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    Du bist hier:Home»Reviews»VinylCorner»Maybeshewill - Fair Youth (10th Anniversary Remix & Remaster)

    Maybeshewill - Fair Youth (10th Anniversary Remix & Remaster)

    0
    By flohfish on 26. Mai 2024 VinylCorner

    #VinylCorner: Maybeshewill - Fair Youth (10th Anniversary Remix & Remaster) (InsideOutMusic/Sony Music, 03.05.2024)(49:57, Vinyl, Digital, InsideOutMusic/Sony Music, 25.08.2014/03.05.2024)

    Bands miteinander zu vergleichen, ist nicht immer fair, bietet sich aber eben manchmal an. Wenn Sigur Rós fröhlicher wären, sie reine Instrumentalmusik spielen würden und die Musik insgesamt prägnanter wäre, mehr Drive hätte, dann würden sie sich vielleicht Maybeshewill nennen. Sehr viel "würde" und "wäre" in einem Satz, deswegen noch ein paar andere Attribute hinterher: Maybeshewill klingen weiträumig, cineastisch, melodisch, ergreifend und auf diesem Album ansteckend positiv. "Fair Youth" ist eine emotional packende Ansammlung an dynamischen Rockstücken, die mehr schweben denn rocken, die mal nach poppigem Indie / Alternative Rock ohne Gesang, mal nach rockmusikalischer Endlosigkeit klingen. Dazwischengezwirbelt feine, fast schon kindlich naive Melodien, die von saitendurchtriebener Romantik vorangetrieben werden. Man schwebt ständig in den höchsten Höhen, schaut weit über den Horizont, hat aber dennoch nicht die Bodenhaftung verloren und meint mitunter, wavige Überbleibsel aus den 80er zu hören. Musik, die ansteckend fröhlich und beschwingt wirkt, stets mit seiner positiven Energie die Mundwinkel nach oben zieht. Mehr als 49 Minuten musikalische gute Laune mit dem gewissen Anspruch, alles ohne jegliche Peinlichkeiten und Plattitüden.

    #VinylCorner: Maybeshewill - Fair Youth (10th Anniversary Remix & Remaster) (InsideOutMusic/Sony Music, 03.05.2024)
    Credit: Prog in Focus

    Treffender als Ex-Kollege Kristian Selm 2014 "Fair Youth", das vierte Studio-Album der englischen Post-And-Progressive-Rock-Truppe Maybeshewill obenstehend beschrieben hat, geht es eigentlich nicht. Daran hat sich auch zehn Jahre später bei der Jubiläumsausgabe der Platte nichts geändert. Doch ist diese "10th Anniversary Edition" nicht einfach ein Reissue des Albums. "Fair Youth" wurde anlässlich seines zehnten Geburtstages rundum erneuert und erscheint heuer in neuem Glanz. Dies trifft sowohl auf das optisch hinreißende, limitierte Vinyl in Opal Hot Pink & Black Marble zu, als auch auf den Sound, denn "Fair Youth" ist vom Bassisten Jamie Ward sowohl remixt als auch remastert worden.

    Credit: Prog in Focus

    Hierzu meint dieser:

    With 10 years more mixing experience under my belt I feel a bit better placed to conquer the wall of sound and get a little more separation between the instruments to really bring out the details of those arrangements. In general, I’ve tried to make things hit a little harder and maybe a bit a more vibrant and technicolour.

    So kann man mit Maybeshewill die "Schöne Jugend" jetzt ein zweites Mal erleben. Noch schöner, noch voller, noch satter und voller kleiner Details.
    Ohne Bewertung


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    #VinylCorner: Maybeshewill - Fair Youth (10th Anniversary Remix & Remaster) (InsideOutMusic/Sony Music, 03.05.2024)
    Besetzung:
    James Collins – drums
    John Helps – guitar
    Robin Southby – guitar
    Jamie Ward – bass
    Matthew Daly – keys

    Diskografie (Studioalben):
    "Not For Want Of Trying" (2008)
    "Sing The Word Hope In Four-Part Harmony" (2009)
    "I Was Here For A Moment, Then I Was Gone" (2011)
    "Fair Youth" (2014)
    "No Feeling Is Final" (2021)


    Surftipps zu Maybeshewill:
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    Wikipedia

    Rezensionen:
    "No Feeling Is Final" (2021)
    "Fair Youth" (2014)

    Konzert- & Festivalberichte:
    19.05.23, Gent (BE), Viernulvier, Dunk!Festival 2023


    Alle Abbildungen wurden uns freundlicherweise von Oktober Promotion zur Verfügung gestellt.

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    Digital England InsideOut Music InsideOutMusic James Collins Jamie Ward John Helps LP Leicester Matthew Daly Maybeshewill Oktober Promotion Post Rock Progressive Rock Remaster Remix Robin Southby Sony Music UK (Band) Vinyl VinylCorner instrumental
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    flohfish
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    1978 in Traben-Trarbach geboren und seit 2014 in Köln ansässig bin ich noch immer ein echter Globetrotter. Ziehe ich gerade einmal nicht trampend und couchsurfend mit meiner Frau Inga durch die Welt, so arbeite ich als Sozialpädagoge in der Inklusionsbegleitung sowie in der Einzelfall- und Familienhilfe. Nebenberuflich bin ich als Stadtführer für Free Walk Cologne tätig. Außerdem nähen Inga und ich hin und wieder noch immer unsere Travelling Monkeys, handgefertigte Stoffaffen. Musikalisch in den 90ern sozialisiert, wuchs ich mit Grunge (Pearl Jam, Nirvana), Prog (Marillion, Dream Theater), Punk (Bad Religion, NoFX), Gothic Metal (Paradise Lost, My Dying Bride) und Crossover (Rage Against the Machine, Faith No More) auf. Für mich sind die letzten zehn Jahre musikalisch so ziemlich die spannensten, die ich bisher erlebt habe, da in dieser Zeit viele jener verschiedenen Stile musikalisch zusammengführt worden sind.

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