
Hardcore • Metalcore
(19:09; Vinyl, CD, Digital; Pelagic Records/Cargo; 22.05.2026)
Ein wenig härter und kompromissloser sind sie geworden, die Metaller aus Antwerpen. Das will was heißen, waren Bear doch auch auf den letzten Releases weder Kinder von Traurigkeit noch von eventuellen Weichspüldurchgängen, so wird hier noch einmal einer draufgesetzt. Mit "Anhedonia" bringt es das Kollektiv um Gitarrist James Falck und Sänger Maarten Albrechts wieder gepflegt auf den Punkt.
Fünf Tracks auf knapp 20 Minuten – mehr braucht es nicht für gepflegtes Ohrenbluten, einen steifen Nacken und eine blutige Stirn. Jedes Riff sitzt, jeder Brüller trifft auf den Punkt und irgendwie, jedenfalls in den Refrains, kommt eine harmonische Komponente ins Schwingen, die den Songs zwar nicht den Drive nimmt, jedoch etwas Erhabenes mit sich bringt.
Die Wucht im Titeltrack ist niederschmetternd, die Aggressivität in 'Empty Markers' erschütternd und das Pathos in 'Metastatic' gefährlich mitreißend.
We’re hungrier and more motivated than we’ve ever been, and I really believe these songs reflect that I think the energy in these tracks is palpable…
Indeed, Mr. Falck! "Anhedonia" ist wahrlich ein Statement, das keine Kompromisse zulässt. Mehr als diese 20 Minuten wären dann einfach zu viel!
Bewertung: 12/15 Punkten

Besetzung:
• Maarten Albrechts - Vocals
• James Falck - Guitar
• Dries Verhaert - Bass
• Serch Carriere - Drums
Surftipps:
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Alle Abbildungen wurden uns freundlicherweise von Hold Tight zur Verfügung gestellt.

