Notopia – Celebrating Life

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(71:05, CD, Eigenproduktion, 2017)
Die Herangehensweise auf diesem Album wird im Booklet beschrieben – und es deckt sich exakt mit dem primären nachhaltigen Eindruck, den der erste Hördurchlauf erbrachte: hier wird improvisiert. Man ging ins Studio (übrigens in Hagen) und legte einfach mal los. Da war nichts Geplantes oder vorweg Durchkomponiertes, sondern man ließ in Gemeinschaftsarbeit seinen Ideen freien Lauf. Mit Ausnahme der Gesangsaufnahmen wurde hier nichts nachträglich hinzugefügt, das vorliegende Album spiegelt die spontanen, im Studio entstandenen und entwickelten Songs 1:1 wider.

Das mit „A Project About Friendship And Music“ untertitelte Album im schmalen Digipak enthält satte 19 Titel, die meisten davon rein instrumental gehalten – und alle übrigens nur aus einem einzigen Wort bestehend. In der Besetzungsliste entdeckt man einen bekannten Namen, und bei der Liste der Gastsänger überrascht ebenfalls ein Name, den man mit einem derartigen experimentellen Werk zunächst einmal eher nicht in Verbindung gebracht hätte.

Notopia entstand aus dem SAM Project, an dem auch Julie Slick (am Bass) beteiligt war. Auf dem Debüt-Longplayer besteht Notopia im Kern aus:

Peter Alexius – guitar / soundscapes / voice
Marc Mennigmann – keyboards
Sven Kosakowski – drums

Hinzu kommen:
Mike Keneally – guitar
Jaan Wessman – bass guitar.

Als Gastsängerin bzw.-sänger sind dabei: Divinity Roxx, Mimi Ventura und auf zwei Songs mit von ihm selbst beigetragenen Texten unverkennbar Mister Peter Hammill!

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Bei der Vielzahl der Songs ist klar, dass viele kurze Titel dabei sind, doch das Album wirkt nicht zerstückelt, sondern kommt flüssig aus den Boxen. Der improvisative Charakter ist allgegenwärtig, doch es ist keine bloße Aneinanderreihung von Soloeinlagen, sondern hier wird zusammen agiert und die Musiker ergänzen sich prima. Mal sind es Soundscapes an Gitarren, dann jazziges Zusammenspiel von E-Gitarre und Piano, dann findet man sich auch mal im Ambient Bereich wieder. Nicht gerade einfacher Stoff, aber eine unterhaltsame, über 70-minütige Reise. Auf der Homepage wird es „Free-Prog-Jazz-Rock Projekt“ genannt – passt!

Bewertung: 10/15 Punkten (JM 10, KR 12)

Notopia (Foto: Künstler)

Surftipps zu Notopia:
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Notopia – Celebrating Life

von Juergen Meurer Artikel-Lesezeit: ca. 1 min
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