Panther & C. – Il Giusto Equilibrio

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(47:44, CD, Black Widow, 2017)
Wer ein Faible für Italoprog hat, muss sich um ausbleibenden Nachschub keine Sorgen machen – ganz im Gegenteil, der Boom geht weiter. Immer wieder schießen brillante Newcomer aus dem Boden, oder aber alte Hasen aus den 70ern werden wieder aktiv, wie gerade erst Acqua Fragile.

Panther & C. sind keine Newcomer, aber noch nicht so bekannt wie sie es verdient hätten. Mit ihrem 2015 erschienenen Debüt „L’Epoca Di Un Altro“ hatten sie bereits ein Ausrufezeichen gesetzt, und das gerade auf Black Widow Records erschienene zweite Album belegt, dass mit dem Erstling das Pulver noch längst nicht verschossen war. Die Band hat ihren Sound noch etwas verfeinert und bietet mit „Il Giusto Equilibrio“ eine Delikatesse für Retroprog-Fans.

Die Besetzung ist beinahe konstant geblieben, lediglich am Schlagzeug gab es eine Veränderung. Folgenden Herrschaften gratulieren wir zu einem exzellenten Album:

Alessandro La Corte – keyboards
Riccardo Mazzarini – guitar
Mauro Serpe – vocals / flute
Giorgio Boleto – bass
Falco Fedele – drums.

Panther & C. bieten melodisch ausgerichtete Kompositionen mit geschickt eingeflochtenen komplexen Passagen. Bei langen Instrumentalausflügen harmonieren Gitarre und Tasten prächtig miteinander, und Mauro Serpe macht beim italienisch vorgetragenen Gesang eine gute Figur. Fans der sinfonischen Ausrichtung kommen bei allen fünf Songs – davon drei mehr als zehnminütige Longtracks – voll auf ihre Kosten.
Bewertung: 12/15 Punkten (WE 12, JM 12, KR 10)

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Panther & C. – Il Giusto Equilibrio

von Juergen Meurer Artikel-Lesezeit: ca. 1 min
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