The Pink Moon – Let The Devil Take Tomorrow

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(33:15, LP, Crispin Glover/Stickman/Soulfood, 2017)
Benennt sich eine Band nach großartigen Songs anerkannter Legenden, in diesem Fall ‚The Pink Moon‘ von Nick Drake, weckt das entweder Sorge um maßlose Selbstüberschätzung oder größere Erwartungen. The Pink Moon kommen aus Trondheim in Norwegen und verschreiben sich ganz der Musik der späten 60er- und frühen 70er-Jahre.

Zu hören gibt es unkonventionellen Garagenrock, der ordentlich rappelt und scheppert. Überzeugend authentisch ist der Klang gelungen, sind die Aufnahmen tatsächlich jüngeren Datums? Dabei stampfen die Beats tanzbar und immer im Onetwothreefour. Man fragt sich hier bisweilen, ob man nicht einem „Austin Powers“-Soundtrack lauscht. Jedenfalls zwinkert ein wenig Selbstironie durch die Songs, und das steht dem ganzen Projekt gut zu Gesicht.

Bereits nach 33 Minuten ist die kurzweilige Zeitreise zuende, getreu der Länge der Alben besagter Zeiten. Leider bleibt auch nach mehrmaligem Durchlauf kein Song dauerhaft im Ohr, obwohl man gerne zugehört hat. Wer Spaß an dieser Art Musik hat, wird The Pink Moon jedenfalls wohlwollend begegnen.
Ohne Bewertung

PS: Uns lag eine Promo-CD vor. Als Finished Product ist u.a eine stark limitierte LP mit knallrotem 180g Vinyl erhältlich.

Surftipps zu The Pink Moon:
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Crispin Glover
Noisolution

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Über den Autor

Henrik Kropp

Alles wird gut, solange du progressiv bleibst!

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The Pink Moon – Let The Devil Take Tomorrow

von Henrik Kropp Artikel-Lesezeit: ca. 1 min
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