
Hard Rock • Blues Rock • Alternative Rock • Southern Rock
(39:07; Vinyl, CD, Digital; Earache/Edel; 14.08.2026)
Wer sich einmal durch die Cover-Auswahl auf dem YouTube-Kanal von Kris Barras klickt – Bon Jovi, Lynyrd Skynyrd, Guns 'N' Roses, Chris Isaak und Konsorten –, bekommt ziemlich schnell eine Ahnung, wo die Reise bei der Kris Barras Band hingeht.
Auf "Monsters We Made" treffen Südstaaten-Rock, Blues, große Hardrock-Gesten und ein gehöriger Schuss Schmacht aufeinander. Nach dem kleinen Ausflug in modernere Metal-Gefilde mit "Halo Effect" geht es also wieder zurück zu den Wurzeln: große Riffs, noch größere Refrains, Gitarrensoli vermutlich auf Rezept und jede Menge Texte über Selbstzweifel, Lügen, Isolation und den Kampf mit sich selbst.
"Monsters We Made" ist so ein stimmiges und in sich geschlossenes Album geworden, das Fans zeitgenössischer Band wie Alter Bridge definitiv ansprechen sollte. Auf Ausflüge in an dere Stilrichtungen, wie etwa den Metalcore, wie noch auf der Vorgängerplatte zu hören, verzichtet man hier.
Besonders die Powerballade 'Unspoken' hat es mir angetan: gefühlvoller bis emotionaler Gesang trifft auf ordentlich zupackende Gitarren – und plötzlich darf zwischen all dem Arena-Geballer tatsächlich auch mal das Herz mitreden.
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'Beautiful Lie' wiederum findet Betrug immerhin so charmant, dass man – oder zumindest das Lied darüber – ihn beinahe bewundern möchte.
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Und der Titelsong erinnert daran, dass das Monster häufig nicht irgendwo da draußen lauert, sondern recht praktisch im eigenen Spiegel wohnt.
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Musikalisch ist das weniger Kurskorrektur als souveräne Standortbestimmung: bluesige Wurzeln, fette Hardrock-Wucht und reichlich Arena-Appeal. Klein kann schließlich jeder.
Bewertung: 10/15 Punkten
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Besetzung:
• Kris Barras – Gesang, Gitarre
• Josiah J. Manning – Gitarre, Keyboard
• Frazer Kerslake – Bass
• Billy Hammett – Schlagzeug
Surftipps:
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Alle Abbildungen wurden uns freundlicherweise von Oktober Promotion zur Verfügung gestellt.

