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    Betreutes Proggen
    Du bist hier:Home»Reviews»Deluge Grander – Oceanarium

    Deluge Grander – Oceanarium

    0
    By Juergen Meurer on 12. Februar 2018 Reviews

    (79:54, CD, Emkog Records, 2017)
    Der musikalische Kopf der Band ist Dan Britton, der sich in der Szene schon mit diversen Projekten einen Namen gemacht hat. Nicht nur mit Deluge Grander-Alben wie beispielsweise dem Debüt „August In The Urals“ oder „The Form Of The Good“, sondern auch seinen anderen Projekten All Over Everywhere, Cerebus Effect oder vor allem auch Birds and Buildings.

    Das aktuelle Deluge Grander-Opus kommt im schicken Digipak mit schönem Booklet daher und bietet nicht nur optisch Feines, sondern ist auch mit fast 80 Minuten vollgepackt mit Musik hoher Qualität. Laut Liner Notes handelt es sich bei den acht Songs um Kompositionen, die musikalische Ideen des letzten Albums „Heliotians“ aus dem Jahr 2014 mit Ideen für das für 2018 erwartete neue Album „Lunarians“ verbinden.

    Dan Britton komponierte die meisten Songs selbst und spielt Tasteninstrumente, Gitarren und andere Instrumente - was genau diese sind, lässt sich nicht herausfinden, da eine Vielzahl Gastmusiker, zum Teil alte Deluge Grander-Wegbegleiter, beteiligt ist.

    Im Einzelnen sind dies:

    Dave Berggren - electric guitar and compositional contributions (6)
    Brett d’Anon - bass and guitars (1-8)
    Neil Brown - trumpet (8)
    Brian Falkowski - sax (3) / flute (4,5) / clarinet (8)
    Dennis Malloy - bass clarinet (1,2,3,8)
    Corey Sansolo - trombone (1)
    Natalie Spehar - cello (2,4,5,8)
    Zach Stachowski - violin (4,5)
    Christopher West - compositional contributions (6,7)
    Patrick Gaffney - compositional contributions (1,6).

    Auf dem Instrumentalalbum wird abwechslungsreiche Kost geboten. Von Britton weiß man, dass eher nicht leichter Stoff zu erwarten ist, aber man hat ihn durchaus schon sperriger und kantiger erlebt als auf diesem Album. Die Mischung aus melodischem Symphonic Prog und leicht angeschrägtem RIO ist gut gelungen.

    Gleich im 11 ½-minütigen Opener ‚A Numbered Rat, A High Ledge, And A Maze Of Horizons‘ kommt ein typisches Element dieses Albums zum Tragen, nämlich die Verwendung von Blasinstrumenten. So überraschen Deluge Grander unter anderem mit geschicktem Einsatz der Klarinette. Zur Albummitte hin wechselt das Szenario. In den etwas kürzeren Songs ‚Finding A Valley In A Gray Area On A Map‘ und ‚Finding A Shipwreck In A Valley In An Ocean’ spielen Streicher in Form von Geige und Cello eine wichtige Rolle.

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    Britton stellt sich mit seinen Tasteninstrumenten (Mellotron inklusive) gar nicht so sehr in den Vordergrund, sondern sorgt stattdessen durch den Einsatz von Bläsern und Streichern für ein farbenfrohes, abwechslungsreiches Programm. Ein Song wie das 15 ½-minütige ‚The Blunt Sun And The Hardened Moon‘ zeigt mustergültig eine typische Deluge Grander-Komposition. Komplexer Art Rock, der auch mal leicht avantgardistische Züge annimmt.

    Wer die Musik der Amerikaner noch gar nicht kennt, aber viel mit typischen Produktionen beispielsweise des AltrOck Labels anfangen kann, der sollte sich mal mit Deluge Grander beschäftigen. Und auch Fans der Musik Brittons sollten nicht enttäuscht werden. Teil zwei der Trilogie, die mit dem erwähnten „Heliotians“ begann, überzeugt und macht neugierig auf den abschließenden dritten Teil.
    Bewertung: 11/15 Punkten (GH 11, JM 11, KR 11)

    Surftipps zu Deluge Grander:
    Bandcamp
    Facebook
    iTunes
    Spotify

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    Art Rock Bläser Brett d’Anon Brian Falkowski CD Cello Corey Sansolo Dan Britton Dave Berggren Deluge Grander Dennis Malloy Emkog Records Flöte Geige Klarinette Multiinstrumentalist Natalie Spehar Neil Brown Posaune RIO Retro Prog Rock In Opposition Saxophon Streicher Symphonic Prog Trompete USA Violine Zach Stachowski
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    Juergen Meurer

    Auf den Hund gekommener Proggie, aufgewachsen mit Yes, Genesis, Gentle Giant, King Crimson, VdGG usw. Anschließend bemerkt, dass es - huch - ja noch sooo viele andere Bands in dieser Richtung gibt, quer über den Globus verteilt. Dann kam das Interesse für Italo-Prog, Skandinavier, Japaner, Franzosen usw. Über Tangerine Dream, Klaus Schulze, Vangelis, Kitaro usw. entwickelte sich dann auch stetig das Interesse an Elektronischer Musik und Ambient.

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