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    Du bist hier:Home»Reviews»Les Fantômes Du Jour - Ravages

    Les Fantômes Du Jour - Ravages

    3
    By flohfish on 26. Januar 2025 Reviews
    Les Fantômes du Jour – Ravages (Eigenveröffentlichung, 16.04.2024)
    Credit: Julien Bonnet and Sybille Delattre
    (34:11; Vinyl, CD, Digital; Eigenveröffentlichung, 16.04.2024)
    Bereits im Jahre 2017 veröffentlichte die französische Band (mit dem wundervoll klingenden Namen) Les Fantômes Du Jour ein erstes, rein instrumentales Demo. Danach sollte es allerdings geschlagene sieben Jahre dauern, bis im April 2024 mit "Ravages" ein erstes Studioalbum folgte. Denn irgendwann in diesem Zeitraum war Sänger Amine Bousta zu Les Fantômes Du Jour gestoßen, was das Trio dazu nötigte, bestimmte ältere Songs umzuarrangieren und der Sängerin neue Stücke auf den Leib zu schreiben. Eine gute Entscheidung, da Herr Bousta doch eine sehr emotionsgeladene und ausdrucksstarke Stimme hat, die es zwingend notwendig macht, Musik auf sie abzustimmen, damit man sich nicht in die Quere kommt. Das gilt v. a. für eine Band wie Les Fantômes Du Jour mit ihrem anspruchsvollen Crossover aus Post Rock, Post Hardcore, Math Rock, Jazz und Progressive Metal. So ist mit "Ravages" ein Album entstanden, dessen Musik voller unterdrückter Gefühle steckt, die nach Phasen der Anspannung immer wieder ihr Ventil im Gesang von Amine Bousta und in hysterischen Instrumentalparts findet.

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    Vor allem auf der Gefühlsebene ist "Ravages" damit ein echtes Post-Hardcore-Album, das musikalisch allerdings weit über die Grenzen des Genres hinausreicht. Denn ähnlich wie die At The Drive-In/The Mars Volta oder die Japaner von Envy verbinden auch Les Fantômes Du Jour ein vertracktes Instrumentalgerüst mit den starken Emotionen dieses Genres. Emotionen, die in einem Moment noch gezügelt werden, nur damit im nächsten Moment alle Dämme brechen. Ist man nach rund einer halben Stunde dann am Ende des dreiteiligen 'Arguments' angekommen fühlt man sich ein wenig ausgelaugt und trotzdem glücklich und frei! Warum, das wird einem beim abschließenden, zarten Instrumental 'Gwaien' klar, denn es ist nicht mehr übrig, was man sich jetzt nich von der Seele schreien müsste.
    Bewertung: 11/15 Punkten


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    Besetzung:
    Amine Bousta - Vocals
    Ronan Cloarec - Guitars
    Bruno Bourrien - Bass
    Alexandre Jadi - Drums

    Diskografie (Studioalben):
    "Ravages" (2024)

    Surftipps zu Les Fantômes Du Jour:
    Homepage
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    Instagram
    Bandcamp
    Soundcloud
    YouTube
    Spotify
    Apple Music
    Discogs

    Alle Abbildungen wurden uns freundlicherweise von 5ive Roses Press zur Verfügung gestellt.

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    Alexandre Jadi Amine Bousta Bruno Bourrien CD Crossover Prog Digital Eigenveröffentlichung Frankreich Hardcore Les Fantômes Du Jour Nantes Post Hardcore Post Rock Progressive Metal Ronan Cloarec Vinyl
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    flohfish
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    1978 in Traben-Trarbach geboren und seit 2014 in Köln ansässig bin ich noch immer ein echter Globetrotter. Ziehe ich gerade einmal nicht trampend und couchsurfend mit meiner Frau Inga durch die Welt, so arbeite ich als Sozialpädagoge in der Inklusionsbegleitung sowie in der Einzelfall- und Familienhilfe. Nebenberuflich bin ich als Stadtführer für Free Walk Cologne tätig. Außerdem nähen Inga und ich hin und wieder noch immer unsere Travelling Monkeys, handgefertigte Stoffaffen. Musikalisch in den 90ern sozialisiert, wuchs ich mit Grunge (Pearl Jam, Nirvana), Prog (Marillion, Dream Theater), Punk (Bad Religion, NoFX), Gothic Metal (Paradise Lost, My Dying Bride) und Crossover (Rage Against the Machine, Faith No More) auf. Für mich sind die letzten zehn Jahre musikalisch so ziemlich die spannensten, die ich bisher erlebt habe, da in dieser Zeit viele jener verschiedenen Stile musikalisch zusammengführt worden sind.

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    3 Kommentare

    1. tux0r on 28. Januar 2025 16:47

      Welcher der vier Herren ist denn “Frau Bousta”?

      Reply
      • flohfish on 28. Januar 2025 17:35

        @tux0r
        Frau Bousta ist der Herr mit dem Vornamen ‘Amine’, der auch als Frauenname gebräuchlich ist und den ich nur als solchen gekannt habe. Leider gab es in der Presseinfo keine Fotos der Band. Und anhand der Stimme war das Geschlecht von Amine nicht eindeutig identifizierbar.

        Danke für den Hinweis. Meinen Text habe ich dementsprechend abgeändert.

        Reply
        • tux0r on 28. Januar 2025 21:16

          Ah, danke. Das erklärts!

          Reply
    Leave A Reply Cancel Reply

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