.0
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(38:47, CD, Vinyl, Digital, Totem Cat Records, 2021) Der erste Eindruck täuscht. Zwar haben die beiden Aktiven aus der Glasgower Psychedelic-Szene, Ruaraidh Sanachan und Andreas Jonsson, noch die Band Moon Unit am Start, die 2015 mit dem Album „Oscillation“ mächtig durchstartete, dennoch ist ihre Inkarnation als Lucid Sins eher dem Folk- und Hardrock der Seventies denn dem Stoner’n Doom-Rock verfallen. Mit ihrem zweiten Album in dieser Konstellation (der noch vier weitere Musiker angehören) setzt man gänzlich auf ein Vintage Feeling, inklusive authentischer 8-Spur-Machine und intensivem Hammond-Ge-Orgel. Durch die Doppel- und gar Dreifachgitarre wirkt der Sound von Lucid Sins durchaus tendenziell…

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10.5
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(64:24, CD, Vinyl, Digital, AllGood Absolute Alternative Records (Triple A Records), 2020) Da ist uns doch im letzten Jahr eine Sache durch die Lappen gegangen, die auf jeden Fall Anspruch auf ausgiebige Betreuung gehabt hätte… Doch lieber spät als gar nicht! Weil die Band aus dem neuseeländischen Auckland eben genau dem Habitus des geneigten Hörers progressiver oder progressiv-naher Weisen entspricht. Ohne sich zu sehr in instrumentalem Drumherum zu verlieren konzentriert sich die Band um Sänger und Gitarrist Mikey Brown auf das einzig Wichtige – auf den Song an sich. Und dieser kommt auf „Karmatrain“, dem Outside In-Debüt, gleich in zwölffacher…

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11.0
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(50:39, Digital, Pax Aeternum, 2021) Manchmal ist es wahrlich Zeit für eine Zäsur, die schon einmal eine grundlegende Veränderung mit sich bringt. Graham Scala hatte genug von aggressiver Gitarrenmusik, die er mit Projekten wie Souvenir’s Young America, Forensics oder Bleach Everything den Hörern vor den Bug geknallt hatte. Und tut jetzt quasi Buße, in dem er uns mit harschen, vernebelt wirkenden Elektrosounds beglückt. „Hermes Slips The Trap“ besteht aus so etwas wie einem über allem stehenden Grundrauschen, aus dem sich, wie fast aus dem Nichts, ambiente und minimal technoide Strukturen manifestieren, Strukturen, die nie zu einem festen Ganzen werden und…

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11.0
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(45:22, CD, Vinyl, Digital, Eigenveröffentlichung, 2021) Der Polis-Keyboarder, der sonst seine schwere Hammond ob des visuellen und auch des akustischen Effekts von Auftritt zu Auftritt wuchtet, kommt auf seinem, nach „Stille“ zweiten Solo-Album mit ‚relativ‘ leichter Kost. Was aber nicht damit gleichzusetzen ist, dass es sich bei der „Weltmaschine“ um irgendwie geartete Muzak handelte. In Zeiten, in denen Pianist:Innen wie Nils Frahm ("Furthermore, it features the sounds of Nils Frahms Pianos and Mellotron, which I recorded at his Funkhaus Studio in Berlin, where it was also mixed"), Martin Kohlstedt, Poppy Ackroyd oder Federico Albanese die neuen Popstars sind, macht Marius…

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