Close Menu
    Instagram YouTube
    YouTube Instagram
    Betreutes Proggen
    • Home
    • Live on Tour
    • Konzertberichte
    • Reviews
      • Review Archiv
    • Merch
    • Interviews
    • News
    • Blog
    • Vorschau
      • Vorschau Reviews
      • Vorschau Konzertberichte
      • Vorschau Interviews
    • Links
      • Bands
      • Labels
      • Venues
      • Veranstalter & Agenturen
      • Betreutes Booking
    • Betreutes Proggen
      • Über Betreutes Proggen
      • Notensystem der Bewertungen
      • Newsletter
      • Suche
      • Das Team
      • Mitmachen bei BetreutesProggen.de?
      • Kontakt
      • Deine Werbung/Your ad @ BP
      • Proudly Powered By WP
    Betreutes Proggen
    Du bist hier:Home»Reviews»Public Service Broadcasting – Bright Magic

    Public Service Broadcasting – Bright Magic

    0
    By flohfish on 13. November 2021 Reviews

    Public Service Broadcasting – Bright Magic ([PIAS], 24.09.21)(45:36, Vinyl/CD/Digital, [PIAS], 2021)
    Wie vertont man eine Stadt und bleibt dabei dennoch seinem ureigenen Stil treu? Diese Frage muss sich wohl J. Willgoose, Esq. gestellt haben, als er sich daran machte, das Konzept für das neue Album von Public Service Broadcasting zu entwickeln. Denn bei "Bright Magic", dem vierten Album der Londoner Band, handelt es sich um ein Konzeptalbum rund um die deutsche Hauptstadt.

    Public Service Broadcasting, als kleine Erinnerung, erweckten erstes breiteres Interesse in der Prog-Szene, als sie mit dem Stück 'Gagarin' im Jahre 2015 bei den Progressive Music Awards den Preis als 'Anthem of the Year' einheimsten. Auch bei "The Race For Space", dem Album, von dem 'Gagarin' stammte, handelte es sich bereits um ein Konzeptwerk, auf dem sich die Band nicht nur mit einem ganz konkreten Thema beschäftigte, sondern bei dem Public Service Broadcasting auch ihre Soundästhetik an das übergeordnete Thema anpassten.
    Und so ist das Berlin-zentrierte "Bright Magic", nach "The Race For Space" und dem den Aufstieg und Niedergang der süd-walisischen Steinkohleindustrie thematisierenden "Every Valley" (2017) bereits das dritte Album der Engländer, bei dem die Musik einem Konzept unterworfen wird.
    Und man kann es vorwegnehmen: Es ist unmissverständlich, welche Stadt hier vertont worden ist. "Bright Magic" klingt durch und durch nach Berlin. Public Service Broadcasting schaffen es dabei, sich selbst ganz treu zu bleiben, obwohl "Bright Magic" die musikalische DNA Berlins beinhaltet: Marlene Dietrich, Einstürzende Neubauten und der Techno der 90er genauso, wie Referenzen zu U2, David Bowie und Depeche Mode, die alle in den West-Berliner Hansa Studios aufgenommen haben.

    Apropos Hansa Studios. Genau die waren es auch, die J. Willgoose, Esq. für das Komponieren von "Bright Magic" auswählte, denn der Klang der Studios war neben den Romanen und Kurzgeschichten Alfred Döblins und der existenzialistischen Klarheit von Einstürzende Neubauten eine der Hauptinspirationsquellen für das Album. Und so kam es, dass der Bandkopf im Jahre 2019 nach Berlin zog, um die Ästhetik der Stadt am eigenen Leibe zu erfahren. Erst als der Corona-Lockdown im Frühjahr 2020 über die Stadt hereinbrach, beendete er seinen Aufenthalt.

    Und so nutzte Willgoose die Zeit nicht nur dafür, mit einem elektromagnetischen Breitbandempfänger die Leipziger Straße abzulaufen, – den Ort mit der ersten elektrischen Straßenlampe Deutschlands – um deren Energie einzusammeln. Sondern auch dafür, lokale Musiker für Gastbeiträge auf dem neuen Album zu gewinnen. Und so findet sich auf "Bright Magic" nicht nur eine Kooperation mit Musikerlegende Blixa Bargeld, sondern genauso mit lokalen Größen wie der norwegischen Wahl-Berlinerin EERA aka Anna Lena Bruland oder Andreya Casablanca, der Sängerin des Indie-Duos Gurr sowie mit Schauspielerin Nina Hoss.

    Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

    Mehr Informationen

    Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren

    Es sind Musiker, die mit Bedacht so ausgewählt worden sind, dass ihr musikalischer Background, ihre Aura und vor allem ihre Intonation, Akzent und Klangfarbe zu den lyrischen Themen und Musikstilen der einzelnen Songs passen. Themen, die vom Berlin der 20er Jahre als Stadt der Moderne, über das West-Berlin der 80er Jahr bis hin in die heutige Zeit reichen. Marlene Dietrich und Fritz Langs visionäres filmisches Meisterwerk "Metropolis" kommen dabei genauso vor, wie ein von Nina Hoss gelesenen Gedicht von Kurt Tucholsky ('Ich und die Stadt').

    Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

    Mehr Informationen

    Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren

    Während 'Blue Heaven', die von Andreya Casablanca performte Hommage an die Dietrich nur in Ansätzen überzeugen kann, ist es vor allem das vom Neubauten-Sänger und The Bad Seeds-Gründungsmitglied Blixa Bargeld eingesungene 'Der Rhythmus der Maschinen', das bleibenden Eindruck hinterlässt. Ein Stück, dass in ein Soundgewand aus Industrial, Kraftwerk-Anleihen und und frühem Techno gekleidet ist und den Text, welcher den neuen Menschen und die mechanisierte Über-Stadt der Zukunft erträumt, musikalisch perfekt umsetzt.

    Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

    Mehr Informationen

    Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren

    Über-Stück der Platte, wenn man in diesem Sprachgebrauch bleiben möchte, ist jedoch das dreiteilige, fast viertelstündige 'Lichtspiel', das Art Rock, Krautrock und Electronica zu einem Gesamtkunstwerk verbindet. Musik die wie geschaffen dafür erscheint, auf den Dächern der ehemaligen Mietskasernen Berlins dem Morgen entgegenzufiebern und der Sonne beim Aufstehen zuzuschauen.
    Bewertung: 11/15 Punkte (FF 11, KR 11)

    Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

    Mehr Informationen

    Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren

    Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Bandcamp. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

    Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren

    Weitere Informationen

    Credit: Alex Lake

    Tracklist:
    1. 'Der Sumpf (Sinfonie der Großstadt)' (2:35)
    2. 'Im Licht' (4:04)
    3. 'Der Rhythmus der Maschinen' [ft. Blixa Bargeld] (3:54)
    4. 'People, Let's Dance' [ft. EERA] (5:31)
    5. 'Blue Heaven' [ft. Andreya Casablanca] (4:17)
    6. 'Gib mir das Licht' [ft. EERA] (4:24)
    7. 'The Visitor' (3:13)
    8. 'Lichtspiel I: Opus (5:43)
    9. 'Lichtspiel II: Schwarz Weiss Grau' (4:05)
    10. 'Lichtspiel III: Symphonie Diagonale' (3:56)
    11. 'Ich und die Stadt' [ft. Nina Hoss] (3:54)

    Besetzung:
    J. Willgoose, Esq.
    Wrigglesworth
    JF Abraham
    Mr B.

    Gastmusiker:
    Blixa Bargeld (Gesang – Track 3)
    EERA (Gesang – Track 4 & &)
    Andreya Casablanca (Gesang – Track 5)
    Nina Hoss (Gesang – Track 11)

    Surftipps zu Public Service Broadcasting:
    Homepage
    Facebook
    Instagram
    Twitter
    Bandcamp
    Soundcloud
    YouTube
    Discogs
    Wikipedia

    Abbildungen: Alle Abbildungen wurden uns freundlicherweise von [PIAS] zur Verfügung gestellt.

    image_pdfArtikel als PDF herunterladenimage_printArtikel drucken
    Alternative Andreya Casablanca Art Rock Blixa Bargeld CD Digital EERA Electronica England Indie Industrial J. Willgoose Esq. JF Abraham Konzept Konzeptalbum Krautrock Literaturvertonung London Mr B. New Wave Nina Hoss PIAS Programmmusik Public Service Broadcasting Vinyl Wrigglesworth
    Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
    flohfish
    • Facebook
    • Instagram

    1978 in Traben-Trarbach geboren und seit 2014 in Köln ansässig bin ich noch immer ein echter Globetrotter. Ziehe ich gerade einmal nicht trampend und couchsurfend mit meiner Frau Inga durch die Welt, so arbeite ich als Sozialpädagoge in der Inklusionsbegleitung sowie in der Einzelfall- und Familienhilfe. Nebenberuflich bin ich als Stadtführer für Free Walk Cologne tätig. Außerdem nähen Inga und ich hin und wieder noch immer unsere Travelling Monkeys, handgefertigte Stoffaffen. Musikalisch in den 90ern sozialisiert, wuchs ich mit Grunge (Pearl Jam, Nirvana), Prog (Marillion, Dream Theater), Punk (Bad Religion, NoFX), Gothic Metal (Paradise Lost, My Dying Bride) und Crossover (Rage Against the Machine, Faith No More) auf. Für mich sind die letzten zehn Jahre musikalisch so ziemlich die spannensten, die ich bisher erlebt habe, da in dieser Zeit viele jener verschiedenen Stile musikalisch zusammengführt worden sind.

    Related Posts

    10.0

    Mawiza - Iñ Mongeletew (EP)

    6. November 2026
    11.0

    Sunday, June - Cinema

    6. November 2026
    14.0

    Morgan Ågren - Sorry I'm Late, I Saw a Dog

    6. November 2026
    Leave A Reply Cancel Reply

    Hinweis: Mit dem Absenden deines Kommentars werden Benutzername, E-Mail-Adresse sowie zur Vermeidung von Missbrauch für 7 Tage die dazugehörige IP-Adresse, die deinem Internetanschluss aktuell zugewiesen ist, in unserer Datenbank gespeichert. E-Mail-Adresse und die IP-Adresse werden selbstverständlich nicht veröffentlicht oder an Dritte weitergegeben. Du hast die Option, Kommentare für diesen Beitrag per E-Mail zu abonnieren - in diesem Fall erhältst du eine E-Mail, in der du das Abonnement bestätigen kannst. Mehr Informationen finden sich in unserer Datenschutzerklärung.

    Werbung
    Kult41 - Konzerte: selbstgebaut, selbstbestimmt, selbstverwaltet
    Oliver Wakeman and his Band - From a Page
Presented by BetreutesProggen.de
    ProgRock-Tribute-Festival
    Home of Ancient, Modern and Future Progressive Rock Music
    Avicenna hilft. Helfen Sie Avicenna.
    ProgMotion @ Club Zentral
    MangoWave Magazine
    Bild_Klaus
    OliverWakemanBand-ShockCity-FAPTour-poster-full
    Flyer_ProgTributeFestival
    progalley_werbebanner
    avicenna-ad-banner
    SicherheitsBerater-NL
    Werbebanner_betreutesproggen
    proken_betreutesproggen
    MangoWave
    DeineWerbungHier
    Newsletter
    Ihr wollt nichts mehr verpassen? Dann tragt euch doch in unseren Newsletter ein!

    Mehr zu unserem Newsletter erfahrt ihr hier!

    Neueste Beiträge
    • Mawiza - Iñ Mongeletew (EP)
    • #NowPlaying
    • Sunday, June - Cinema
    • Es gibt live, Baby (KW 45/26)
    • Morgan Ågren - Sorry I'm Late, I Saw a Dog
    • Cult Of Luna - In The Shadow of Your Shadow
    • ProgNews
    • Age Of Life - Emergence – Part 1
    • Valley - Sky Burial (EP)
    • Devin Townsend - The Moth – The War – Live In Groningen
    • The Tangent - Was
    • Bosco Sacro - Inhabit
    • Asia - Indigo
    • Kosmoberkh - Troglobiten In Absonderlicht
    • Gates Of Kiev - Gates Of Kiev
    Neueste Kommentare
    • Achim Hoppius zu Virgil Donati - Ruination
    • Henri zu Marillion, Unbelievable Truth, 23.10.26, Eindhoven (NL), Muziekgebouw, Hertog Jan Zaal
    • Jens Maurer zu The Dear Hunter, Pale Amber, 02.10.26, Stuttgart, Club Zentral
    • Klaas zu Marillion, Unbelievable Truth, 23.10.26, Eindhoven (NL), Muziekgebouw, Hertog Jan Zaal
    • Georg zu Alex Henry Foster - The Fragile Beauty (Of New Morning Hopes)
    Meistgelesene Beiträge
    • Steven Wilson - Requiem For A Village 755 Aufrufe
    • Asia - Indigo 273 Aufrufe
    • Cult Of Luna - In The Shadow of Your Shadow 264 Aufrufe
    • Morgan Ågren - Sorry I'm Late, I Saw a Dog 113 Aufrufe
    • Devin Townsend - The Moth – The War – Live In Groningen 85 Aufrufe
    • Sunday, June - Cinema 84 Aufrufe
    • The Tangent - Was 64 Aufrufe
    • Age Of Life - Emergence – Part 1 49 Aufrufe
    • Gates Of Kiev - Gates Of Kiev 49 Aufrufe
    • Bosco Sacro - Inhabit 45 Aufrufe
    Wo ist der Progressive Newsletter hin?
    Progressive Newsletter wurde im Februar 2015 mit BetreutesProggen.de vereinigt. Die alte PNL-Seite findet ihr aber weiterhin als Archiv hier:
    Progressive Newsletter
    Archiv
    Review-Archiv (Audio- u. Video-Medien) von BetreutesProggen.de und unserem Vorläufer Progressive Newsletter (Est. 1995)
    Betreutes Proggen
    Über uns
    Kontakt
    Impressum
    Datenschutzerklärung
    Sitemap
    Soziale Netzwerke
    Facebook
    YouTube
    Instagram
    Benutzer (nicht angemeldet)

    Einloggen

    Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.