Hey Colossus – The Guillotine

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(42:14, CD, Rocket/Cargo, 2017)
Diese Band aus UK kann es sich schon einmal erlauben, zwei Alben in einem Jahr zu veröffentlichen. So geschehen 2015, mit den beiden Brachialepen „In Black And Gold“ und „Radio Static High“. Auch sonst ist der Londoner Sechser nicht unbedingt untätig, verbringt er doch seine Zeit unter anderem mit intensivem Touren und dem damit verbundenen Release diverser Livemitschnitte.

„The Guillotine“ reiht sich mit seiner kraftvollen Riffgewalt, die immerhin aus drei Gitarren stammt, in das bisherige Oeuvre ein. Breitseiten aus Industrialrock treffen hier mit gehöriger Wucht auf krautrockige Avancen und mächtig nach unten ziehenden Noise, der hin und wieder in die Dimensionen der Swans vorstößt (‚Potions‘).

Nachdem Stücke wie ‚Englishman‘ und ‚Experts Toll‘ den Aspekt „Song“ bedienen, geht es mit dem treibenden ‚Back In The Room‘ dann wirklich ans Eingemachte. Einen besseren Orkan noisiger Ekstase hätten auch Landsleute der Band wie Killing Joke nicht entfesseln können. Und dann sind da noch das ultralässige ‚Calenture Boy‘ und das Titelstück, die zwar ein wenig entschleunigen, aber trotzdem nicht unbedingt zahmer gerieten.
Bewertung: 11/15 Punkten (CA 11, KR 8)

Hey Colossus Bandfoto

Hey Colossus (Foto: Band)

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Über den Autor

Carsten Agthe

-Vermessungsingenieur -Weltenbummler -involviert in: Ornah-Mental, Nostalgia, Vanille & The Woodpeckers, Palin-Drone, Stella Maris, Das Zeichen (RIP), Schl@g, Karmacosmic...

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Hey Colossus – The Guillotine

von Carsten Agthe Artikel-Lesezeit: ca. 1 min
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