Drifting Sun – Twilight

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(57:29, CD, Eigenproduktion /JustForKicks, 2017)
Die Band aus Chesham, England, bringt in schöner Regelmäßigkeit neue Alben auf den Markt und ist auch schon an dieser Stelle mehrfach vorgestellt worden, zuletzt mit dem 2016er Album “Safe Asylum“. Mittlerweile hat es einen Wechsel an der Saiten-Position gegeben. Das vorliegende Album wurde von folgendem Fünfer eingespielt:

Peter Falconer – vocals
Will Jones – drums
Manu Michael – bass
Pat Sanders – keyboards
Mathieu Spaeter – guitars,

Drifting Sun haben bereits eine gewisse Routine entwickelt, auf durchaus geschickte Weise Elemente von Neoprog, Retroprog und Melodic Rock miteinander zu verbinden. Dabei ist das Album in zwei Hälften aufgeteilt. Es startet mit dem Titelsong, der in vier Songs unterteilt ist. Darauf folgt ‚The Other Side Of Life‘, ebenfalls aus vier Nummern bestehend.

Den Auftakt macht das 9½-minütige ‚Twilight‘, das gleich eine typische Drifting Sun-Komposition darstellt. Dabei agieren Tasten und Gitarren auf Augenhöhe. Beiden wird gleich viel Freiraum eingeräumt, den Mathieu Spaeter, der neue Mann an den Saiten , auf eine sehr angenehme Weise zwar eher unspektakulär, aber doch gefühlvoll und effizient ausfüllt. Auch auf dem aktuellen Output stammen sämtliche Kompositionen aus der Feder von Tastenmann Pat Sanders, während Sänger Falconer für die Texte verantwortlich zeichnet. Letzterer ist recht präsent, wobei es ihm gelingt, nicht immer gleich zu klingen. Manche Gesangsmelodien setzen sich schnell in den Gehörgängen fest. Im Auftaktsong erinnern die Gesangsarrangements den Schreiberling sogar an alte Pell Mell-Kompositionen. In anderen Songs geht es dann eher Richtung Foreigner.

Fans der Melodic Rock- und NeoProg-Sparte werden Freude an diesem Album finden. Mit Tendenz zu 11 Punkten.
Bewertung: 10/15 Punkten (GH 9, JM 10, KR 9)

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Drifting Sun – Twilight

von Juergen Meurer Artikel-Lesezeit: ca. 1 min
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