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    Du bist hier:Home»Reviews»Illusion of Gravity – Too Late

    Illusion of Gravity – Too Late

    0
    By Juergen Meurer on 7. April 2021 Reviews

    Illusion of Gravity – Too Late (unsigned, 13.11.20)(39:38, digital, Eigenproduktion, 2020)
    Die Vorstellung dieser 2013 in Turin gegründeten Formation kommt zwar ein bisschen spät, aber hoffentlich nicht zu spät. Und das liegt sicherlich nicht daran, dass ihr musikalischer Output nur von wenig Interesse ist. Im Gegenteil, was der Fünfer in der Besetzung

    Federico Aluzzi - lead vocals / rhythm guitar
    Umberto Alberto - keyboards
    Alessandro Cascella - guitar
    Gabriele Zuddas - bass guitar
    Davide Garofalo - drums

    auf seinem im November 2020 veröffentlichten Debütalbum „Too Late“ präsentiert, ist durchaus erfrischend und unterhaltsam. Der starke Gesang wird in englischer Sprache vorgetragen, überhaupt klingt „Too Late“ nicht gerade nach einem Werk einer italienischen Band.

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    Die fünf Songs sind allesamt mittellang mit Spielzeiten zwischen sechseinhalb und elf Minuten. Der neunminütige Titelsong eröffnet das Album und es dauert nicht lange, bis angesichts des starken Gitarrenspiels Erinnerungen an Pink Floyd geweckt werden. Doch die musikalische Gesamtausrichtung geht dann doch in eine etwas andere Ausrichtung. Es werden melodische Prog-Rock-Songs präsentiert, bei denen speziell die Gitarrenarbeit von Alessandro Cascella Erwähnung finden sollte, denn er setzt auf dem Album die entscheidenden Akzente. Hinzu kommt ein kompetenter Sänger, der perfekt zur präsentierten Musik passt. Aber auch die Tasten dürfen sich mal in den Vordergrund spielen wie beispielsweise die feine Orgel auf dem abschließenden elfminütigen ‚Kua-Fu‘, das am Ende noch mit symphonischen Keyboardflächen ausklingt. Auf ‚Strange Home‘, das sehr knackig mit feinem Bass und flotter Gitarre startet, klingen sie auch mal ein bisschen nach Riverside. Doch Illusion of Gravity, die als Coverband starteten, sind beileibe keine reinen Kopisten. Sondern sie arbeiten erfolgreich an ihrem eigenen Sound, der sehr erfrischend aus den Boxen kommt.

    Noch liegt ihr Debüt nur als Download vor, doch es besteht die Chance, das Album mittelfristig auch als CD oder sogar auf Vinyl zu erhalten. Das Album hätte es sicherlich verdient!
    Bewertung: 10/15 Punkten

    Surftipps zu Illusion of Gravity:
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    Abbildungen: Illusion of Gravity

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    Alessandro Cascella Alternative Davide Garofalo Debüt Digital Eigenveröffentlichung Federico Aluzzi Gabriele Zuddas Heavy Prog Illusion of Gravity Italien Melodic Rock Progressive Rock Turin Umberto Alberto
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    Juergen Meurer

    Auf den Hund gekommener Proggie, aufgewachsen mit Yes, Genesis, Gentle Giant, King Crimson, VdGG usw. Anschließend bemerkt, dass es - huch - ja noch sooo viele andere Bands in dieser Richtung gibt, quer über den Globus verteilt. Dann kam das Interesse für Italo-Prog, Skandinavier, Japaner, Franzosen usw. Über Tangerine Dream, Klaus Schulze, Vangelis, Kitaro usw. entwickelte sich dann auch stetig das Interesse an Elektronischer Musik und Ambient.

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