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    Du bist hier:Home»Reviews»Phoenix Again – Unexplored

    Phoenix Again – Unexplored

    0
    By Juergen Meurer on 29. Juli 2017 Reviews

    (48:41, CD, Black Widow, 2017)
    Bandname und Albumtitel legen es nicht unbedingt nahe, und die knapp 50 Minuten Musik lassen diesen Schluss ebenso nicht zwingend zu, aber Phoenix Again zählen zu den vielen hoch talentierten Formationen aus bella Italia, die hier vorgestellt werden. Wer sich für die aufwändigen Colossus-Sampler interessiert (zum Beispiel die "Decameron"-Reihe), wird ihren Namen dort schon mal gelesen haben.

    Wie in der Auflistung unten abzulesen ist, handelt es sich fast um ein Familienunternehmen. Gegründet wurde die Band bereits Anfang der 80er, doch bis zur Veröffentlichung des ersten Tonträgers verstrichen viele Jahre. „Threefour“ heißt das Debütalbum, das 2010 erschien und dem drei Jahre zuvor verstorbenen Claudio Lorandi gewidmet wurde. Inzwischen ist die Band ein Zweigenerationen–Team, bei dem der hinzugestoßene Tastenmann Andrea Piccinelli eine wichtige Rolle spielt. Auf dem vorliegenden Album sind folgende Musiker zu hören:

    Antonio Lorandi - bass guitar / vocals
    Sergio Lorandi - lead guitar / vocals
    Marco Lorandi - guitar / vocals
    Giorgio Lorandi - percussions / vocals
    Silvano Silva - drums / percussions / vocals
    Andrea Piccinelli - Keyboards.

    Die geballte Ladung an Sängern ist etwas irreführend, denn die Musik des Sextetts ist im Wesentlichen rein instrumental gehalten. Lediglich ‚To Be Afraid – Ansia‘ ist ein Song mit englischem Text, an anderen Stellen kommt etwas lautmalerischer Gesang vor.

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    Die Stärken von Phoenix Again liegen im Zusammenspiel von Tasten (auch Mellotronsounds sind zu hören) und Gitarren sowie in ihrer sehr gut austarierten Mixtur aus melodischen und komplexen Arrangements. Symphonic-Prog-Fans kommen angesichts der durchweg gelungenen Kompositionen auf ihre Kosten. Mittlerweile scheint es sich herumgesprochen zu haben, dass diese Band etwas zu bieten hat, denn sie ist schon bei einem Festival in den Niederlanden aufgetreten, bei dem das 2016er-Livealbum „The Phoenix Flies Over The Netherlands“ entstand.

    Von dieser Band ist noch einiges zu erwarten.
    Bewertung: 11/15 Punkten (WE 10, JM 11, KR 10)

    Surftipps zu Phoenix Again:
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    Andrea Piccinelli Antonio Lorandi Black Widow Records CD Giorgio Lorandi Italien Marco Lorandi Mellotron Phoenix Again Sergio Lorandi Silvano Silva Symphonic Rock lautmalerischer Gesang
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    Juergen Meurer

    Auf den Hund gekommener Proggie, aufgewachsen mit Yes, Genesis, Gentle Giant, King Crimson, VdGG usw. Anschließend bemerkt, dass es - huch - ja noch sooo viele andere Bands in dieser Richtung gibt, quer über den Globus verteilt. Dann kam das Interesse für Italo-Prog, Skandinavier, Japaner, Franzosen usw. Über Tangerine Dream, Klaus Schulze, Vangelis, Kitaro usw. entwickelte sich dann auch stetig das Interesse an Elektronischer Musik und Ambient.

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