Bone Man – III

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(40:36, CD, Pink Tank/Clear Spot, 2017)
Warum umständlich, wenn es auch einfach geht. Der Bone Man rasselt mit seinen Knochen und heraus kommt „III“, das, dreimal raten, richtig: dritte Album der Fuzzrocker aus Kiel. So weit, so gut. Dass sie sich in Vierjahresfrist von Album zu Album dann  hangeln, scheint ebenso einem System geschuldet und macht die Sache noch einfacher.

Mit einer Portion Dunkelblues und einem entsprechenden Gegengewicht an Desertrock lärmt sich das Trio hier ins selige Nirvana. Was vor allem daran liegt, das trotz aller Feedbacks und Riffgewalt immer noch ein Teil bleibt, der uns transzendente Stadien eröffnet. Dass nicht alles im Lärm versinkt, sondern die Songs noch als solche erkennbar bleiben, ist das Verdienst der spielerischen Raffinesse von Bone Man, die nicht nur lässig sondern darüber hinaus überaus cool wirken.

‚Cold Echo‘ brilliert mit ambitioniertem Gebrauch des Wah-Wah, ‚These Are Gone‘ klopft vom Sound an die Rancho de Luna, wo die legendären Desert Sessions entstehen, und ‚Zeitgeist‘ sowie ‚Amnesia‘ wecken angenehme Erinnerungen an selige SWA-Tage zu Zeiten von Sylvia Juncosa.
Bewertung: 10/15 Punkten (CA 10, KR 10)

Bone Man (Foto: Band)

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Über den Autor

Carsten Agthe

-Vermessungsingenieur
-Weltenbummler
-involviert in: Ornah-Mental, Nostalgia, Vanille & The Woodpeckers, Palin-Drone, Stella Maris, Das Zeichen (RIP), Schl@g, Karmacosmic…

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Bone Man – III

von Carsten Agthe Artikel-Lesezeit: ca. 1 min
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