Uneven Structure – La Partition

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(56:28, CD, Long Branch Records/SPV, 2017)
2011 war das Zusammenprallen mit dieser Djent- und Progmetal-Formation live (Euroblast) und auf Konserve („Februus“) ausgesprochen erfreulich verlaufen. Dennoch ging „8“ (2013) komplett an uns vorbei. Das wollen wir mit „La Partition“ gerne wieder gutmachen, schließlich steht heuer wieder ein Euroblast-Auftritt der Franzosen bevor.

Und erneut geben sich im Hörtest träumerisch-ruhige Passagen (‚Incube‘) und infernalisches Gebrüll über Blastbeats (‚Succube‘) die Kopfhörerbügel in die Hand, auch wenn das Ambient-Element diesmal weniger allgegenwärtig scheint.

An den gurgelig-verzerrten Momenten von Mattthieu Romarins Gesang werden sich möglicherweise wieder die zarter fühlenden Prog-Hörer stoßen, auch wenn die von Benoit Friedrich (Bass) und Arnaud Verrier angerichtete Polyrythmik sie eigentlich beeindrucken sollte. Den Napalm Death- und Cannibal Corpse-gestählten Rezensenten fechten die paar Growls nicht an, er hätte sich aber ein wenig mehr Mut zur Eigenständigkeit für „La Partition“ gewünscht. Konkret stimmt etwas mit dem Konzept nicht, wenn der neben ‚Bait‘ stärkste Song eines Albums so sehr auf Tool schielt, wie ‚Crystal Teeth‘ das tut.

Schön anzuhören ist der Song natürlich dennoch. Bleibt abzuwarten, wie sich die Mannen aus Montpellier diesmal aus der Live-Affäre ziehen werden und ob die nächste Veröffentlichung ihr Profil wieder schärft.
Bewertung: 10/15 Punkten

Uneven Structure Bandpic

Uneven Structure (Foto: Band)

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Über den Autor

Klaus Reckert

"everything happy, and progressive, and occupied" K. Grahame, The Wind In The Willows

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Uneven Structure – La Partition

von Klaus Reckert Artikel-Lesezeit: ca. 1 min
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