Paul Menel and the Essentials – Spare Parts for Broken Hearts

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(56:58, CD, Eigenverlag/Just for Kicks, 2017)
Nach Mike and The Mechanics also nun Paul (Menel) and The Essentials. Der ehemalige IQ-Sänger meldet sich mit einem poppig-luftigen Rockalbum zurück.

Dabei wildert er querbeet in ganz vielen Stilrichtungen, nur Progrock umschifft er fast vollständig und leider bleibt eigenständiges Songwriting auf der Strecke. Menel bedient sich gängiger Klischees, macht verkrampft auf gute Laune (z.B. auf dem Titeltrack), kopiert mal Tom Petty, mal Mike Rutherford und viele andere. Nur selbst mag ihm nicht viel einfallen.

Glücklicherweise gibt es auch kleine Lichtblicke, zum Beispiel bei ‚They Call Her Leaf“ wo man im Refrain leichte gabrieleske Momente entdecken mag. Leider stehen solchen Momenten komplette Einfallslosigkeiten wie das müde ‚Happy Face‘ gegenüber, das mit ‚Happy Farce‘ besser betitelt wäre. Machen wir es kurz: Für Progger gibt es hier rein gar nichts zu entdecken, Menschen mit Geschmack an eher leichter Kost mögen dem einen oder anderen Titel etwas abgewinnen können.

Trotzdem unterm Strich viel zu wenig, um hier eine Empfehlung aussprechen zu können.
Bewertung: 7/15 Punkten (HK 7, KR 8)

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Über den Autor

Henrik Kropp

Alles wird gut, solange du progressiv bleibst!

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Paul Menel and the Essentials – Spare Parts for Broken…

von Henrik Kropp Artikel-Lesezeit: ca. 1 min
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