AUA – The Damaged Organ

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AUA – The Damaged Organ (Crazysane Records, 21.01.22)(25:01, Vinyl/Digital, Crazysane Records, 2022)
AUA!!! Nein, ganz im Gegenteil. AUA tun nicht weh. Doch dafür sind sie ansteckender als manch eine schlimme Krankheit.
Denn das Leipziger Duo, bestehend aus Fabian Bremer und Henrik Eichmann, hat mit “The Damaged Organ” ein Album aufgenommen, dass in seiner eigenwilligen Mischung aus Kraut Rock, Electronica, Pop und Beats höchst infektiös ist.

Ein wenig aus der Zeit gefallen wirken dabei die neun Aufnahmen, die gleichermaßen entrückt, hypnotisierend und bewussteseinerweiternd herüberkommen. Denn das Zweitwerk der Sachsen legt eine abgespacete Ästhetik an den Tag, die man auch mit den 60er Jahre in Verbindung bringen könnte. Ganz so wie Lava-Lampen, frühe Science-Fiction-Filme oder das Vintage-Design von Luigi Colani.

Dabei ist “The Damaged Organ” nicht einmal ein Gute-Laune-Album. Zu entrückt sind dafür die Vocals, zu trübselig die Grundstimmung, zu dystopisch die Themen. Und doch lässt “The Damaged Organ” einen nicht kalt, sondern regt stattdessen mit seiner Carpenter-esquen Atmospähre und seinen wabernden Rhythmen zum Trance Dance an.
Ein Album, wie aus dem Äther gefallen.
Bewertung: 12/15 Punkte

AUA – The Damaged Organ (Crazysane Records, 21.01.22)

Credit: Jörn Schüler

Tracklist:
1. No One Famous Ever Came from Here (2:23)
2. Post Human Blossom (2:49)
3. Malformed (3:43)
4. Brick Break (3:47)
5. Islands Song feat. Anika (4:12)
6. Buffout (3:51)
7. Death In Space (3:10)
8. Wrong Address (1:57)
9. Inferior (Glowing One, Pt.2) (4:09)

Besetzung:
Fabian Bremer
Henrik Eichmann

Gastmusiker:
ANIKA (Vocals – Track 5)

Diskografie (Studioalben):
“I Don’t Want It Darker” (2020)
“The Damaged Organ” (2022)

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Abbildungen: Alle Abbildungen wurden uns freundlicherweise von Crazysane Records zur Verfügung gestellt.

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Über den Autor

1978 in Traben-Trarbach geboren und seit 2014 in Köln ansässig bin ich noch immer ein echter Globetrotter. Ziehe ich gerade einmal nicht trampend und couchsurfend mit meiner Frau Inga durch die Welt, so arbeite ich als Sozialpädagoge in der Inklusionsbegleitung sowie in der Einzelfall- und Familienhilfe. Nebenberuflich bin ich als Stadtführer für Free Walk Cologne tätig. Außerdem nähen Inga und ich hin und wieder noch immer unsere Travelling Monkeys, handgefertigte Stoffaffen. Musikalisch in den 90ern sozialisiert, wuchs ich mit Grunge (Pearl Jam, Nirvana), Prog (Marillion, Dream Theater), Punk (Bad Religion, NoFX), Gothic Metal (Paradise Lost, My Dying Bride) und Crossover (Rage Against the Machine, Faith No More) auf. Für mich sind die letzten zehn Jahre musikalisch so ziemlich die spannensten, die ich bisher erlebt habe, da in dieser Zeit viele jener verschiedenen Stile musikalisch zusammengführt worden sind.

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AUA – The Damaged Organ

von flohfish Artikel-Lesezeit: ca. 1 min
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