Close Menu
    Instagram YouTube
    YouTube Instagram
    Betreutes Proggen
    • Home
    • Live on Tour
    • Konzertberichte
    • Reviews
      • Review Archiv
    • Merch
    • Interviews
    • News
    • Blog
    • Vorschau
      • Vorschau Reviews
      • Vorschau Konzertberichte
      • Vorschau Interviews
    • Links
      • Bands
      • Labels
      • Venues
      • Veranstalter & Agenturen
      • Betreutes Booking
    • Betreutes Proggen
      • Über Betreutes Proggen
      • Notensystem der Bewertungen
      • Newsletter
      • Suche
      • Das Team
      • Mitmachen bei BetreutesProggen.de?
      • Kontakt
      • Deine Werbung/Your ad @ BP
      • Proudly Powered By WP
    Betreutes Proggen
    Du bist hier:Home»Reviews»Børeal – Las Mariposas Agitan Sus Alas

    Børeal – Las Mariposas Agitan Sus Alas

    0
    By flohfish on 12. März 2021 Reviews
    Børeal – Las Mariposas Agitan Sus Alas (Eigenproduktion, 15.10.2020)
    Credit: Ricardo Linares

    (20:31, Digital, CD, Eigenproduktion, 2020)
    Børeal sind eine junge kolumbianische Band, die sich 2018 in Bogotá gegründet hat. Nach eigener Aussage stark beeinflusst von Bands wie Mastodon, Baroness und Coheed and Cambria möchte das südamerikansche Qunitett nur ungerne einer einzigen Spielart von Rock und Metal zugeordnet werden. Sie selbst bezeichnen ihren Stil als eine Mischung aus Progressive Rock und Alternative Metal mit einem Touch von Post Rock, Post Metal und Djent. "Las Mariposas Agitan Sus Altas" (dt.: Die Schmetterlinge schlagen mit den Flügeln) ist nun die erste EP der fünf Musiker und der Vorbote auf ein vollwertiges Studio-Album, das vorraussichtlich 2022 erscheinen soll.

    Textlich verfolgen Børeal einen strikt rational-wissenschaftlichen Ansatz, da Wissenschaft und der Intellekt des Menschen für die Lateinamerikaner das Einzige ist, das den Kosmos, die Natur und die Existenz erklären können.

    Legt man "Las Mariposas Agitan Sus Alas" zum ersten Mal auf, so könnte man im ersten Moment glauben, dass man zur falschen Platte gegriffen hat, denn was hier erschallt, das klingt wie 'Holidays in Colombia', also nach einer spanischsprachigen Variante der Dead Kennedys. Doch Børeal sind Welten davon entfernt, kalifornischen Hardcore zu spielen, denn hierfür ist ihre alternativ geprägte Musik viel zu sehr von progressiven Strukturen durchzogen. Trotzdem erinnert der Opener 'Origen' viel mehr an den Sound des 70s Punk, als dass Stücke musikalisch ähnlich aufgestellter Bands, wie bespielsweise Coheed and Cambria tun, da die Produktion der Scheibe, gewollt oder ungewollt, viel roher und dreckiger klingt.

    'Homo Homini Lupus' wird durch ein Schlagzeugspiel eingeleitet, welches einem Herzschlag ähnelt und den Rhythmus für die folgenden knapp fünf Minuten vorgibt. Es ist ein Stück in welchem Agressivität und Verspieltheit aufeinander treffen und welches von mehrstimmigem Hintergrundgesang in der Manier der mexikanischen Crossover-Legenden Molotov genauso geprägt ist wie vom abwechslungsreichen Gitarrenspiel im Stile eines Travis Stever. Besonders interessant wird 'Homo Homini Lupus' jedoch durch seine Tempo-Reduzierung in Mittelteil sowie das anschließende Gitarrensolo.

    Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

    Mehr Informationen

    Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren

    Bei 'Anhedonia' handelt es sich dann um so etwas wie die "Ballade" auf der EP, da Børeal es hier, im Vergleich zu den übrigen Stücken, um einiges langsamer angehen. Auch die Stimmungslage des Liedes ist die wohl traurigste, was durch jaulende Gitarren und eine doomige Grundatmosphäre zum Ausdruck gebracht und durch die Growls gen Ende des Stückes unterstrichen wird.

    Progressives Highlight der Platte ist jedoch das abschließende Stück, welches den gleichen Namen trägt wie die Band selbst. Denn 'Børeal', welches von atmosphärischen Keyboards und sanften Gitarrenklängen eröffnet wird, verwandelt sich, binnen seiner mehr als sechs Minuten Spielzeit, in Form fortwährender Metamorphosen, von einer ruhigen Progressive Rock-Ballade zu einem wahren Black Metal-Kracher.

    Stilistisch sind Børeal somit ein wahres Chamäleon, dem man die angegebenen Einflüsse aus Sludge und Djent zwar kaum anhört, das jedoch mit musikalischen Bandbreite von Prog über Hardcore bis hin zu Crossover und Black Metal aufwarten kann. Was auf dem Papier sehr interessant klingt, ist in der Realität leider noch etwas unausgegoren, da es in seiner Kompromisslosigkeit nicht vollends konsequent ist. Und auch die Produktion, die an manchen Stellen leider zu farblos wirkt, kommt den Kolumbianern nicht wirklich zu Gute

    Interessante musikalische Ansätze und der eigenständige Crossover verschiedener Genres lassen jedoch für das anstehende Debütalbum hoffen.
    Bewertung: 7/15 Punkte

    Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Bandcamp. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

    Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren

    Weitere Informationen

    Tracklist:
    1. 'Origen' (4:28)
    2. 'Homo Homini Lupus' (4:40)
    3. 'Anhedonia (4:56)
    4. 'Børeal' (6:35)

    Besetzung:
    Jei Vera (Bass)
    Diego Vargas (Schlagzeug)
    Ivan Baquero (Lead- & Rhythmusgitarre)
    Ricardo Linares (Lead- & Rhythmusgitarre)
    Camilo Rodríguez (Gesang)

    Surftipps zu Børeal:
    Facebook
    Bandcamp
    YouTube
    Spotify
    Apple Music
    Deezer

    Abbildungen: Alle Abbildungen wurden uns freundlicherweise von Børeal zur Verfügung gestellt.

    image_pdfArtikel als PDF herunterladenimage_printArtikel drucken
    Alternative Alternative Metal Black Metal Bogotá Børeal Camilo Rodríguez Diego Vargas Ivan Baquero Jei Vera Kolumbien Post Metal Post Rock Progressive Metal Ricardo Linares Rock
    Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
    flohfish
    • Facebook
    • Instagram

    1978 in Traben-Trarbach geboren und seit 2014 in Köln ansässig bin ich noch immer ein echter Globetrotter. Ziehe ich gerade einmal nicht trampend und couchsurfend mit meiner Frau Inga durch die Welt, so arbeite ich als Sozialpädagoge in der Inklusionsbegleitung sowie in der Einzelfall- und Familienhilfe. Nebenberuflich bin ich als Stadtführer für Free Walk Cologne tätig. Außerdem nähen Inga und ich hin und wieder noch immer unsere Travelling Monkeys, handgefertigte Stoffaffen. Musikalisch in den 90ern sozialisiert, wuchs ich mit Grunge (Pearl Jam, Nirvana), Prog (Marillion, Dream Theater), Punk (Bad Religion, NoFX), Gothic Metal (Paradise Lost, My Dying Bride) und Crossover (Rage Against the Machine, Faith No More) auf. Für mich sind die letzten zehn Jahre musikalisch so ziemlich die spannensten, die ich bisher erlebt habe, da in dieser Zeit viele jener verschiedenen Stile musikalisch zusammengführt worden sind.

    Related Posts

    11.0

    Dikajee - The Frame

    8. November 2026
    9.0

    Kolman & Calvert - The Pink Carnage Of Cartilago

    8. November 2026
    12.0

    FELT - Soil & Sky

    8. November 2026
    Leave A Reply Cancel Reply

    Hinweis: Mit dem Absenden deines Kommentars werden Benutzername, E-Mail-Adresse sowie zur Vermeidung von Missbrauch für 7 Tage die dazugehörige IP-Adresse, die deinem Internetanschluss aktuell zugewiesen ist, in unserer Datenbank gespeichert. E-Mail-Adresse und die IP-Adresse werden selbstverständlich nicht veröffentlicht oder an Dritte weitergegeben. Du hast die Option, Kommentare für diesen Beitrag per E-Mail zu abonnieren - in diesem Fall erhältst du eine E-Mail, in der du das Abonnement bestätigen kannst. Mehr Informationen finden sich in unserer Datenschutzerklärung.

    Werbung
    Kult41 - Konzerte: selbstgebaut, selbstbestimmt, selbstverwaltet
    Oliver Wakeman and his Band - From a Page
Presented by BetreutesProggen.de
    ProgRock-Tribute-Festival
    Home of Ancient, Modern and Future Progressive Rock Music
    Avicenna hilft. Helfen Sie Avicenna.
    ProgMotion @ Club Zentral
    MangoWave Magazine
    Bild_Klaus
    OliverWakemanBand-ShockCity-FAPTour-poster-full
    Flyer_ProgTributeFestival
    progalley_werbebanner
    avicenna-ad-banner
    SicherheitsBerater-NL
    Werbebanner_betreutesproggen
    proken_betreutesproggen
    MangoWave
    DeineWerbungHier
    Newsletter
    Ihr wollt nichts mehr verpassen? Dann tragt euch doch in unseren Newsletter ein!

    Mehr zu unserem Newsletter erfahrt ihr hier!

    Neueste Beiträge
    • Dikajee - The Frame
    • Kolman & Calvert - The Pink Carnage Of Cartilago
    • FELT - Soil & Sky
    • Hypno5e - Trame Noire
    • Saor - Caledonia
    • E-L-R - Atropa
    • #NowPlaying
    • Velcro Dog - Fjord Noir
    • Mawiza - Iñ Mongeletew (EP)
    • Sunday, June - Cinema
    • Es gibt live, Baby (KW 45/26)
    • Morgan Ågren - Sorry I'm Late, I Saw a Dog
    • Cult Of Luna - In The Shadow of Your Shadow
    • ProgNews
    • Age Of Life - Emergence – Part 1
    Neueste Kommentare
    • Achim Hoppius zu Virgil Donati - Ruination
    • Henri zu Marillion, Unbelievable Truth, 23.10.26, Eindhoven (NL), Muziekgebouw, Hertog Jan Zaal
    • Jens Maurer zu The Dear Hunter, Pale Amber, 02.10.26, Stuttgart, Club Zentral
    • Klaas zu Marillion, Unbelievable Truth, 23.10.26, Eindhoven (NL), Muziekgebouw, Hertog Jan Zaal
    • Georg zu Alex Henry Foster - The Fragile Beauty (Of New Morning Hopes)
    Meistgelesene Beiträge
    • Saor - Caledonia 430 Aufrufe
    • E-L-R - Atropa 418 Aufrufe
    • Steven Wilson - Requiem For A Village 326 Aufrufe
    • Asia - Indigo 206 Aufrufe
    • FELT - Soil & Sky 181 Aufrufe
    • Hypno5e - Trame Noire 126 Aufrufe
    • Velcro Dog - Fjord Noir 70 Aufrufe
    • Devin Townsend - The Moth – The War – Live In Groningen 54 Aufrufe
    • Morgan Ågren - Sorry I'm Late, I Saw a Dog 53 Aufrufe
    • Cult Of Luna - In The Shadow of Your Shadow 42 Aufrufe
    Wo ist der Progressive Newsletter hin?
    Progressive Newsletter wurde im Februar 2015 mit BetreutesProggen.de vereinigt. Die alte PNL-Seite findet ihr aber weiterhin als Archiv hier:
    Progressive Newsletter
    Archiv
    Review-Archiv (Audio- u. Video-Medien) von BetreutesProggen.de und unserem Vorläufer Progressive Newsletter (Est. 1995)
    Betreutes Proggen
    Über uns
    Kontakt
    Impressum
    Datenschutzerklärung
    Sitemap
    Soziale Netzwerke
    Facebook
    YouTube
    Instagram
    Benutzer (nicht angemeldet)

    Einloggen

    Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.