Armed Cloud – Master Device & Slave Machines

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(56:52, CD, Vinyl, Freya Records, 2017)
Die fünfköpfige Band aus den Niederlanden bezeichnet sich selbst als Symphonic Metal Band, welche von diversen anderen Genres, wie Grunge, Prog und sogar Pop beeinflusst wird – und das kann man, zumindest auf dem vorliegenden Album nur so bestätigen. Die Titel sind abwechslungsreich und eingängig und dabei durchaus kreativ gestaltet. Der von der Band eigens angestellte Vergleich zu Korn, Fates Warning, Avenged Sevenfold und Savatage lässt sich in weiten Teilen unterschreiben, die Rezensentin würde lediglich letztere streichen und dafür Dream Theater erwähnen. Die Bandfotos im Booklet ließen zunächst einfältigere, ausschließlich an das Hardcore Metal-Publikum gerichtete Tracks  zu erwarten.

Man sieht und hört vor allem jedoch, wie vielfältig und versiert die Jungs unterwegs sind, die Gründlichkeit in der Darstellung der einzelnen Instrumente ist definitiv ein großes Plus, die Vocals, wie so oft, Geschmackssache; unter anderem in ‘The Crack’ zeigt Daan Dekker aber, dass er auch etwas anderes als hohe Töne spucken kann.

Man darf definitiv auf weitere Alben gespannt sein, zumal sich vergangenen Herbst besetzungstechnisch Veränderungen ergeben haben. Band-Mitbegründer Wouter van der Veen, der im Übrigen bislang gemeinsam mit seinem Bruder Remco van der Veen am Zepter des Songwritings saß,  hat beschlossen andere musikalische Abenteuer in der Jazz-Szene zu bestreiten und wurde von Gitarrist Kay Bouten ersetzt.

Armed Cloud (Foto: Band)

Ein wirklich interessantes Album, mit einschlagenden Instrumentals, abwechslungsreich und kreativ gestaltet, lediglich die Vocals dürften öfter zeigen, dass das Potential für Variation gegeben ist.
Bewertung: 9/15 Punkten (JD 9, KR 9)

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Armed Cloud – Master Device & Slave Machines

von Joan Artikel-Lesezeit: ca. 1 min
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