Galley Beggar – Heathen Hymns

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(42:15, CD, Rise Above/Soulfood, 2017)
Es ist schon von Vorteil, einen guten Leumund zu haben. So sind Gallery Beggar immerhin seit Jahren in der Folkrock-Szene unterwegs, obwohl es überhaupt nicht die Absicht der Band um Sängerin Maria O’Donnell war, sich dort übermäßig breit zu machen. Und hört man „Heathen Hymns“, dem immerhin schon vierten Album der Band aus Kent, an, dass es viel mehr ist, als ‚simpler‘ Folkrock.

Obwohl hier das Genre-typische Instrumentarium wie Flöten, Fiddles und akustische Gitarren zu hören sind, kann man „Heathen Hymns“ aber eher dem Psychedelic Rock verpflichtet sehen – der sich dieser an dieser Stelle aufs Neue voll entfaltet.

Sicher hat man das Gefühl, schon bedingt durch O’Donnells Vocals, irgendwo zwischen Fairport Convention und Pentangle festzustecken, aber hypnotisches Songmaterial wie ‚The Girl I Left Behind Me‘ oder das mit Trees-Sängerin Celia Drummond eingespielte ‚Let No Man Steal Your Thyme‘ führen dann recht bald wieder auf den Pfad relativen Selbstvergessens. Das Album trägt seinen Titel dann auch zu Recht, enthält es doch Songs, die sich zu echten Hymnen entwickeln.
Bewertung: 10/15 Punkten

Galley Beggar (Foto: Band)

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Über den Autor

Carsten Agthe

-Vermessungsingenieur -Weltenbummler -involviert in: Ornah-Mental, Nostalgia, Vanille & The Woodpeckers, Palin-Drone, Stella Maris, Das Zeichen (RIP), Schl@g, Karmacosmic...

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Galley Beggar – Heathen Hymns

von Carsten Agthe Artikel-Lesezeit: ca. 1 min
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