Figures – Figures (EP)

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(16:43, Download, Eigenveröffentlichung, 2017)
Figures haben sich 2014 in Melbourne gegründet. Das Quintett fühlt sich im Alternative Rock heimisch. Die selbstbetitelten EP enthält vier Songs, die einen guten Überblick über das musikalische Spektrum der Australier bieten.

‚Filter‘ bildet den Auftakt der kleinen Werkschau. Und der Track überzeuget absolut, hier passt vieles zusammen: gutes Songwriting, druckvolles Spiel, ansprechender Gesang. Sicher, hier wird nichts neu erfunden, aber doch sehr überzeugend dargeboten.

Es folgt ‚Desolate‘, ein in den Strophen eher ruhiges Stück. Es erinnert teils frappierend an die früheren Incubus zur Jahrtausendwende. ‚Vice‘ ist wieder eine ganze Spur kraftvoller, es rockt berherzt los, gönnt sich dann ein paar leise Takte, um Geschwindigkeit und Härte gegen Ende nochmal aufzunehmen. Den Abschluss der EP bildet ‚Emoticonic‘ und wieder fühlt man sich mitunter sehr an Incubus erinnert, was an Sänger Mark Tronson liegt, der in einigen Passagen Assoziationen zu Incubus‘ Frontmann Brandon Boyd weckt. Auch dieser Track rockt ordentlich und punktet mit einer schönen Gesangslinie, die sich schnell den Weg ins Gedächtnis bahnt.

Figures sollte man sich merken, wenn man ein offenes Ohr für Alternative Rock hat. Die Australier beeindrucken mit dieser EP, das macht Lust auf mehr. Die versprochenen „Progressive Touches“, für dieses Portal ja durchaus von Bedeutung, muss man allerdings mit der Lupe suchen – und zwar mit einer guten Lupe!
Bewertung: 11/15 Punkten (AI 11, KR 11)

Figures (Foto: Band)

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Über den Autor

Höre eigentlich alles, was mit großartigen Melodien aufwarten kann, habe mich in den letzten Jahren nach und nach jedoch eher den Richtungen Alternative und Prog zugewandt, bin aber auch sehr offen für die leisen Töne.

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Figures – Figures (EP)

von Andrew Ilms Artikel-Lesezeit: ca. 1 min
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