Steven Wilson – Transience

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Steven Wilson - Transience(67:28, CD, Kscope/Edel, 2016)
Als limitierte Doppel-LP erschien „Transience“ bereits im vor einem Jahr, womöglich als Appetizer für die Tour zum letzten Studioalbum „Hand.Cannot.Erase“. Dabei ist das Album „an introduction to the more accessible side of Steven Wilson“ – für den geneigten Wilson -Fan, der eh alle Alben im Regal stehen hat, gab es nichts Neues zu entdecken.

Nun liegt das Album auch als CD vor und beinhaltet als Bonus den Track ‚Happinesss III‘, den es zur Veröffentlichung auf Vinyl noch nicht zu kaufen gab, der inzwischen aber auch auf dem Album „4 ½“ veröffentlicht wurde.

Steven Wilson kuratierte diesen Sampler persönlich und griff dabei auf die zugänglicheren Songs seiner Soloalben „Insurgentes“ (2008), „Grace For Drowning“ (2011), „The Raven That Refused To Sing“ (2013), „Hand.Cannot.Erase“ (2015) und des schon erwähnten „4 ½“ (2016) zurück. Mehr noch: Auch ‚Thank You‘, die fragile Coverversion des Megahits von Alanis Morissette, und eine im März 2015 neu eingespielte Aufnahme des Porcupine Tree-Hits ‚Lazarus‘ finden sich auf „Transience“ wieder. Und auch an anderen der insgesamt vierzehn Songs kann man herzlich wenig aussetzen, fanden auf dem Album doch die üblichen Verdächtigen wie ‚Hand.Cannot.Erase‘, ‚Index‘, ‚Happy Returns‘ oder auch ‚Harmony Korine‘ Platz.

Für Musikfreunde, die noch nichts von Steven Wilson haben, ist „Transience“ eine sehr schöne Sammlung seiner größten Ohrschmeichler und gewiss eine gute Investition. Fans des vielleicht größten Prog-Musikers unserer Zeit nennen allerdings eh schon die gesamte Diskographie des Engländers ihr Eigen und brauchen diese Zusammenstellung nicht zwingend.
Bewertung: 11/15 Punkten (WE 11, DH 12, AI 11, KR 12, KS 11, PR 11)

Steven Wilson (Foto: Künstler)

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Über den Autor

Höre eigentlich alles, was mit großartigen Melodien aufwarten kann, habe mich in den letzten Jahren nach und nach jedoch eher den Richtungen Alternative und Prog zugewandt, bin aber auch sehr offen für die leisen Töne.

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Steven Wilson – Transience

von Andrew Ilms Artikel-Lesezeit: ca. 1 min
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