Christian Fiesel – The Forest

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(79:17, Download, Ambidextrous Digital, 2007/2017)
Der Künstler ist bereits Anfang des Jahres hier vorgestellt worden. Auf den Albumtitel bezogen scheint Fiesel den Hörer beim Opener ‚Islands In The Deep‘ gleich in einen recht düsteren, unheimlichen Wald entführen zu wollen, denn die elektronische Musik kommt recht unheilschwanger aus den Boxen. Im nachfolgenden Titelsong kommen alle anonymen Mellotroniker voll auf ihre Kosten, denn es handelt sich um eine über 16-minütige wahre Mellotronorgie, die sehr viel Atmosphäre ausstrahlt – ein toller Titel, für den allein sich das Antesten dieses Albums schon lohnt.

Und so geht es fließend weiter mit atmosphärisch dichten Titeln, auch das nachfolgende achtminütige ‚tarred swans‘ hat gerade gegen Ende wieder wunderbare Mellotron-Arrangements vorzuweisen. Doch es bleibt nicht bei gleichartigen Kompositionen, Fiesel streut einige sperrige, experimentelle Passagen ein. Zwei sehr kurze Nummern leiten die Schlussphase ein, die aus zwei längeren Titeln besteht (19 und 11 Minuten). Im abschließenden ‚Cinderella Has Now Grown Up‘ kommt schließlich auch mal eine E-Gitarre zur Geltung.

Es ist durchaus möglich, dass es eine CD-Version geben wird, doch für den Moment liegt dieses Album nur in digitaler Form vor. Reinhören lohnt sich.
Bewertung: 11/15 Punkten (JM 11, KR 11)

Christian Fiesel (Foto: Künstler)

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Christian Fiesel – The Forest

von Juergen Meurer Artikel-Lesezeit: ca. 1 min
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