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    Du bist hier:Home»Reviews»Foreign Film - A Love Letter

    Foreign Film - A Love Letter

    0
    By Rajko Baers on 28. Juni 2026 Reviews

    Cinematic Rock
    (42:25; Vinyl, Digital; Eigenveröffenlichung; 12.06.2026)
    Aus der Asche der Post-Hardcore Band Will Haven schuf Frontmann Jeff Irwin die Band Foreign Film, eine Vision zwischen Pink Floyd, The Cure, der unendlichen Weite von Shoegaze und Post Rock, alles schön mit cineastischer Emotionalität aufgeladen.

    Wer die Deftones oder Junius nicht zu fiebrig und heavy braucht, A Perfect Circle, Au4 oder Echodrone mit ihrem ätherischen Indie/Alternative Rock verehrt, alles langsam, episch, heavy und getragen in die Weite der Nacht gespielt liebt, dem laufen Foreign Film vermutlich von ganz alleine in die synaptischen Fänge.

    Ein nie zu klinischer Sound, eher ist alles schön verwaschen, slo mo, sphärisch und beseelt mit berührender Melancholie. Mit den eher radiotauglichen Spielzeiten wird man als Hörer keine Überforderung finden und dies macht das emotionale "A Love Letter" zu einem feinen Quckie, einem überraschend starken Kleinod zwischen den Stühlen sitzend.

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    Songs wie 'Wish' oder 'Santa Carla' sind nah am Junius-Sound: schwer, vollmundig, schwebend, ätherisch, mit dieser Mantra-artigen Dunkelheit im Gesang, verwischen hier die Grenzen im langsam driftenden Heavy-Post-Rock-Sound. Es ufert nie richtig aus, dafür geben die Längen der Songs zwischen drei und fünf Minuten keinen Raum, aber das Gute ist, dass die zehn Songs wie ein dunkler, träger Fluss spielerisch ineinander fließen und mir über 40 Minuten das Gefühl geben, einem einzigen langen Film zu folgen.

    Perlende Gitarren, mehrstimmige, meist nah am dunklen Shoegaze agierende Male/Female Vocals, viel Sehnsucht in den schwermütigen Melodien, aber jederzeit hoch eingängig und auf den Punkt. Der organische Drum-Sound, die flimmernden Synths und die himmlisch, meist sphärischen Gimmicks saugen über die gesamte Länge des Albums mannigfaltig hinein, so man Lust und Freude an dieser Art mäandernden Cinematic Sound in sich trägt. Ich mag "A Love Letter", stellt es mit seiner entrückten Schwermut, den atmosphärischen Tauchgängen, der angedeuteten Heavyness eine feine Alternative zu den oben genannten Vertretern dar.
    Bewertung: 12/15 Punkten


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    Besetzung:
    • Jeff Irwin – guitar, vocals
    • Sean Bivins – guitar
    • Rylan Kerr – guitar
    • Mitch Wheeler – drums
    • Adrien Contreras – bass
    • Robin Florkin – piano/keyboards
    • Tami Taracena – backing vocals

    Surftipps:
    • Linktree
    • Bandcamp
    • YouTube

    Die Abbildungen wurden uns freundlicherweise von Earsplit PR zur Verfügung gestellt.

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    Alternative Prog Cinematic Rock Digital Emotional Foreign Film Post Rock Sacramento Shoegaze Trippy Vinyl
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    Rajko Baers

    75er Jahrgang...Musik-Junkie seit ich denken kann-die Nischen zwischen Post/Prog/Athmo/Metal/Shoegaze sind´s irgendwie!

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