RPWL, Yogi Lang u. Band, 21.11.19, Bonn, Harmonie

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A match not quite made in heaven … but in outer space: die deutsche Prog-Rock-Institution RPWL in so etwas wie der Form ihres Lebens, supported von Yogi Lang, der mit “A Way Out Of Here” sein vermutlich bislang stärkstes Solo-Album am Start hat – und das Ganze in der appetitlich prall gefüllten Bonner Harmonie!

Yogi (als Hauptverantwortlicher im Sakko) und Co. bringen Schlag 19:45 Uhr mit ‘Move On’ sanfte Bewegung in den Abend. In der Live-Umsetzung genau wie auf Platte fallen die opulenten Moog-Sounds ebenso positiv auf wie die durch die beiden “Hintergrund”-Sängerinnen Bine Heller und Caroline von Brünken bereitgestellte klangliche Extra-Fülle. Kalle muss sich zunächst mit nur vier Saiten begnügen, denn er übernimmt beim “Vorprogramm” den Bass-Part, mit augen- und ohrenscheinlichem Vergnügen.

Recht groovig wird es nun mit ‘A Way Out Of Here’, während ‘Shine On Me’ und der das ausgezeichnete Set beschließende Abschieds-Song ‘I’ll Be There For You’ eher nachdenklich-melancholische Schönheit verbreiten.

20:30 Uhr – nach einer systembedingt nur kurzen Umbaupause ruft das spacige Intro mit Themen von Star Trek, Akte X und ‘Rocket Man’ die Saumseligen zurück von Theke, Merch-Tisch oder woauchimmer vor die Bühne, wo wir als erstes geblitzdingst werden! Vermutlich die optimale Vorbereitung für die Begegnungen der dritten Art, die ‘A New World’ offeriert. Erst an zweiter Stelle heißt es ‘Welcome To The Freak Show’, das ja ebenfalls ein hervorragender Opener ist.

Kalle feiert die Wiedervereinigung mit seiner Gitarre bei ‘Light Of The World’ mit einem höllischen Wah Wah-Solo.

‘What I Really Need’ glänzt mit einem fesselnden Orgelsolo von Markus Jehle, während Kalle für ‘Give Birth To The Sun’ eines der heißesten Live-Gitarren-Soli des ganzen Konzertjahres aus dem Hut zaubert.

Das zweite Set beginnt dramatisch mit ‘Hole In The Sky’, gefolgt vom treibenden ‘Start The Fire’ und dem kuschelig-vorweihnachtlichen ‘3 Lights’.

Das Dylan-Cover ‘Mastes Of War’ darf ebenso wenig fehlen wie ‘The Shadow’.

Überraschender ist da schon die Live-Rarität ‘Roses’, welche die Band 14 Jahre zuvor – damals mit Ray Wilson am Mikrofon – auf die Harmonie-Bühne gebracht hatte.

Live-Fotos: Timo Riedel

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Über den Autor

Klaus Reckert

"everything happy, and progressive, and occupied" K. Grahame, The Wind In The Willows

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RPWL, Yogi Lang u. Band, 21.11.19, Bonn, Harmonie

von Klaus Reckert Artikel-Lesezeit: ca. 2 min
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