
Progressive Metal • Progressive Rock • Melodic Metal • Atmospheric Metal
(45:19; Vinyl, CD, Digital; Reigning Phoenix Music; 30.01.2026)
Course Of Fate bleiben ihrem melodischen Prog Metal treu, ziehen auf "Behind The Eclipse" die Härteschraube aber ein gutes Stück an. Musikalisch liegt das für mich irgendwo zwischen klassischem und modernem Prog Metal, wobei Pain Of Salvation als Vergleich am ehesten passt. Schon das über zehnminütige 'Behind The Eclipse' zeigt, wohin die Reise geht: schwere Gitarren treffen auf melodische Passagen und progressive Wendungen, ohne dass die Norweger daraus eine technische Leistungsschau machen. 'Sky Is Falling' und 'Acolyte' setzen die härtere Seite fort, während 'So It Goes' etwas mehr Raum für die melancholische Seite lässt.
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Besonders gelungen finde ich das Wechselspiel der Stimmungen. 'Hiding From The Light' arbeitet stärker mit Atmosphäre, bevor 'Don't Close Your Eyes' die Platte noch einmal deutlich zurücknimmt und von Streichersounds unterstützt ihre verletzlichere Seite zeigt.
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'Neverwhere' führt anschließend verschiedene Elemente zusammen und bildet einen passenden Abschluss. Das Spiel mit Licht und Dunkelheit zieht sich dabei als roter Faden durch die Platte, ohne dass daraus gleich ein Konzeptalbum gebastelt werden muss.
Wirklich vom Hocker haut mich "Behind The Eclipse" trotzdem nicht. Dafür wandelt die Band dann doch zu häufig auf bekannten Prog-Metal-Pfaden und manche Wendung wirkt eher erwartbar als überraschend. Ordentlich gemacht, angenehm schwer und abwechslungsreich genug, um die 45 Minuten bei Laune zu halten. Kein Überflieger, aber durchaus eine Runde wert.
Bewertung: 10/15 Punkten
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Besetzung:
• Kenneth Henriksen - Guitars
• Eivind Gunnesen - Vocals
• Per-Morten Bergseth - Drums
• Torstein H. Guttormsen - Bass
• Per-Morten Bergseth - Drums
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Alle Abbildungen wurden uns freundlicherweise von Reigning Phoenix Music zur Verfügung gestellt.

