Close Menu
    Instagram YouTube
    YouTube Instagram
    Betreutes Proggen
    • Home
    • Live on Tour
    • Konzertberichte
    • Reviews
      • Review Archiv
    • Merch
    • Interviews
    • News
    • Blog
    • Vorschau
      • Vorschau Reviews
      • Vorschau Konzertberichte
      • Vorschau Interviews
    • Links
      • Bands
      • Labels
      • Venues
      • Veranstalter & Agenturen
      • Betreutes Booking
    • Betreutes Proggen
      • Über Betreutes Proggen
      • Notensystem der Bewertungen
      • Newsletter
      • Suche
      • Das Team
      • Mitmachen bei BetreutesProggen.de?
      • Kontakt
      • Deine Werbung/Your ad @ BP
      • Proudly Powered By WP
    Betreutes Proggen
    Du bist hier:Home»Reviews»Junius - Sotera

    Junius - Sotera

    0
    By flohfish on 23. Juli 2026 Reviews

    Junius - Sotera (Prosthetic/MNRK Heavy/OPEN, 26.06.2026)

    Post Metal • Gothic Metal • Shoegaze • Doom Metal
    (40:25; Vinyl, CD, Digital; Prosthetic/MNRK Heavy/OPEN; 26.06.2026)
    Manche Alben lassen sich einfach nicht vernünftig in eine Schublade stecken. Bei Junius und "Sotera" müsste man vermutlich gleich eine ganze WG einrichten: Paradise Lost, Type O Negative, Katatonia, My Dying Bride, A Perfect Circle, Deftones, Manes und Cult Of Luna würden gemeinsam einziehen. Eine ziemlich düstere Wohngemeinschaft – aber eine, in der erstaunlich harmonisch musiziert wird.

    Der Titel passt dabei fast schon unverschämt gut: "Sotera" steht im Griechischen für Rettung, Heil und Bewahrung, während der Begriff in der Psychiatrie eine offene Wohngemeinschaft für Menschen in akuten Krisen beschreibt. Bei Junius ist diese Krise allerdings weniger Zusammenbruch als kontrollierte Klangtherapie.

    Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

    Mehr Informationen

    Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren

    Nach fast zehn Jahren Pause fühlt sich "Sotera" tatsächlich wie eine Wiedergeburt an. Junius errichten keine stumpfen Post-Metal-Betonklötze, sondern weitläufige Klangkathedralen aus Shoegaze-Flächen, schweren Riffs, Gothic-Melancholie und gelegentlichen Industrial-Post-Punk-Kanten, die an Killing Joke erinnern. Die Musik schwebt, drückt und wächst – und entfaltet ihre volle Wirkung erst mit etwas Geduld.

    Doch genau hier liegt die eigentliche Stärke der Bostoner: Bei all der Dunkelheit vergessen sie niemals die Schönheit. Die Hooklines sind großartig, die Melodien zum Verlieben. Junius verstecken ihre Ohrwürmer nicht hinter Nebel, Pathos und schweren Gitarrenwänden, sondern setzen sie ganz bewusst ins Zentrum. Die Schwere zieht hinein, die Melodie hält fest.

    Joseph E. Martinez liefert dazu eine Stimme zwischen Nick-Holmes-Klangfarbe und Aaron-Stainthorpe-Phrasierung: dunkel, leidend, beschwörend. Perfekt für ein Album, das lyrisch Hekate, Lucifera, Orakel und Transformation beschwört. "Sotera" ist weniger eine klassische Geschichte als ein Ritual aus Tod, Wiedergeburt und innerer Wandlung.

    Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

    Mehr Informationen

    Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren

    Und trotz all der Etiketten – Post Metal, Shoegaze, Gothic, Doom und Industrial – tauchen immer wieder progressive Elemente auf. Nicht in Form von virtuosen Selbstzweck-Ausflügen, sondern durch die großen Spannungsbögen, die detailreichen Arrangements und die Art, wie Junius ihre Songs langsam entfalten. "Sotera" sprengt keine Genregrenzen mit der Brechstange, sondern lässt sie elegant ineinanderfließen.

    Am Ende bleibt eine musikalische WG, in der die alten Gothic-Doom-Mitbewohner zwar die dunklen Tapeten aufgehängt haben, aber jemand heimlich die Fenster geöffnet und ein paar Sonnenstrahlen hereingelassen hat.
    Bewertung: 123/15 Punkten (FF 13, RB 13)


    Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Bandcamp. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

    Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren

    Weitere Informationen

    Junius - Sotera (Prosthetic/MNRK Heavy/OPEN, 26.06.2026) Credit: Matt Darcy[/caption]

    Besetzung:
    • Joseph E. Martinez - Gesang, Gitarre, Synthesizer
    • Dana Filloon - Schlagzeug
    • Orion Wainer - Bass
    • Eoghan McCarthy - Gitarre
    • Matthew Vincenty - Gitarre

    Surftipps:
    • Homepage
    • Linktree
    • Bandcamp
    • YouTube
    • Wikipedia
    • Rezensionen, Liveberichte & Interviews

    Alle Abbildungen wurden uns freundlicherweise von Oktober Promotion zur Verfügung gestellt.

    image_pdfArtikel als PDF herunterladenimage_printArtikel drucken
    Boston Dana Filloon Doom Metal Eoghan McCarthy Gothic Metal Joseph E. Martinez Junius MNRK heavy Massachusetts Matthew Vincenty OPEN Oktober Oktober Promotion Orion Wainer Post Metal Progressive Metal Prosthetic Shoegaze USA
    Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
    flohfish
    • Facebook
    • Instagram

    1978 in Traben-Trarbach geboren und seit 2014 in Köln ansässig bin ich noch immer ein echter Globetrotter. Ziehe ich gerade einmal nicht trampend und couchsurfend mit meiner Frau Inga durch die Welt, so arbeite ich als Sozialpädagoge in der Inklusionsbegleitung sowie in der Einzelfall- und Familienhilfe. Nebenberuflich bin ich als Stadtführer für Free Walk Cologne tätig. Außerdem nähen Inga und ich hin und wieder noch immer unsere Travelling Monkeys, handgefertigte Stoffaffen. Musikalisch in den 90ern sozialisiert, wuchs ich mit Grunge (Pearl Jam, Nirvana), Prog (Marillion, Dream Theater), Punk (Bad Religion, NoFX), Gothic Metal (Paradise Lost, My Dying Bride) und Crossover (Rage Against the Machine, Faith No More) auf. Für mich sind die letzten zehn Jahre musikalisch so ziemlich die spannensten, die ich bisher erlebt habe, da in dieser Zeit viele jener verschiedenen Stile musikalisch zusammengführt worden sind.

    Related Posts

    11.0

    Velcro Dog - Fjord Noir

    7. November 2026
    10.0

    Mawiza - Iñ Mongeletew (EP)

    6. November 2026
    11.0

    Sunday, June - Cinema

    6. November 2026
    Leave A Reply Cancel Reply

    Hinweis: Mit dem Absenden deines Kommentars werden Benutzername, E-Mail-Adresse sowie zur Vermeidung von Missbrauch für 7 Tage die dazugehörige IP-Adresse, die deinem Internetanschluss aktuell zugewiesen ist, in unserer Datenbank gespeichert. E-Mail-Adresse und die IP-Adresse werden selbstverständlich nicht veröffentlicht oder an Dritte weitergegeben. Du hast die Option, Kommentare für diesen Beitrag per E-Mail zu abonnieren - in diesem Fall erhältst du eine E-Mail, in der du das Abonnement bestätigen kannst. Mehr Informationen finden sich in unserer Datenschutzerklärung.

    Werbung
    Kult41 - Konzerte: selbstgebaut, selbstbestimmt, selbstverwaltet
    Oliver Wakeman and his Band - From a Page
Presented by BetreutesProggen.de
    ProgRock-Tribute-Festival
    Home of Ancient, Modern and Future Progressive Rock Music
    Avicenna hilft. Helfen Sie Avicenna.
    ProgMotion @ Club Zentral
    MangoWave Magazine
    Bild_Klaus
    OliverWakemanBand-ShockCity-FAPTour-poster-full
    Flyer_ProgTributeFestival
    progalley_werbebanner
    avicenna-ad-banner
    SicherheitsBerater-NL
    Werbebanner_betreutesproggen
    proken_betreutesproggen
    MangoWave
    DeineWerbungHier
    Newsletter
    Ihr wollt nichts mehr verpassen? Dann tragt euch doch in unseren Newsletter ein!

    Mehr zu unserem Newsletter erfahrt ihr hier!

    Neueste Beiträge
    • Velcro Dog - Fjord Noir
    • Mawiza - Iñ Mongeletew (EP)
    • #NowPlaying
    • Sunday, June - Cinema
    • Es gibt live, Baby (KW 45/26)
    • Morgan Ågren - Sorry I'm Late, I Saw a Dog
    • Cult Of Luna - In The Shadow of Your Shadow
    • ProgNews
    • Age Of Life - Emergence – Part 1
    • Valley - Sky Burial (EP)
    • Devin Townsend - The Moth – The War – Live In Groningen
    • The Tangent - Was
    • Bosco Sacro - Inhabit
    • Asia - Indigo
    • Kosmoberkh - Troglobiten In Absonderlicht
    Neueste Kommentare
    • Achim Hoppius zu Virgil Donati - Ruination
    • Henri zu Marillion, Unbelievable Truth, 23.10.26, Eindhoven (NL), Muziekgebouw, Hertog Jan Zaal
    • Jens Maurer zu The Dear Hunter, Pale Amber, 02.10.26, Stuttgart, Club Zentral
    • Klaas zu Marillion, Unbelievable Truth, 23.10.26, Eindhoven (NL), Muziekgebouw, Hertog Jan Zaal
    • Georg zu Alex Henry Foster - The Fragile Beauty (Of New Morning Hopes)
    Meistgelesene Beiträge
    • Steven Wilson - Requiem For A Village 816 Aufrufe
    • Asia - Indigo 360 Aufrufe
    • Cult Of Luna - In The Shadow of Your Shadow 232 Aufrufe
    • Morgan Ågren - Sorry I'm Late, I Saw a Dog 168 Aufrufe
    • Sunday, June - Cinema 87 Aufrufe
    • Devin Townsend - The Moth – The War – Live In Groningen 53 Aufrufe
    • Es gibt live, Baby (KW 45/26) 53 Aufrufe
    • Gates Of Kiev - Gates Of Kiev 47 Aufrufe
    • The Tangent - Was 43 Aufrufe
    • Bosco Sacro - Inhabit 43 Aufrufe
    Wo ist der Progressive Newsletter hin?
    Progressive Newsletter wurde im Februar 2015 mit BetreutesProggen.de vereinigt. Die alte PNL-Seite findet ihr aber weiterhin als Archiv hier:
    Progressive Newsletter
    Archiv
    Review-Archiv (Audio- u. Video-Medien) von BetreutesProggen.de und unserem Vorläufer Progressive Newsletter (Est. 1995)
    Betreutes Proggen
    Über uns
    Kontakt
    Impressum
    Datenschutzerklärung
    Sitemap
    Soziale Netzwerke
    Facebook
    YouTube
    Instagram
    Benutzer (nicht angemeldet)

    Einloggen

    Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.