
Space Rock • Elektronische Instrumentalmusik
(1:00:20; CD, Digital; Progressive Promotion Records; 02.05.2026)
2002 wurde die flämische Band in Lokeren gegründet. Seither spielen sie ihren Space/Prog/Psychedelic-Mix und es zirpen die Synthies im Hintergrund, getragen von einem treibenden Bass und Drums. Vorne gibt es dann auch mal ein paar Gitarrensoli auf die Ohren und fertig ist die Suppe für unsere Spacerockfreunde. Die daran ihre helle Freude haben dürften.
Nun, ich bin weder großer Kenner der Band, noch von deren Musikstil. Naja, einige Bands wie z.B. Electric Orange oder die Briten Ozric Tentacles kenne ich schon, aber das war es dann auch. Fast ausschließlich Instrumentalmusik war noch nie mein Ding. Und dann alles Alben zwischen einer bis fast anderthalb Stunden. Aber nur Ideen für vierzig Minuten. Wie sieht das bei den Belgiern aus?
Meine persönliche zeitlich absolute Obergrenze von einer Stunde wurde um knapp 20 Sekunden überschritten. Nun, darüber sehe ich mal hinweg, aber die volle Stunde sollte schon genug Ideen aufzuweisen haben. Neben flirrenden und oszillierenden Tönen muss mehr vorhanden sein in dieser Musik. Die obligatorischen "paar Gitarrensoli" hatte ich erwähnt...dass sie zwischen wilden Synthieläufen die tragende Säule sind, das war mir nicht bewusst. Macht mir die Truppe und ihre Musik etwas sympathischer.
Dann natürlich auch mal eine Reise in den Orient, sämtliche Klischees werden eingebunden, aber auch hier sind sie der Konkurrenz voraus. Alles wirkt harmonisch und dennoch bleibt genug Raum zur Improvisation. Die aber fast immer stringent ist. Manchmal sogar auf der A-Gitarre gespielt. Aber nur manchmal. Ansonsten flirrt es hin und her und die Belgier haben genug Erfahrung gesammelt, um ihre Fans mit ihren abwechselnden Tempi und Strukturen bei Laune zu halten. Meine Bewertung ist demnach von einem Musikkonsumenten, der sich manchmal in diese Szene verirrt, aber im Endeffekt doch nicht so recht dorthin gehört. Ganz ehrlich: mir hätten vierzig Minuten gereicht.
Für Fans der Elektroszene. Als Anspieltipp empfehle ich 'Return To Xaia' oder eher noch 'Xemuta'. Da werde sogar ich kurzzeitig zum Elektrofan.
Bewertung: 10/15 Punkten
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Besetzung:
Pete Mush - Synths
Tom Tee - Guitars
Jaro - Bass
Jazzper Coulier - Drums
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Abbildungen: Quantum Fantay/Bandcamp

