The Foxholes – Foxholesque

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The Foxholes - Foxholesque (unsigned, 2.9.20)

The Foxholes – Foxholesque

(39:39, CD, Eigenveröffentlichung, 2020)
Nachdem es im April erst ein Live-Album gegeben hat, haben The Foxholes im September direkt das nächste Studioalbum „Foxholesque“ hinterhergeschoben.

Das Trio, bestehend aus Jonah A. Luke (Gitarre, Gesang, Programmierung), Ángel Millán (Schlagzeug) und Max „Mojo“ Moritz (Bass) tobt sich im Studio soundtechnisch wieder aus. Nachdem das Live-Album sie als rockiges Power-Trio gezeigt hat, vermischen sie dies nun wieder mit Synthiesounds und Klangexperimenten. Ganz „Foxholesque“ also.

Wieder wird abwechselnd auf Spanisch und Englisch gesungen. Der Gesamtsound ist dynamischer als auf den letzten Alben „Sci-Fox“ (2017) und „Un Mal Menor“ (2016). Das Songwriting ist auf gleich hohem Niveau geblieben. Proggig angehauchter Rock, mal eher in die poppige Richtung, mal in die härtere Richtung. Irgendwo zwischen Muse und Porcupine Tree. Und das ist keine schlechte Position.

Auf der CD-Version gibt es zu den fünf Songs noch einen Bonustrack: ‚La Sed Que Yo tengo‘ stammt ursprünglich vom 2011er Album „bRutaL“. Es ist schon erstaunlich, in welchem Tempo und mit welcher Regelmäßigkeit die Spanier neue Musik herausbringen, ohne zu enttäuschen. Im Gegenteil, die Qualität von Songwriting und Playing bleibt extrem hoch, es ist sogar durchaus eine immer noch weitergehende Steigerung zu erkennen. Man merkt, dass die Band Spaß hat und liebt, was sie tut. Genug Feuer ist da, wir freuen uns dann schon mal auf das nächste Album im nächsten Jahr – es ist noch nicht offiziell angekündigt, aber zu erwarten, wenn der VÖ-Zyklus gleich bleibt.
Bewertung: 11/15 Punkten

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The Foxholes – Foxholesque

von Philipp Roettgers Artikel-Lesezeit: ca. 1 min
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