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    Du bist hier:Home»Reviews»Glass Hammer - Skallagrim: Into The Breach

    Glass Hammer - Skallagrim: Into The Breach

    0
    By Horst-Werner Riedel on 17. November 2021 Reviews

    Glass Hammer - Skallagrim: Into The Breach(70:10, CD, Digital, Arion Records, Just For Kicks, 2021)
    Nun ist es da, das neueste Glass Hammer Album betitelt mit „Skallagrim: Into The Breach“. War man es bis jetzt weitestgehend gewohnt, bei so vielen wundervollen Alben der Vergangenheit, auf Melodie, Harmonie und wohldosierte Kompositionen setzen zu können, so überrascht doch der nun eingeschlagene Weg. Mit ziemlich harter Gangart, die vom Hard Rock bis in den Metal reicht, versucht Glass Hammer scheinbar, die bereits nach vielen Alben ermüdeten Fans wieder wachzurütteln. Kaum zu glauben, dass dieses alleine mit der neuen Sängerin Hannah Pryor zu tun haben könnte, sind doch weiterhin Fred Schendel und Steve Babb die bestimmenden Köpfe der amerikanischen Band. Von den Bands, die nur durch Lautstärke und von überbordender Dynamik leben, unterscheiden sich die Amerikaner aber dennoch deutlich. Trotz aller Härte zeigen die Musiker erneut ihr großes Maß an Können und Ideenreichtum. So herrscht trotz aller dynamisch-kraftvoller Passagen immer wieder eine besondere Atmosphäre, die allerdings wohl eher als bedrohlich zu bezeichnen ist.

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    Dass die beteiligten Bandmitglieder über ein hohes Maß an handwerklichem Können verfügen, ist allseits bekannt und so verwundert es nicht, dass sie auch diesen Stilwechsel auf ihre Art und Weise bestens beherrschen. Gerade flotte, druckvolle Gitarrenriffs und rasante Tastenläufe sind eindrucksvolle Belege dafür. Auf den wenigen, aber angenehm hörbaren ruhigeren Passagen, die wiederum eine absolute Stärke der Band waren bzw. sind, kann Sängerin Hanna Pryor ihre stimmliche Anpassungsfähigkeit unter Beweis stellen, ob einmal als Rockröhre oder mit zerbrechlichem Timbre. Steve Babb´s Versprechen, ein viel schwereres, wütenderes Album zu veröffentlichen, wurde hörbar umgesetzt. Ob allerdings Glass Hammer mit diesem deutlichen Wandel all ihre alten Fans erfreuen kann, muss abgewartet werden. Dennoch ein Album mit dreizehn Titeln und 70 Minuten Musik, die es in sich haben. Die CD ist erhältlich als Digipack mit umfangreichem Booklet oder etwas spartanischer in digitaler Form.

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    Glass Hammer einmal anders, mit „Skallagrim: Into The Breach“ betreten die Amerikaner den Boden der etwas härteren Gangart.
    Freunde der kreativen, melodisch-symphonischen Phase werden verwundert dieses Album zur Kenntnis nehmen und vielleicht lieber auf frühere Veröffentlichungen zurückgreifen.
    Bewertung: 9/15 Punkten (HR 9, KR 11, KS 10)

    Line-up Glass Hammer:
    - Steve Babb / Keyboards, Bass, Vocals
    - Fred Schendel / Keyboards, Guitars, Vocals
    - Aaron Raulston / Drums
    - Hannah Pryor / Vocals
    als Gäste:
    - Alexandra Stovall / Vocals (6)
    - Tilman Eispert / Keyboards (1)

    Surftipps zu Glass Hammer:
    Homepage
    Facebook
    Spotify
    Bandcamp
    Progarchives
    Prognosis
    YouTube
    last.fm

    Abbildungen: Glass Hammer/ Arion Records

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    Aaron Raulston Alexandra Stovall Arion Records CD Digipack Digital Eigenveröffentlichung Fred Schendel Glass Hammer Hannah Pryor Hard Rock Import Just For Kicks Metal Progressive Rock Steve Babb Tilman Eispert USA unsigned
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    Horst-Werner Riedel

    Musik spielt seit jeher eine große Rolle für mich. Ursprünglich stand der Sammeltrieb und die Suche nach Neuem im Vordergrund. Erst 2005 eröffnete mir der engere Kontakt zu Gleichgesinnten die Möglichkeit einen intensiveren Blick in die Szene zu erhalten. So blieb es nicht aus, dann auch einmal meine Gedanken und Beobachtungen in Worte zu fassen. Aus dem Blickwinkel des kritischen Betrachters erhalten Konzerte und CD´s oftmals eine tiefergehende Bedeutung und Musik wird neu erlebt.

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