Narada Michael Walden – Immortality

0

Narada Michael Walden - Immortality (QuartoValley/Bertus, 7.8.20)(34:06, CD, Vinyl, Download, Quarto Valley Records/Bertus, 2020)
Der 68-jährige U.S.Amerikanische Produzent, Songschreiber, Schlagzeuger, Keyboarder und Sänger veröffentlicht am 7. August 2020 sein dreizehntes Solo-Album (die LP-Version erscheint am 17.9.).

Neben seinen Solo-Aktivitäten bedient er auch seit Mai 2020 bei den Mainstream-Rockern Journey für den ausgeschiedenen Steve Smith das Schlagzeug. Walden machte sich im Jahre 1974 einen Namen, als er für den Masterclass Drummer Billy Cobham beim Mahavishnu Orchestra von John McLaughlin einstieg. Anschließend unterstütze er u. a. Jeff Beck auf “Wired“ oder trommelte auf “Black Market“ von Weather Report. 1976 war er Drummer in der Band von Tommy Bolin und veröffentliche im gleichen Jahre sein erstes Solo-Album „Garden Of Love Light“.

Ab den achtziger Jahren wurde Narada Michael Walden auch ein erfolgreicher Produzent und Komponist für u. a. Aretha Franklin, Whitney Housten oder Starship. Für seine umfangreichen musikalischen Aktivitäten kann er von acht Grammy Awards-Nominierungen auch drei Gewinne verzeichnen.

Trotz seiner großen musikalischen Bandbreite ist die aktuelle Solo-Scheibe stärker von instrumentalem Jazz-Fusion mit zuweilen messerscharfem rockigen Gitarrenspiel geprägt. Allerdings ist der von Walden gesungene Track ‘We Can Live Forever’ eher dem rhythmischen Soul-Pop zuzuordnen und zeigt seine kommerziell-kompositorischen Fähigkeiten.

 
 
 
 
Auf dem Schlusstrack ‘Immortality, Part II’ huldigt er mit virtuos-perkussiven Solodarbietungen, untermalt mit Minimalgesängen, einigen seiner musikalischen Unsterblichen.
Das smooth-rockige Eröffnungsstück ist Aretha Franklin gewidmet und die groovig-jazzige, pianogeprägte Komposition „Horace Silver“ mit lautmalerischen Gesängen ist wiederum eine Hommage an den namensgleichen Jazz-Pianisten, von dem Walden schon als Kind begeistert war.

So geht es auf den acht Tracks auf leider nur 34 Minuten recht abwechslungsreich zur Sache, zumal auf „Immortality“ neben kompositorischer Vielfalt auch erstklassige Instrumentierungen dargeboten werden. An Musikern hört man neben dem Protagonisten an Schlagzeug, Tasteninstrumenten sowie dem Gesang auch seine langjährige Band Thunder mit

Frank Martin – Tasteninstrumente
Angeline Saris – Bass
sowie
Matthew Charles Heulitt – Gitarren.

Außerdem ist als Gastmusiker Jackson Allen an der E-Gitarre zu hören, den Walden als sensationell bezeichnet.

Mit „Immortality“ bietet der dreifache Grammy-Gewinner abwechslungsreiche musikalische Kost, die zusätzlich durch gekonnte Instrumentierung und einem knackigen Sound glänzt.
Bewertung: 11/15 Punkten

Surftipps zu Narada Michael Walden
Homepage
Facebook
Twitter
Drummerworld
Apple Music
Spotify
Wikipedia
qobuz
Discogs

Abbildungen: Narada Michael Walden

image_pdfArtikel als PDF herunterladenimage_printArtikel drucken
Teilen.

Über den Autor

Avatar

Musikmaniak seit den frühen 70ern zwischen Artrock, Jazzrock und Hardrock/Rock. Große Faszination für die Melange aus Klassik/Jazz und Rock. ................Erstes Konzert: Grobschnitt.................WAS GAR NICHT GEHT: Rio/Avantgarde und Metal.................LIEBLINGSKÜNSTLER: Pink Floyd, Beatles/Paul McCartney, Steven Wilson, Rolling Stones, Return To Forever, Procol Harum, Leonard Bernstein, ELP/Triumvirat, Deep Purple/Uriah Heep, Yes/Rick Wakeman und Led Zeppelin.

Antworten

Hinweis: Mit dem Absenden deines Kommentars werden Benutzername, E-Mail-Adresse sowie zur Vermeidung von Missbrauch für 7 Tage die dazugehörige IP-Adresse, die deinem Internetanschluss aktuell zugewiesen ist, in unserer Datenbank gespeichert. E-Mail-Adresse und die IP-Adresse werden selbstverständlich nicht veröffentlicht oder an Dritte weitergegeben. Du hast die Option, Kommentare für diesen Beitrag per E-Mail zu abonnieren - in diesem Fall erhältst du eine E-Mail, in der du das Abonnement bestätigen kannst. Mehr Informationen finden sich in unserer Datenschutzerklärung.

Narada Michael Walden – Immortality

von Wolfram Ehrhardt Artikel-Lesezeit: ca. 2 min
0