Close Menu
    Instagram YouTube
    YouTube Instagram
    Betreutes Proggen
    • Home
    • Live on Tour
    • Konzertberichte
    • Reviews
      • Review Archiv
    • Merch
    • Interviews
    • News
    • Blog
    • Vorschau
      • Vorschau Reviews
      • Vorschau Konzertberichte
      • Vorschau Interviews
    • Links
      • Bands
      • Labels
      • Venues
      • Veranstalter & Agenturen
      • Betreutes Booking
    • Betreutes Proggen
      • Über Betreutes Proggen
      • Notensystem der Bewertungen
      • Newsletter
      • Suche
      • Das Team
      • Mitmachen bei BetreutesProggen.de?
      • Kontakt
      • Deine Werbung/Your ad @ BP
      • Proudly Powered By WP
    Betreutes Proggen
    Du bist hier:Home»#Teapot of the week»Polymoon - Mariposa Magic!

    Polymoon - Mariposa Magic!

    0
    By flohfish on 2. September 2026 #Teapot of the week, Reviews

    Polymoon - Mariposa Magic! (Vesperian; 04.09.2026)

    Psychedelic Post Gaze • Psychedelic Rock • Progressive Rock • Shoegaze • Space Rock
    (45:34; Vinyl, CD, MC, Digital; Vesperian/Metal Blade Records; 04.09.2026)
    Caterpillar – die Raupe. Chrysalis – die Puppe. Mariposa – der Schmetterling. Die Entwicklung von Polymoon geht also offensichtlich voran. Und tatsächlich erscheint die Band aus Tampere auf ihrem neuesten, dem insgesamt dritten Studioalbum farbenfroher als zuvor. Was auf "Caterpillars Of Creation" noch zaghaft aus dem Kokon kroch und sich auf "Chrysalis" zunehmend zu einer eigenen Klangwelt entwickelte, breitet auf "Mariposa Magic!" nun die Flügel aus. Und die ist nicht nur ziemlich psychedelisch eingefärbt, sondern auch durchaus proggy und verdammt gazy.

    Noch stärker als schon beim Vorgänger muss ich bei Polymoon an Amplifier denken. Deren klangliche Verwandtschaft drängt sich immer wieder auf, wenn schimmernde Gitarren, weitläufige Klangflächen und hypnotische Melodien ineinandergreifen. In den deftigeren, rockigeren Passagen kommt dann zusätzlich Motorpsycho um die Ecke. Besonders 'I End, You Begin' zeigt diese Seite von Polymoon: Hier darf es ordentlich drücken und riffen, ohne dass die Band dabei ihren psychedelischen Grundcharakter über Bord wirft. Beides steht Polymoon ausgesprochen gut.

    Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

    Mehr Informationen

    Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren

    Dabei bleibt das Quintett seinem selbst kreierten Psychedelic Post Gaze treu. Ein Begriff, der ungefähr so eindeutig ist wie die Bedienungsanleitung eines finnischen Toasters, die Musik aber tatsächlich ganz ordentlich beschreibt. Psychedelic Rock, Shoegaze, Space Rock und Modern Prog werden hier nicht fein säuberlich voneinander getrennt, sondern zu einem ziemlich farbenprächtigen Klanggemälde vermischt. Schimmernde Gitarren, Synthesizer, hypnotische Rhythmen und immer wieder ausufernde Passagen sorgen dafür, dass die sieben Stücke weniger wie einzelne Songs als wie unterschiedliche Zustände derselben Reise wirken.

    'Ultra Bloom' eröffnet diese Reise mit viel Atmosphäre und lässt die Klangwelt langsam wachsen. Polymoon nehmen sich Zeit, ihre Melodien aus den Flächen herauszuschälen, ohne dabei in gepflegte psychedelische Nabelschau abzudriften. 'I End, You Begin' setzt anschließend einen deutlicheren Kontrapunkt und zeigt die rockigere Seite der Band. Hier darf es auch mal ordentlich drücken, während 'Velvet Rain' wieder stärker auf schwebende Klangfarben setzt.

    'Lost In Sound, Found In Color' könnte man beinahe als programmatische Zusammenfassung des Albums betrachten. Der Titel sagt schließlich schon ziemlich genau, was hier passiert: Man verliert sich im Sound und findet sich irgendwo zwischen den Farben wieder. Sehr viel treffender kann man diese Musik kaum beschreiben. 'Welcome To Another Dimension' macht dann ebenfalls keinen Hehl daraus, dass der normale musikalische Aufenthaltsort inzwischen verlassen wurde. Gerade die Gesangsharmonien erinnern hier immer wieder an Anadale, den Sänger von Jolly – eine Assoziation, die mir bereits auf "Chrysalis" durch den Kopf ging und sich auf "Mariposa Magic!" erneut aufdrängt.

    Teapot of the Week
    "Teapot of the Week" auf Betreutes Proggen in der KW36/2026

    Mit 'Glass House, Mortal Rooms' folgt der längste Track des Albums. Über sieben Minuten hinweg darf sich die Musik entwickeln, wachsen und immer wieder ihre Gestalt verändern. Das funktioniert gerade deshalb so gut, weil Polymoon trotz aller psychedelischen Ausflüge nie die Melodie aus den Augen verlieren. Auch in den ausgedehnteren Passagen gibt es immer etwas zu entdecken, statt einfach nur minutenlang Klangnebel zu versprühen.

    Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

    Mehr Informationen

    Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren

    'Harvest Of Stars' beschließt die Reise schließlich mit einem weiteren ausufernden, kosmischen Klangbild und lässt den Schmetterling noch einmal ordentlich mit den Flügeln schlagen.

    Produziert wurde "Mariposa Magic!" von Juho Vanhanen, der bereits am Debüt "Caterpillars Of Creation" beteiligt war und ansonsten vor allem als Frontmann von Oranssi Pazuzu bekannt ist. Eine durchaus passende Wahl, denn die Klangwelt von Polymoon darf inzwischen ruhig etwas kräftiger, dunkler und zugleich farbenprächtiger ausfallen. Die Band klingt dabei keineswegs so, als müsse sie sich noch auf die Suche nach ihrer Identität machen. Im Gegenteil: Das Quintett wirkt inzwischen ausgesprochen souverän in seinem eigenen kleinen Universum.

    Besonders angenehm ist, dass trotz des ganzen psychedelischen Überbaus immer wieder richtig schöne Melodien auftauchen. Genau diese leicht entrückte, melodische Komponente sorgt dafür, dass Polymoon trotz aller Klangflächen und psychedelischen Ausflüge erstaunlich zugänglich bleiben. "Mariposa Magic!" wirkt dabei insgesamt noch offener und abwechslungsreicher als "Chrysalis". Die Musik schwebt, wächst, explodiert gelegentlich und zieht sich anschließend wieder in flächige Passagen zurück. Und irgendwo dazwischen sitzen dann eben Amplifier und Motorpsycho und schauen interessiert zu.

    Auch der Albumtitel passt deshalb hervorragend. "Mariposa Magic!" klingt zunächst nach esoterischem Wellnessprogramm mit Räucherstäbchen und Klangschale, beschreibt aber erstaunlich gut, was Polymoon hier veranstalten. Die Musik ist tatsächlich magisch – zumindest dann, wenn man sich auf diese Art von psychedelischer Klangreise einlassen kann. Und farbenfroh ist sie definitiv. Vielleicht sogar deutlich farbenfroher, als man es von einer Band erwartet hätte, deren bisherige Entwicklung immerhin schon von Raupe über Puppe bis zum Schmetterling geführt hat.

    Polymoon sind damit auf ihrem dritten Album endgültig aus dem Kokon heraus. "Mariposa Magic!" ist die bisher reifste und zugleich offenste Veröffentlichung der Finnen und zeigt eine Band, die ihren eigenen Klangkosmos nicht einfach nur erweitert, sondern ihn mit ordentlich Farbe bepinselt. Freunde von Modern Prog, Psychedelic Rock, Shoegaze und Space Rock sollten sich also ruhig einmal hineinfallen lassen. Schlimmstenfalls bleibt man 45 Minuten lang im Klangkokon hängen. Und ehrlich gesagt gibt es schlechtere Orte.

    Wer Amplifiers Kraken mochte, dem dürfte auch Polymoons Schmetterling gefallen.
    Bewertung: 13/15 Punkten (FF 13, RB 13)


    Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Bandcamp. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

    Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren

    Weitere Informationen

    Polymoon - Mariposa Magic! (Vesperian; 04.09.2026)
    Credit: Paulie Moore

    Besetzung:
    • Kalle-Erik Kosonen - Gesang
    • Jesse Jaksola - Gitarre, Synthesizer
    • Otto Kontio - Gitarre
    • Marco Menestrina - Bass
    • Tuomas Heikura - Schlagzeug

    Surftipps:
    • Homepage
    • Linktree
    • Bandcamp
    • YouTube
    • Rezensionen, Liveberichte & Interviews

    Alle Abbildungen wurden uns freundlicherweise von Oktober Promotion zur Verfügung gestellt.

    image_pdfArtikel als PDF herunterladenimage_printArtikel drucken
    Album der Woche CD Cassette Digital Finland Jesse Jaksola Kalle-Erik Kosonen Marco Menestrina Metal Blade Records Oktober Oktober Promotion Otto Kontio Polymoon Progressive Rock Psychedelic Post Gaze Psychedelic Rock Shoegaze Space Rock Tammerfor Tampere Teapot of the Week TotW Tuomas Heikura Vesperian Vinyl
    Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
    flohfish
    • Facebook
    • Instagram

    1978 in Traben-Trarbach geboren und seit 2014 in Köln ansässig bin ich noch immer ein echter Globetrotter. Ziehe ich gerade einmal nicht trampend und couchsurfend mit meiner Frau Inga durch die Welt, so arbeite ich als Sozialpädagoge in der Inklusionsbegleitung sowie in der Einzelfall- und Familienhilfe. Nebenberuflich bin ich als Stadtführer für Free Walk Cologne tätig. Außerdem nähen Inga und ich hin und wieder noch immer unsere Travelling Monkeys, handgefertigte Stoffaffen. Musikalisch in den 90ern sozialisiert, wuchs ich mit Grunge (Pearl Jam, Nirvana), Prog (Marillion, Dream Theater), Punk (Bad Religion, NoFX), Gothic Metal (Paradise Lost, My Dying Bride) und Crossover (Rage Against the Machine, Faith No More) auf. Für mich sind die letzten zehn Jahre musikalisch so ziemlich die spannensten, die ich bisher erlebt habe, da in dieser Zeit viele jener verschiedenen Stile musikalisch zusammengführt worden sind.

    Related Posts

    13.0

    Devin Townsend - The Moth – The War – Live In Groningen

    4. November 2026
    12.0

    The Tangent - Was

    4. November 2026
    13.0

    Bosco Sacro - Inhabit

    4. November 2026
    Leave A Reply Cancel Reply

    Hinweis: Mit dem Absenden deines Kommentars werden Benutzername, E-Mail-Adresse sowie zur Vermeidung von Missbrauch für 7 Tage die dazugehörige IP-Adresse, die deinem Internetanschluss aktuell zugewiesen ist, in unserer Datenbank gespeichert. E-Mail-Adresse und die IP-Adresse werden selbstverständlich nicht veröffentlicht oder an Dritte weitergegeben. Du hast die Option, Kommentare für diesen Beitrag per E-Mail zu abonnieren - in diesem Fall erhältst du eine E-Mail, in der du das Abonnement bestätigen kannst. Mehr Informationen finden sich in unserer Datenschutzerklärung.

    Werbung
    Kult41 - Konzerte: selbstgebaut, selbstbestimmt, selbstverwaltet
    Oliver Wakeman and his Band - From a Page
Presented by BetreutesProggen.de
    ProgRock-Tribute-Festival
    Home of Ancient, Modern and Future Progressive Rock Music
    Avicenna hilft. Helfen Sie Avicenna.
    ProgMotion @ Club Zentral
    MangoWave Magazine
    Bild_Klaus
    OliverWakemanBand-ShockCity-FAPTour-poster-full
    Flyer_ProgTributeFestival
    progalley_werbebanner
    avicenna-ad-banner
    SicherheitsBerater-NL
    Werbebanner_betreutesproggen
    proken_betreutesproggen
    MangoWave
    DeineWerbungHier
    Newsletter
    Ihr wollt nichts mehr verpassen? Dann tragt euch doch in unseren Newsletter ein!

    Mehr zu unserem Newsletter erfahrt ihr hier!

    Neueste Beiträge
    • Devin Townsend - The Moth – The War – Live In Groningen
    • The Tangent - Was
    • Bosco Sacro - Inhabit
    • Asia - Indigo
    • Kosmoberkh - Troglobiten Im Absonderlicht
    • Gates Of Kiev - Gates Of Kiev
    • Hollywood Porn Stars - Endless Age
    • Enslaved - Mið
    • Queens Of The Stone Age - Perfecth
    • #NowPlaying
    • Im Gespräch mit Alex O`Toole und Simeon Batholomew (n0000000001)
    • Cydonia - Second Sight
    • Steven Wilson - Requiem For A Village
    • Neuerscheinungen des Monats Oktober 2026
    • Spheres - Dyson
    Neueste Kommentare
    • Achim Hoppius zu Virgil Donati - Ruination
    • Henri zu Marillion, Unbelievable Truth, 23.10.26, Eindhoven (NL), Muziekgebouw, Hertog Jan Zaal
    • Jens Maurer zu The Dear Hunter, Pale Amber, 02.10.26, Stuttgart, Club Zentral
    • Klaas zu Marillion, Unbelievable Truth, 23.10.26, Eindhoven (NL), Muziekgebouw, Hertog Jan Zaal
    • Georg zu Alex Henry Foster - The Fragile Beauty (Of New Morning Hopes)
    Meistgelesene Beiträge
    Wo ist der Progressive Newsletter hin?
    Progressive Newsletter wurde im Februar 2015 mit BetreutesProggen.de vereinigt. Die alte PNL-Seite findet ihr aber weiterhin als Archiv hier:
    Progressive Newsletter
    Archiv
    Review-Archiv (Audio- u. Video-Medien) von BetreutesProggen.de und unserem Vorläufer Progressive Newsletter (Est. 1995)
    Betreutes Proggen
    Über uns
    Kontakt
    Impressum
    Datenschutzerklärung
    Sitemap
    Soziale Netzwerke
    Facebook
    YouTube
    Instagram
    Benutzer (nicht angemeldet)

    Einloggen

    Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.